Wichtiges Projekt: Blumengießen im All

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Ein Projekt, welches untersucht, wie man im All Pflanzen bewässert, ist laut NASA von großer Wichtigkeit, wenn es darum geht, Astronauten auf Mars-Missionen zu ernähren.

Die richtige Versorgung von Pflanzen stellt Bauern auf der Erde seit jeher vor große Herausforderungen - und jetzt hat man sich des Problems sogar in der Schwerelosigkeit angenommen.

Ausreichende Bewässerung und Belüftung sind unerlässlich, und die NASA ist ihrem Ziel der optimalen Pflanzenversorgung im All mit dem Glenn’s Plant Water Management (PWM) einen Schritt näher gekommen.

Dabei geht es natürlich nicht um Forschung zum Wohle von Hobbygärtnern. Vielmehr ist das Projekt Teil der Forschungen, die den Grundstein für langjährige Missionen legen sollen, bei denen Astronauten zum Teil jahrelang im All unterwegs sind, ohne von außerhalb versorgt werden zu können.

PWM-Wissenschaftler Tyler Hatch glaubt, dass eine erfolgreiche Pflanzenzucht der Schlüssel zur Versorgung mit Lebensmitteln im All ist. "Aus der Gärtnerperspektive betrachtet ist es möglich." Sein Team hat mit Botanikern am Kennedy Space Center zusammengearbeitet, um die Bedürfnisse der infrage kommenden Pflanzen sowie die mit der Weltraum-Aufzucht verbundenen Probleme genau auszuleuchten. Das Projekt fand zum Teil an Bord der Internationalen Raumstation statt.

Das Wasser gelangt auf zwei Wegen in die Wurzeln der Pflanzen. Die erste Methode konzentrierte sich auf die traditionelle Art, bei der die Wurzeln von Erde umgeben sind. Die zweite untersuchte die Hydrokultur, bei der die Pflanze sich direkt im Wasser befindet.

Zu Forschungszwecken entwickelte das Team künstliche Pflanzen, die es aus Filz, Schaumstoff und Schwämmen zusammenbastelte. Damit ließen sich das Wurzelsystem lebender Pflanzen sowie die Verdunstung des Wassers naturgetreu nachbilden.

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