Wladimir Putins Superyacht „Graceful“ hat einen neuen Namen: „Killerwal“ – und so sieht sie aus

 - Copyright: Carl Groll/TheYachtPhoto.com
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Wladimir Putins 82-Meter-Superyacht „Graceful“ scheint wieder in Bewegung zu sein. Das Schiff wurde vor kurzem an der Küste Estlands gesichtet. Laut Forbes zeigen neue Fotos, dass die „Graceful“ nun unter einem neuen Namen die Weltmeere durchkreuzt: „Kocatka“, auf Deutsch „Killerwal“.

Der Fotograf Carl Groll machte am 25. September einen Schnappschuss der Superyacht in der Ostsee westlich der estnischen Insel Saaremaa. Die Insel liegt zwischen Kaliningrad und Sankt Petersburg. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Putins „Killerwal“ daher auf dem Weg in den russischen Heimathafen befindet. Der EU, die das Schiff bislang nicht in Ketten legen konnte, sollte dies ein Dorn im Auge sein.

Anfang Februar lag das Schiff noch am Hamburger Hafen an. Doch unmittelbar vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine war der „Killerwal“ mit bislang unbekanntem Ziel aufgebrochen. Medienberichten zufolge kümmerte sich das Unternehmen Blohm+Voss – die gleiche Firma, die zuvor das Schiff gebaut hatte – kurz darauf um die Sanierung der Yacht. Etwas später tauchte das knapp 114 Millionen Euro teure Schiff in Kaliningrad auf.

Neben dem „Killerwal“ soll Putin mindestens fünf weitere Yachten besitzen

Der „Killerwal“, der knapp 114 Millionen Euro wert ist, ist üppig ausgestattet: Unter anderem gibt es einen Innenpool, der sich im Handumdrehen in ein Theater und eine Tanzfläche verwandeln kann. Außerdem verfügt es über einen Hubschrauberlandeplatz und kann in seinen Suiten bis zu 12 Gäste unterbringen. Auch gibt es Wodka-Bars und einen Weinkeller.

Neben dem „Killerwal“ werden Putin laut Forbes mindestens fünf weitere Yachten indirekt oder direkt zugeordnet. Dazu gehört die 507 Millionen US-Dollar teure und 140 Meter lange Scheherazade, die vermutlich im Auftrag Putins gehalten wird. Auch die 22 Millionen-Dollar-Yacht Olympia, und die 18 Millionen Dollar teure Superyacht Chayka sollen sich in seinem Besitz befinden. Die 46-Meter-Yacht Shellest und das 32 Meter lange Schiff Nega gehören zu den vergleichsweise „kleineren“ Yachten aus Putins Repertoire.

LH