Wetter-Prognose: Deutschland erwartet kurzer Wintereinbruch

Deutschland muss sich Anfang der kommenden Woche wohl für einen kurzen Wintereinbruch rüsten. Aktuelle Prognosen gehen sogar von Schnee und Blitzeis in manchen Regionen aus.

Zumindest für kurze Zeit dürfen sich Zwei- wie Vierbeiner über Schnee freuen. (Bild: Getty Images)

Während die Aussichten für das Wochenende und damit auch den Muttertag noch Temperaturen deutlich über 20 Grad versprechen, sieht die Prognose für Montag und teilweise auch Dienstag düster aus.

Laut TheWeatherChannel soll bereits Sonntagabend ein großes Regenband zwischen Niederrhein und Berlin aufziehen und sich anschließend nach Süden bewegen. In der Nacht verschärft sich die Lage dann wohl mit Schneefall ab 600 Metern und der Gefahr für Blitzeis am Morgen in Rheinland Pfalz bis nach Sachsen.

Der Süden komme derweil noch glimpflich davon, würde dann aber im Laufe des Montags auch von Schneeregen und eventuell sogar Schnee ab etwa 500 Metern betroffen sein. Im Mittelgebirge sollen bis zu 30cm Neuschnee möglich sein.

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Am Dienstag: Erwachen mit Schnee

Am Dienstagmorgen schließlich dürfen viele Deutsche zu einer Schneedecke aufstehen: Von Nürnberg bis in die Alpen und auch im Schwarzwald, Schwaben, Sachen und Thüringen könnte sich das für Mitte Mai ungewöhnliche Wetter ausbreiten. Zwischen 5 bis 10 Zentimeter werden demnach erwartet.

Sehr wohl aber typischen für den Mai: Der Schnee bleibt nicht lange. Die Temperaturen klettern im Laufe des Tages deutlich und hinterlassen damit wohl eine Menge Matsch. Anschließend wird es wieder deutlich wärmer, auch über Nacht. Auch wetter.net und wetter.de schließen sich der Schnee-Prognose an. Dort ist die Rede von einer “Schneeklatsche”. Laut wetter.net werden am Montag Temperaturen zwischen 1 und 13 Grad, am Dienstag zwischen 8 und 15 Grad erwartet.

Der kurze Wetterumschwung fällt passenderweise direkt auf den Beginn der sogenannten “Eisheiligen”: Ab dem 11. bis zum 15. Mai finden verschiedene Gedenktage statt. Lange galt in diesen Tagen die “Bauernregel”, dass die Temperaturen sich erst stabilisieren, wenn die Eisheiligen vorbei sind. Ob dieser Zeitraum inzwischen noch genau ist, wird diskutiert - für 2020 scheint er zuzutreffen.

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