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„Es war ein Todeskampf“: Fitness-Unternehmer und Influencer Julian Zietlow erzählt von seinen Drogen-Trips in Thailand

Julian Zietlow hat sich nach Thailand abgesetzt – und nimmt dort Drogen, wie er selbst sagt. - Copyright: Picture Alliance / Getty Images
Julian Zietlow hat sich nach Thailand abgesetzt – und nimmt dort Drogen, wie er selbst sagt. - Copyright: Picture Alliance / Getty Images

Bevor Influencer und Unternehmer Julian Zietlow von seinen Drogen-Erfahrungen erzählt, spricht er noch einen halbherzigen Disclaimer, also eine Art Warnung, in die Kamera. "Bitte nehmt keine Drogen. Drogen sind ganz, ganz, ganz böse. Und ihr dürft sie nicht nehmen", sagt er lachend in ein Mikrofon.

Dann taucht Zietlow in die Erinnerungen an seine Drogentrips ab.

Die Szene stammt aus der zweiten Folge seines neuen Podcasts "Four Junkies". Dort spricht er zusammen mit seiner neuen Freundin, lediglich beim Vornamen Kate genannt, und den beiden Influencern Luca Liran und Sarah Wanka über Sex und Drogen.

Erst vor Kurzem, so erzählt es Zietlow in der Folge, habe er zusammen mit Freundin Kate eine Bufo-Zeremonie gemacht. Bufotenin ist ein tierisches Gift. Unter anderem zu finden – oder zu lecken – im Sekret giftiger Kröten.

"Bufotenin hat eine enthemmende, halluzinogene Wirkung, die bei nasaler Aufnahme rasch einsetzt", schreibt das Portal "Drugcom" über die Droge. Unter Risiken nennt die Seite "Drugcom" unter anderem Brechreiz oder Schwindelgefühle. Außerdem könne es zu Krämpfen oder Muskelzittern kommen. Bei Frauen könne der Wirkstoff sogar zu Fehl- oder Frühgeburten führen. Drei bis vier Minuten dauerte Zietlows Trip nach eigener Aussage. "Es war ein Todeskampf", beschreibt er diese Phase.

Julian Zietlow mit seiner Ex-Partnerin Alina Schulte im Hoff. - Copyright: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
Julian Zietlow mit seiner Ex-Partnerin Alina Schulte im Hoff. - Copyright: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

„Ich bin durchgebrochen durch die kompletten Systeme der Schuld“

Für ihn habe sich dieser Trip offenbar befreiend angefühlt. "Ich habe das erste Mal in meinem Leben das Leben gespürt, mit allem, ohne Filter. Ich bin durchgebrochen durch die kompletten Systeme der Schuld, der Scham – alles, was mir beigebracht wurde von außen, wie ich mich zu verhalten habe", so Zietlow weiter. "In diesen Erfahrungen habe ich gesehen, dass wir in einem Käfig hocken, dass wir Gefangene sind von außen, um mit Schuld und Scham unser Leben zu führen."

Das war aber nicht seine einzige Erfahrung mit Drogen. Laut eigener Aussage hat er schon Mushrooms (also Pilze), LSD oder Ayahuasca genommen. "Und in diesen Zeremonien bin ich immer mehr zu mir selbst gekommen, immer mehr Systeme aufgebrochen. Und ich mache das seit zweieinhalb Jahren."

Halluzinogene Drogen, die Zietlow laut eigener Aussage konsumiert, können erhebliche Gefahren für die körperliche und geistige Gesundheit darstellen.

Obwohl einige Menschen solche Erfahrungen als bereichernd und spirituell betrachten, sollten die Risiken klar sein. Der Konsum solcher Drogen kann zu unvorhersehbaren psychischen Reaktionen führen. Dazu zählen beispielsweise Angstzustände, Panikattacken oder Psychosen.

Auch bestehe die Gefahr eines "schlechten Trips", bei dem sich der Konsument in einer extrem negativen und angstbesetzten Gedankenwelt gefangen fühlt. Der Missbrauch dieser Drogen kann langfristige psychische Probleme verursachen.