Warum Tee trinken gut fürs Gehirn ist

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Dass Tee trinken neben der entspannenden und belebenden Wirkung auch noch andere Vorteile mit sich bringt, haben Wissenschaftler jetzt in einer Studie nachgewiesen. Sie fanden heraus, dass sich regelmäßiger Konsum sichtbar positiv auf die Struktur der Gehirnregionen auswirkt.

Tee trinken hat seine Vorteile (Symbolbild: Getty Images)

Forscher der National University of Singapore haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der britischen Universitäten in Essex und Cambridge untersucht, wie sich der regelmäßige Genuss von Tee auf die Gehirne der Konsumenten auswirkt. Dazu sahen sie sich Aufnahmen der Gehirne von 36 Erwachsenen an, die 60 Jahre oder älter waren.

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Mindestens vier Mal die Woche, 25 Jahre lang

Wer unter den Probanden in den vergangenen 25 Jahren mindestens vier Mal die Woche Tee getrunken hatte, wies deutlich sichtbar Gehirnregionen auf, die viel effizienter miteinander verbunden waren, schreiben die Wissenschaftler im Magazin “Aging“. Fang Lei, der Leiter des Forschungsteams, sagt dazu: “Unsere Ergebnisse beweisen zum ersten Mal den positiven Einfluss des Teetrinkens auf die Gehirnstruktur.“ Die Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass diese bessere Vernetzung auch zu verbesserten kognitiven Funktionen führe, was wiederum dem mentalen Abbau im Alter entgegenwirke.

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Tee trinken hat einen positiven Einfluss auf die Gehirnstruktur. (Symbolbild: Getty Images)

Das Gehirn funktioniert wie ein gut durchdachtes Straßennetz

Worin genau der Vorteil besteht, erklärte der Forscher anhand eines Vergleichs: Die unterschiedlichen Gehirnregionen seien wie die Zielpunkte einer Reise, wobei die Verbindungen zwischen den Regionen die Straßen seien. Je besser die Infrastruktur, desto schneller und effizienter könne man sich darauf fortbewegen.

Genauso sei es auch mit den Informationen, die im Gehirn ausgetauscht würden. Überdies vermindert der Genuss von Tee, insbesondere Grüntee, laut Untersuchungen der Harvard Medical School das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes.

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