Von Waxen bis Sugaring: Ohne Rasur zu glatter Haut

Lass waxen! Wem die Härchen an den Beinen stören, der kann auf zahlreiche - mehr oder weniger schonende - Entfernungsmethoden zurückgreifen. (Bild: Maria Markevich/Shutterstock.com)
Lass waxen! Wem die Härchen an den Beinen stören, der kann auf zahlreiche - mehr oder weniger schonende - Entfernungsmethoden zurückgreifen. (Bild: Maria Markevich/Shutterstock.com)

Glatte Beine sind für viele Frauen gerade im Sommer ein Muss. Schließlich sollen Shorts, Sommerkleider und kurze Röcke richtig zur Geltung kommen. Aber Rasieren ist für so manche Dame schon lange keine Option mehr. Denn so schnell und unkompliziert die Prozedur auch ist, das Ergebnis hält nicht lange an. Oft sind die unerwünschten Härchen schon nach zwei Tagen wieder sichtbar und das Ganze geht von vorne los. Eine trockene, gereizte Haut und eingewachsene Härchen gehören zu den unliebsamen Folgen der Rasur. Hier ein paar Haarentfernungsmethoden, die auch für sensible Haut und starken Haarwuchs geeignet sind.

Waxen statt Wachsen

Waxen gehört zu den besonders gefragten Methoden, denn das Ergebnis kann bis zu zwei Wochen halten. Mit der steigenden Zahl der Anwendungen werden die Härchen weniger und wachsen deutlich langsamer sowie weicher nach. Besonders effektiv ist die Methode mit Warmwachs, bei der die flüssige Wachsmasse mit einem Holzspachtel oder einem praktischen Roll-On partiell auf die Haut aufgetragen wird.

Sugaring

Sugaring mag nach angelsächsischer Herkunft klingen, ist aber eine sehr alte Methode aus Ägypten. Beim Sugaring werden die Haare mithilfe einer Zuckerpaste - auch Halawa genannt - mit der Haarwuchsrichtung entfernt. Der Vorteil gegenüber beispielsweise dem Waxing ist, dass die Haare bei dieser Methode weniger einwachsen und sie zudem weniger Hautreizungen verursacht. Das gilt insbesondere für empfindliche Zonen wie die Achseln, die Gesichtspartie oder den Intimbereich.

Das Wachs ist im erhitzten Zustand besonders wirkungsvoll, da die Wärme (vorher unbedingt den Hitzegrad testen!) die Hautporen öffnet und sich Haare somit leichter entfernen lassen. Sobald das Wachs kalt und fest geworden ist, wird es mit einer schnellen, ruckartigen Bewegung gegen die Wuchsrichtung abgezogen. Einen entscheidenden Nachteil hat die Methode allerdings, sie schmerzt. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, muss man die Haare vor der ersten Anwendung mindestens zwölf Tage wachsen lassen.

Intense Pulsed Light und Lasern

Die IPL- und Laser-Methode sind die modernsten Haarentfernungstechniken, die unbedingt von einem Dermatologen oder einer geschulten Kosmetik-Fachkraft durchgeführt werden sollten. Ihr Vorteil ist, dass die Haare dauerhaft entfernt werden. Bei der IPL-Methode wird dafür ein intensives, pulsierendes Licht eingesetzt, um die Haarwurzeln zu veröden. Der Nachteil: Es bedarf mehrerer Sitzungen, die im Abstand von sechs bis acht Wochen erfolgen.

Das Lasern funktioniert ähnlich, zerstört die Haarwurzeln jedoch komplett. Bei einer Haarentfernungsbehandlung durch Laser sind in der Regel schon sechs bis acht Sitzungen ausreichend. Bei beiden Methoden wird die Haut während der Behandlung gekühlt, was die Schmerzen lindert. Wer eine dauerhafte Haarentfernung in Erwägung zieht, sollte sich im Vorfeld von einem Hautarzt professionell beraten lassen.

Was können Enthaarungscremes?

Enthaarungscremes sind stets mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind echte Chemiekeulen, die höchst aggressiv wirken und nicht für jeden Hauttyp geeignet sind. Um etwaige allergische Reaktionen zu vermeiden, sollte man die Creme vor der ersten richtigen Anwendung an einer kleinen Stelle am Körper testen. Enthalten sind meist Thiomilchsäure sowie Salze der Thioglycolsäure. Diese Stoffe greifen die Haarstruktur an, indem sie die Bindungen des Keratins brechen. So löst sich das Haar an der Hautoberfläche auf und fällt ab.

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