Wo man Flusspferde an der Tankstelle treffen kann

Auf Facebook sammelt gerade ein Video tausende Likes, das ein Flusspferd zeigt, wie es in Südafrika durch eine Tankstelle wankt. Der Ort ist bekannt für die herumstreunenden grauen Riesen.

Der natürliche Lebensraum eines Flusspferdes ist das Wasser. Manchmal steigen sie aber auch an Land und schlurfen durch die nächstgelegene Stadt. Foto: Symbolbild / gettyimages / nattanan726

Manchmal muss man in Südafrika nicht in einen Geländewagen steigen, durch ruppiges Terrain fahren, stundenlang unter der schwelenden Sonne schwitzen und warten, nur, um wilde Tiere zu bestaunen. In St. Lucia, einem Örtchen ganz im Osten des Landes, nahe der Grenze zu Mosambik, reicht es auch aus, abends einfach der nächsten Tankstelle einen Besuch abzustatten – auch da lassen sich Flusspferde hautnah erleben.

Wird es angehupt, bleibt das Flusspferd einfach stehen

Ein Video vom Sonntag auf Facebook zeigt genau das,: Wie so ein schwergewichtiger grauer Riese durch die Straßen St Lucias schlurft, dann in die Einfahrt zur OK-Express-Tankstelle einbiegt. Es nimmt dabei kaum Notiz von den umstehenden Menschen, die ihn beobachten und filmen. Bis ein Motorroller von hinten angefahren kommt, das Tier anleuchtet und anhupt. Da bleibt es einfach stehen, blickt zurück und bewegt sich nicht mehr weiter. Bis zum Ende des 30-sekündigen Videos verharrt es auf der Stelle.

In dem Text, der auf Facebook zu dem Video veröffentlicht wurde, laut ABC News 7 hat es Maria Stubbe aufgenommen, steht: „Ein ganz normaler Sonntagabend-Spaziergang in St. Lucia, um bei OK Express ein paar Snacks zu kaufen. Das Flusspferd ist nach seinem Spaziergang wieder zum angrenzenden See zurückgekehrt. Die kleine Stadt ist umgeben von Wasser und einem weitläufigen natürlichen Lebensraum für zahlreiche Wildtiere.“

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Die Flusspferde sind für ihre abendlichen Ausflüge bekannt

Laut Südafrika.net ist St. Lucia das touristische Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks. Auf der Landzunge zwischen dem St. Lucia Lake und dem Indischen Ozean leben zahlreiche Krokodile, Vögel und eben die Flusspferde. Tagsüber schwimmen sie mit ihren Familien im Wasser, abends jedoch „sieht man Flusspferde oft in den Gärten der Hotels und gelegentlich sogar durch die Straßen des Ortes ziehen“.

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Das bestätigen auch viele der über 2.000 Kommentare unter dem Video. Eine Nutzerin etwa schreibt: „Ich liebe diesen Ort spät am Abend, wenn die Flusspferde wieder vor unseren Häusern herumlaufen.“ Ein anderer Nutzer schreibt: „Das ist ganz normal in St. Lucia. Einwohner und Einwohnerinnen kennen die Flusspferde gut und behandeln sie mit Respekt. Und man will sich ohnehin nicht mit ihnen anlegen…“

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