Viraler Facebook-Post: Junge Mutter teilt Erfahrungen nach der Geburt ihres Kindes

·Freie Autorin für Yahoo Style
Autumn Benjamin, zwei Tage nach der Geburt ihres Babys. (Bild: Screenshot Autumn Benjamin/Facebook)
Autumn Benjamin, zwei Tage nach der Geburt ihres Babys. (Bild: Screenshot Autumn Benjamin/Facebook)

„Ich habe mich dazu entschieden, die dunklen Seiten nach einer Geburt zu zeigen und über die großen Entbehrungen zu sprechen, die eine Mutter vom ersten Tag an auf sich nimmt.“ Mit diesen Worten leitet die 22-jährige Amerikanerin Autumn Benjamin einen Facebook-Post ein, der in weniger als einer Woche viral gehen sollte – mit mehr als 155.000 Reaktionen und 22.000 Kommentaren.

Auf dem Foto zum Post ist zu sehen, wie sie an einem Tisch steht, mit ihrer linken Hand hält sie ihr Baby, in der rechten eine Gabel, auf der ein Stück Fleisch aufgespießt ist. Sie sieht müde aus, das Gesicht ausdruckslos, die Haare zerzaust. Eine Netzhose hält ihr Maxi-Pad, das Mütter nach Geburtskomplikationen tragen, um Blutungen zu stoppen. Das Bild ist zwei Tage nach der Entbindung im Krankenhaus aufgenommen worden.

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Die junge Mutter erlitt während der Geburt ihrer Tochter mehrere Verletzungen, die danach nur schwer heilten: „Ich habe mir alles aufgerissen, oben wie unten und auch an den Seiten“, schreibt sie, „Ich konnte nicht auf Toilette gehen und musste diese riesigen Windeln tragen. Es kam mir vor, als würde ich nie wieder normal werden. Kevin musste mir bei ALLEM helfen, er half mir beim Pinkeln und beim Treppensteigen.“

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Zu den körperlichen Schäden kamen emotionale Belastungen. Autumn berichtet von stundenlangen Weinkrämpfen und innerlicher Leere. Sie war von dem Gedanken geplagt, dass ihre Tochter nun nicht mehr in ihr und somit nicht mehr in Sicherheit sei. Auch habe sie nie jemand davor gewarnt, was es bedeute, ein Kind zu gebären: „Niemand hat mir gesagt, dass mein Bauch nicht sofort wieder flach wird. Niemand hat mir gesagt, dass ich so viel Blut verlieren würde. Niemand sagte mir, dass ich stundenlang weinen würde.“

Das größte Opfer der jungen Mutter sei die eigene Persönlichkeit: „Mütter geben ihre Hobbys auf, ihre Träume und Pläne. Sie pausieren ihr Leben, damit ihre Babys ein eigenes Leben führen können. Wir gehen durch so viele Emotionen, damit wir Mütter für unsere Babys sein können.“

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Der Post schließt mit einer vermeintlich dunklen Erkenntnis: „Ich war mal Autumn. Spaß bringende, verrückte, expressive Autumn. Aber jetzt bin ich Laylas Mama.“ Gegenüber dem Onlineportal „Refinery29“ präzisiert sie diese Aussage: „Als ich das geschrieben habe, war nichts wichtiger für mich, als Laylas Mama zu sein. […] Doch hinter dem Wort ‚Mama’ steckt so viel mehr: Es bedeutet Pfleger, Lehrer, Therapeut, Küsser, Kuschler, Ernährer, bester Freund … so viele Bedeutungen hinter diesem Wort. Eine Mutter zu werden, hat mich zu so viel mehr gemacht als was ich vorher war. Das bedeutet nicht, dass ich meine Identität verloren habe, im Gegenteil. Es bedeutet, dass ich meine Identität gefunden habe.“

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In den USA hängt die medizinische Versorgung oftmals entscheidend vom eigenen Geldbeutel ab. Schwangere Frauen werden in Deutschland in der Regel sehr gut über mögliche Komplikationen bei der Geburt aufgeklärt.

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