Wie ihr trotz verstopfter Nase gut schlafen könnt

Antonia Wallner
Freie Autorin

Schnupfen-Geplagte kennen das Phänomen nur zu gut: Die Nase ist dicht, die Atmung erschwert und nachts findet man einfach keinen Schlaf. Bevor ihr sofort zum Nasenspray greift, probiert doch mal ein paar einfache Methoden, die euch wieder freier atmen lassen.

Eine verstopfte Nase kann einem nachts den Schlaf rauben. (Bild: Getty Images)

Schnupfen gehört zwar irgendwie zur Winterzeit dazu, aber das macht ihn nicht weniger nervig. Tagsüber das Geschniefe und nachts macht die Nase dann aus purer Erschöpfung einfach dicht. Und wir fühlen uns, als würde uns permanent die Luft abgeschnürt. Nachts bedeutet das vor allem: hin- und Herwälzen, nach Luft schnappen und schließlich entnervt den Schlaf aufgeben. Was kann man dagegen tun – außer ein potentiell süchtig machendes Nasenspray zu benutzen?

1. Gute Luft im Schlafzimmer

Trockene Heizungsluft ist Gift für die angegriffenen Schleimhäute. Deshalb solltet ihr im Schlafzimmer nicht zu stark heizen und regelmäßig stoßlüften. Hilfreich ist auch eine gute Luftfeuchtigkeit. Dafür könnt ihr Befeuchter für die Heizkörper und spezielle Geräte benutzen. Oder einfach nasse Wäsche aufhängen.

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2. Trinken, trinken, trinken

Man kann es nicht oft genug sagen: Viel trinken ist einfach essentiell für unsere Gesundheit. Es befeuchtet die Schleimhäute in Nase und Mund, was euch abends leichter durchatmen lässt. Getränk der Wahl sollte vor allem Wasser und ungesüßter Tee sein.

3. Kopf hoch

Im Liegen staut sich das Nasensekret. Deshalb einfach mal ein zweites Kissen unterlegen, damit der Kopf leicht erhöht ist. Dann kann das Sekret leichter abfließen und ihr habt nachts eure Ruhe.

Eine Nasendusche mag beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber es hilft. (Bild: Getty Images)

4. Nasendusche

Eine Nasendusche ist eine super Methode, um eure Nase von Keimen zu befreien und sie zu befeuchten. Im Handel gibt es meistens spezielle Salzmischungen, die ihr dem Wasser zufügt. Ist bei ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Wirkung wird euch überzeugen.

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5. Bloß nicht die Nase putzen!

Auch wenn der Drang übermächtig ist, sich die Nase zu schnäuzen, solltet ihr widerstehen. Denn tatsächlich macht ihr es damit nur noch schlimmer. Forschungen haben gezeigt, dass das Naseputzen einen Überdruck verursacht, der das Sekret in die Nebenhöhlen befördert. Wenn ihr es gar nicht aushaltet, dann betupft euch die Nase lieber oder schnäuzt nur durch ein Nasenloch.

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