Das Vermögen von Elon Musk ist zum ersten Mal seit Juni unter die Marke von 200 Milliarden Dollar gefallen

Tesla-CEO Elon Musk und die Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien. - Copyright: Nathan Howard and Justin Sullivan via Getty Images
Tesla-CEO Elon Musk und die Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien. - Copyright: Nathan Howard and Justin Sullivan via Getty Images

Elon Musks Nettovermögen steht unter Druck - der CEO von Tesla ist nach neuesten Schätzungen von Bloombergs Billionaire Index zum 31. Oktober 193 Milliarden Dollar (181 Milliarden Euro) wert. Es ist das erste Mal seit Anfang Juni, dass sein Vermögen unter 200 Milliarden Dollar gefallen ist.

Musk, dessen 13-prozentige Beteiligung an Tesla den Löwenanteil seines persönlichen Vermögens ausmacht, musste einen Vermögensrückgang von rund 41 Milliarden Dollar (38,5 Milliarden Euro) hinnehmen, seit Tesla enttäuschende Ergebnisse für das dritte Quartal und eine Gewinnmitteilung am 18. Oktober veröffentlichte, die ein Wall-Street-Analyst als "Mini-Desaster" bezeichnete. Vor dem letzten Quartalsbericht des Elektrofahrzeugherstellers lag sein geschätztes Nettovermögen bei 234 Milliarden Dollar (219,5 Milliarden Euro).

Der Aktienkurs von Tesla brach nach der Veröffentlichung der Ergebnisse um fast zehn Prozent ein und ist seitdem weiter gesunken. Die Tesla-Aktie schloss am Montag 4,8 Prozent niedriger bei 197,36 Dollar (185,89 Euro) und hat in diesem Monat bisher 21 Prozent verloren. Im bisherigen Jahresverlauf ist die Aktie jedoch um 60 Prozent gestiegen.

Trotz des Rückgangs seines Nettovermögens ist Musk immer noch der reichste Mensch der Welt, noch vor Bernard Arnault, dem Chef des Luxusgüterkonzerns LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton. Arnault ist jetzt 156 Milliarden Dollar (146 Milliarden Euro) wert.

Arnaults Vermögen ist auch durch einen Rückgang des LVMH-Aktienkurses unter Druck geraten, da die Verbraucherausgaben für Luxusgüter - die seit der Pandemie einen Boom erlebt haben - Anzeichen für ein Abflauen zeigen.

Die LVMH-Aktien sind in diesem Monat um mehr als sechs Prozent und in diesem Jahr um 1,3 Prozent gesunken.

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.