Wetterbericht mal anders: Reporter schaltet unwissentlich Facebook-Filter an

Geht man nach dem Wetterbericht eines lokalen Reporters in North Carolina, gibt es dort Schnee mit der Aussicht auf Katzenohren und spontanen Bartwuchs. Denn für seinen Live-Bericht wurden versehentlich Facebook-Filter aktiviert.

Wetterfrosch Justin Hinton wurde unwissentlich Star in "Herr der Ringe", "Cats" und "Star Wars" - dabei wollte er nur etwas über Schnee erzählen (Bild: WLOS ABC 13)

Ein Live-Wetterbericht vom Straßenrand ist für Justin Hinton vom US-Lokalsender WLOS ABC 13 im Grunde reine Routine. Als es in Ashville, North Carolina, erstmals in diesem Winter schneite, warnte er Zuschauer mit einem Live-Bericht vor möglichen Schulschließungen, wie sie in den USA bei Schnee möglich sind und rief dazu auf, vorsichtig zu fahren.

Ohne sein Wissen war jedoch der sogenannte Mystery Mask Filter von Facebook aktiviert, der dem User abwechselnd verschiedene lustige Cartoon-Filter verpasst.

Und so trug der arme Hinton seinen bierernsten Wetterbericht mit allerlei lustigen Accessoires wie Katzenohren, einem Raumfahrthelm, Kulleraugen oder einem Zaubererhut samt Rauschebart vor. Einer der Filter, der das Bild verdunkelte und mit einer virtuellen Taschenlampe nur das Gesicht des Reporters beleuchtete, erzeugte den Anschein, als würde er anstatt eines trockenen Berichts über ein wenig Schneefall eine Geistergeschichte erzählen.

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Wie man einen Wetterbericht unterhaltsam macht

Da Hinton von alldem vor der Kameralinse nichts mitbekam, beendete er seinen etwa einminütigen Bericht mit aller Professionalität, die man mit einem riesigen lilafarbenen Schnurrbart eben haben kann. Unmittelbar danach erkannte er jedoch anhand der Facebook-Kommentare, dass etwas nicht gestimmt haben musste.

Können Wetterberichte nicht immer so aussehen? Die Zuschauer sind dafür (Bild: WLOS ABC 13)

“Moment, hatte ich einen seltsames Gesicht?” fragte er eine Assistentin aus dem Off. Als er realisierte, was geschehen war, versicherte er: “Das war keine Absicht!” Hinton konnte jedoch nicht anders, als den Fauxpas selbst urkomisch zu finden. “Ich muss mir das Video unbedingt anschauen und sehen, was mit meinem Gesicht passiert.”

Urkomisch fanden es auch die Zuschauer. Viele plädierten gar dafür, dass von nun an jeder Wetterbericht mit diesem Filter moderiert werden sollte. Schließlich sei es durch den Fauxpas gelungen, selbst einen Clip über eine dünne Schicht Schnee unterhaltsamer zu machen, als manch andere Live-Reportage.

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