Winterpflege: Das hilft bei elektrisierten, fliegenden Haaren

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Im Winter steigt die Gefahr für Bad Hair Days nicht nur für Mützenfans, die sich morgens zwei Mal überlegen, ob ein warmer Kopf einen Tag mit platten Haaren wirklich wert ist. Gerade, wenn es draußen kalt und innen warm ist, laden sich die Haare gerne elektrisch auf und fliegen nervig bis albern um den Kopf herum. Doch auch dafür gibt es Lösungen.

Es gibt einfache Tipps für elektrisierte, unordentliche Haare. (Symbolbild: Getty Images)
Das ist nun mal auch keine Lösung. Was gegen fliegende Haare stattdessen hilft, verraten wir euch hier (Symbolbild: Getty Images)

Neben den Schleimhäuten leiden auch die Haare unter den äußeren Bedingungen, die der Winter so mit sich bringt. Im Winter können Haare leichter austrocknen, was zum einen an der warmen Heizungsluft in Innenräumen liegt, und zum anderen daran, dass sich im Winter auch Menschen (öfter) föhnen, die die Haare im Sommer gerne mal an der Luft trocknen lassen.

Die trockenen Haare laden sich leichter elektrostatisch auf und fliegen uns dann auf die Art um den Kopf herum, die man als Kind noch lustig und als Erwachsener nur noch nervig findet. Wenn du dich unbedingt föhnen willst, ist es am besten, dies kalt zu tun oder wenigstens ein Hitzeschutzspray zu verwenden.

Gerade im Winter brauchen die Haare viel Feuchtigkeit

Mit ein paar Tipps kannst du genau das aber vermeiden. Zum Beispiel, wenn du deine Haare dann wäschst, wenn du die Zeit hast, sie danach an der Luft trocknen zu lassen. Benutzen solltest du dabei ein Produkt, das dein Haar mit viel Feuchtigkeit versorgt. Gerade im Winter ist es auch besonders wichtig, nach dem Waschen eine Spülung aufzutragen und sich regelmäßig, zum Beispiel ein Mal in der Woche, eine Haarkur zu gönnen.

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Naturmaterialien sind besser als Kunststoffe

Hilfreich ist es auch, eine Holzbürste mit Naturborsten zu benutzen, anstatt zu Plastik zu greifen. Kommen die Haare mit Kunststoff in Berührung, geben sie ihre negative Ladung an diesen ab, werden positiv aufgeladen und stehen dadurch ab. Aus demselben Grund solltest du auch bei der Kleidung auf synthetische Stoffe verzichten und stattdessen auf Naturmaterialien wie Baumwolle setzen. Gerade bei Mützen ist dieses Material auch besser geeignet, fliegenden Haaren vorzubeugen, als Wolle.

Sprays, Cremes und Öle

Schnelle Hilfe bei Flughaaren verspricht auch dieses denkbar einfache Mittel: Feuchte die Hände an und halte sie ganz nah an deine Haare, die sich daraufhin anlegen werden. Daneben gibt es auch spezielle Antistatik-Sprays für die Haare und sogar für die Kleidung, mit der die Haare in Berührung kommen. Neben Glanzsprays, die die Haare mit Feuchtigkeit versorgen, können auch wasserabweisende Sprays die Haare mit einer Schutzschicht umgeben, die der elektrostatischen Aufladung entgegenwirkt. Ein weiteres Mittel sind pflegende Haaröle, Styling-Cremes oder auch Haarwachs, mit denen du zumindest einzelne Strähnen zähmen kannst.

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