Wissens-Adventskalender: Türchen 14 - Die besten Tipps, um Geschenke nachhaltig zu verpacken

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin

Schon gewusst, dass leere Marmeladengläser oder Tücher perfekte Geschenkverpackungen sind? Unser Adventskalender versorgt dich täglich mit spannenden und kuriosen Fakten rund um die Weihnachtszeit, die dich schlauer machen – und unterhaltsamen Gesprächsstoff für die Feiertage liefern!

Zum herkömmlichen Geschenkpapier gibt es zahlreiche kreative Alternativen. (Bild: Getty Images)
Zum herkömmlichen Geschenkpapier gibt es zahlreiche kreative Alternativen. (Bild: Getty Images)

Das Geschenk im Geschenk

Das Geschenk im Geschenk ist ein Präsent für Könner und Mehrfachschenker. Am besten ist es natürlich, wenn die Geschenke thematisch zusammenpassen und ein Kochbuch zum Beispiel in einem schönen Geschirrtuch oder eine Tischdecke eingewickelt verschenkt wird. Aber auch, wer einen Schal, eine Mütze, ein lustiges Paar Socken oder ein T-Shirt verschenkt, kann die Textilien nutzen, um darin ein weiteres Geschenk einzupacken. Eine schöne Idee für umweltbewusste Leute, die keine Lust mehr auf Folien aller Arten haben, mit denen sie zum Beispiel ihre Essensreste im Kühlschrank verstauen oder sich ihre Brotzeit einpacken, sind Bienenwachstücher, die es in verschiedenen Größen gibt.

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Geschenk im Glas

Marmeladengläser, die Gläser von Duftkerzen oder eingelegten Köstlichkeiten können als kreative Geschenkverpackung für liebevolle Kleinigkeiten wie Schmuck, Gutscheine oder auch Geldgeschenke dienen und machen eindeutig mehr her als der klassische Briefumschlag. Während Letzteres ziemlich sicher im Altpapier landet, können Beschenkte die Gläser anschließend als Stauraum für Bad-Accessoires oder Kleingeld nutzen.

Vorhandenes Papier umfunktionieren

Zeitungen, ausgelesene Comics oder Magazine lassen sich gut wiederverwerten und sogar auf das Geschenk abstimmen. Wer Konzertkarten verschenkt, kann alte Notenblätter benutzen, Kinogutscheine können in die entsprechende Rezension samt Bild aus dem Kino gewickelt werden und das von den Kritikern gelobte Buch macht sich in Donald-Duck-Verpackung gleich doppelt gut.

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Kartons benutzen

Kartons haben gleich mehrere Vorteile. Erstens hat sie jeder, der sich in letzter Zeit ein paar Schuhe gekauft oder etwas online bestellt hat, zuhause. Zweitens sind sie so neutral, dass man mit ihnen auch die gewieftesten Geschenke-Erater hinters Licht führen kann. Zur Verzierung kann man die Kartons bemalen oder bekleben.

Geschenke in Tücher packen

Zum japanischen Kulturerbe gehört das Furoshiki. Ursprünglich bezeichnete es ein Badetuch, in dem man die eigene Kleidung während des Aufenthalts in öffentlichen Badehäusern aufbewahrte. Später nutzten die Japaner ähnliche Tücher zum Beispiel auch zum Verpacken von Geschenken oder zum Transport von Einkäufen oder Imbiss-Behältern. Schöne Anleitungen für diese Technik und Inspirationen gibt es auf Instagram genauso wie auf YouTube. Wer es einfach will, wickelt das Geschenk einfach in einen schönen Schal, einen Kissenbezug oder ein Geschirrtuch und verziert es anschließend mit natürlichen Dekoelementen wie Tannenzapfen oder kleinen Zweigen.

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Blechdosen verwenden

In wessen Schrank sich alte Lebkuchen, - Keks- oder andere Behälter aus Blech stapeln, kann auch diese als Geschenkverpackung nutzen. Auch Vintage-Dosen vom Flohmarkt, Tee- oder Kaffee-Dosen oder auf alt gemachte Boxen zum Beispiel von Kellogg´s oder Brandt-Zwieback können gut ankommen. Hauptsache, sie werden weiterverwendet und sind damit nachhaltig.

Zur Not geht auch Geschenk-Papier

Ganz ehrlich bleibt die Verlockung, einfach schnell ein schön gemustertes Geschenkpapier zu kaufen und sich darüber hinaus nichts überlegen zu müssen, groß. Allerdings sollte man dann darauf achten, dass es sich um Recycling-Geschenkpapier handelt, für das nicht extra Bäume gefällt und auch keine Unmengen von Wasser verbraucht wurden. Erkennen kann man Recyclinpapier zum Beispiel am Siegel Der Blaue Engel. Auf jeden Fall die Finger lassen sollte man von Plastikfolien, die praktisch nicht recycelt werden können.

Tipps zur umweltfreundlichen Verzierung:

  • Statt Kunststoffbändern sollte man auf Stoffschleifen setzen, die man danach wiederverwendet oder gleich auf Schnüre aus Naturfasern.

  • Gut verschnürt kann man auch auf den Klebstreifen verzichten.

  • Aus buntem Karton, den Deckeln von Joghurtbechern oder aus Pralinenverpackungen kann man selbst Geschenkeanhänger ausschneiden und basteln.

  • Zur weihnachtlichen Deko eignen sich auch Dinge wie Tannenzapfen, kleine Zweige oder Nüsse.