Warum es gut ist, wenn Kleinkinder mit ihrem Essen spielen

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Mit dem Essen spielt man nicht – den Satz hören viele Kinder von ihren Eltern. Bei Kleinkindern ist der spielerische Umgang mit Nahrungsmitteln aber nicht nur natürlich, sondern auch ein gutes Zeichen in ihrer Entwicklung.

Babys und Kleinkinder erforschen ihr Essen mit allen Sinnen. (Symbolbild: Getty Images)
Babys und Kleinkinder erforschen ihr Essen mit allen Sinnen. (Symbolbild: Getty Images)

Aller Anfang ist bekanntlich schwer – das kennen viele leidgeprüfte Eltern beim Anblick ihrer Sprößlinge, die munter mit Spinat und Co. den Tisch dekorieren. Denn mit Kindern wird jede Mahlzeit zu einem Abenteuer, bei dem oft nur ein kleiner Bruchteil des Essens auch wirklich im Magen der Kleinen landet.

Babys und Kleinkinder lernen Essen mit allen Sinnen

Dass Babys und kleine Kinder mit ihrem Essen spielen, ist vollkommen natürlich. Auch wenn es mancher Mutter und manchem Vater schon beim Zuschauen schlecht wird, ist das Erforschen der verschiedenen Lebensmittel ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Kindes. Denn nur durch Ausprobieren lernen wir bekanntlich auch was dazu. 

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Wenn also die Erdbeere mit Genuss zwischen den Fingern zermatscht wird und das Stück Brot in seine Einzelteile zerkrümelt über den Tisch fliegt, entdeckt das Kind Textur, Geruch und Geschmack dieser Lebensmittel.

Wer Spaß beim Essen hat, isst auch mehr

Das gilt insbesondere in Bezug auf neues Essen. Eine Studie des britischen Baby-Nahrungsmittelherstellers “Ella’s Kitchen“ zeigt, dass Kleinkinder neue Lebensmittel besser annehmen, wenn sie diese vorher mit allen Sinnen entdecken und erforschen können. Kurz: Wenn sie Spaß beim Essen haben. Dann wird auch das ungeliebte Gemüse oft besser angenommen.

Und falls das Kind den Spinat oder das Stück Fleisch noch immer verschmäht: Studien zeigen auch, dass ein Kind eine Speise bis zu 12 mal probieren muss, um sie schließlich anzunehmen – oder eben nicht.

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