WhatsApp: So sorgen Sie für mehr Datenschutz

Bild:.REUTERS/Rupak De Chowdhuri

Mit 1,3 Milliarden Nutzern ist WhatsApp die beliebteste App welt­weit. Viele Menschen nutzen den Messenger jeden Tag - und geben dabei ziemlich viel von sich preis. Mit den Stan­dard-Daten­schutz-Einstel­lungen bei WhatsApp offen­bart man etwa sein Profilbild, seine Statusmeldung und die “Zuletzt online”-Anzeige. Stiftung Warentest gibt Tipps, wie man mit ein paar Klicks mehr Privatsphäre schafft.

Whatsapp-Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen, sollten die voreingestellten Datenschutzeinstellungen des Messengers nachschärfen. Darauf weist die Stiftung Warentest hin.

So funktioniert´s: Wählen Sie in der Übersicht der App die drei Punkte oben rechts an und klickt dort auf “Einstellungen”. Ganz oben erscheint nun der Punkt “Account”. Wählen Sie hier den Menüpunkt “Datenschutz”.

Wer soll mein Profilbild sehen?
Standardmäßig kann es “Jeder” sehen. Wer das nicht möchte, schränkt den Zugriff ein - entweder auf “Meine Kontakte” oder “Niemand”, sodass keiner das Foto sehen kann. Die gleichen Optionen gibt es für die Info, also den kleinen Text unter dem Profilbild.

Treffen Sie diese Auswahl auch für die „Zuletzt-Online“- Anzeige: Wann war der Kumpel oder die Freundin zuletzt online? Standardmäßig wird diese Information jedem angezeigt. Wenn Sie die Anzeige ausschalten, sehen Sie sie aber bei anderen auch nicht mehr. Legen Sie fest, wer Ihre Status-Meldungen empfängt (Foto, Text oder Video, das nach 24 Stunden auto­matisch verschwindet). Sie können konkrete Kontakte aus- und abwählen.

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So stellen Sie die Lesebestätigung ab
Beim Verschi­cken von Nach­richten erscheinen verschiedene Häkchen. Ein graues Häkchen bedeutet, die Nach­richt ist vers­endet worden. Zwei graue Häkchen bedeuten, die Nach­richt ist beim Empfänger ange­kommen und zwei blaue Häkchen bedeuten, die Nach­richt ist gelesen worden. Naheliegenderweise möchten Nutzer nicht immer, dass der andere das nachvollziehen kann. Die “Lesebestätigungen” lassen sich in den Datenschutzeinstellungen abschalten. Kehrseite: Dann bekommt man auch von anderen Nutzern keine mehr angezeigt. Ausnahme sind Gruppen­chats, die Lese­bestätigung erscheinen dort immer, wenn alle Mitglieder der Gruppe eine Nach­richt gelesen haben.

Whatsapp Zugriff auf Smartphone-Funktionen verweigern

Sie können WhatsApp zusätzlich den Zugriff auf verschiedene Funk­tionen Ihres Smartphones verweigern. Öffnen Sie dafür die Telefon­einstel­lungen und entziehen Sie der App Berechtigungen, wie den Zugriff auf Ihren Stand­ort, Ihren Speicher oder Ihre Kamera. Dadurch schränken Sie die Funk­tionen der App allerdings ein. Darf WhatsApp beispiels­weise nicht auf Speicher und Kamera zugreifen, können Sie keine Fotos mehr verschi­cken.

Mehr Tipps gibt der neue Ratgeber zum Thema WhatsApp der Stiftung Warentest (128 Seiten kosten 14,90 Euro; E-Book: 11,99 Euro).