Warum weiße Weihnachten (leider) mehr Illusion als Wirklichkeit sind

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·Freie Journalistin
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Geschenke, Kerzenlicht, heiße Getränke und jede Menge Schnee: So stellen sich die meisten Menschen das ideale Weihnachtsfest vor. Aber zumindest Letzteres hat mit der Realität leider wenig zu tun.

Wer eine Schneegarantie haben möchte, muss wohl in die Berge fahren... (Bild: Getty Images)
Wer eine Schneegarantie haben möchte, muss wohl in die Berge fahren... (Bild: Getty Images)

"Let it snow", "I'm dreaming of a white Christmas", oder "Jingle Bells": Traditionelle Weihnachtslieder haben vor allem eines gemeinsam: Sie handeln von der Sehnsucht nach einem schneereichen Fest. Auch Gedichte wurden darüber geschrieben und schließlich ist einer der Gründe, wieso zu Weihnachten oft und gerne Märchenverfilmungen gezeigt werden, der, dass sich die Helden dieser Filmadaptionen ihren Weg zum Ruhm immer durch meterhohe weiße Pracht bahnen müssen. Aber leider ist dieser Traum von weißen Weihnachten nichts weiter als eben genau das: ein Traum, eine Illusion, eine Hoffnung.

Wann und wo gab es zuletzt weiße Weihnachten?

In München zum Beispiel gab es in den letzten 20 Jahren laut WAZ nur vier Mal weiße Weihnachten. In Berlin nur zwei Mal, in Hamburg und Köln demnach nur einmal. Und selbst der Wintersportort Winterberg in Nordrhein-Westfalen konnte nur ein paar wenige Male halten, was der Ortsname zu versprechen scheint. Und das ist nicht einmal eine neue Entwicklung durch den stetig voranschreitenden Klimawandel, denn ein Blick auf die letzten 70 Jahre bestätigt ebenfalls: dass an den Feiertagen Schnee fällt - und vor allem auch liegen bleibt - ist eher die Ausnahme als die Regel.

Weiße Weihnachten 2021: Wie stehen die Chancen?

Die Wahrscheinlichkeit für flächendeckende weiße Weihnachten ist in diesem Jahr sehr gering (etwa 10 Prozent). Nur im Norden Deutschlands gibt es laut dem Deutschen Wetterdienst zumindest Hoffnung, dass sich zu den Feiertagen ein paar Schneeflocken zeigen: Einzig in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern könnte nach Durchzug eines Tiefs am Donnerstagabend die Luft wieder kalt genug sein für Schnee oder Schneeregen. In den Hochlagen wie dem Bayerischen Wald, Hochschwarzwald, Oberharz, Erzgebirge oder den Alpen könnte der Altschnee das aktuelle Tauwetter überstehen und somit ein weißes Weihnachten bescheren. 

VIDEO: Diese abstrusen Wetterphänomene gibt es wirklich!

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