Wolfgang Joop blickt zurück: Bunte Erlebnisse mit Nadja Auermann und Claudia Schiffer

Wenn Wolfgang Joop (77) eins nicht so gerne mag, dann ist es das Älterwerden, wie er immer in Interviews schon öfters gestand. Aber die vielen gelebten Jahre haben auch ihre Vorzüge, nämlich einen reichen Schatz an Erinnerungen, zum Beispiel an interessante Erlebnisse mit den berühmtesten Models der Welt.

Wolfgang Joop zu Gast bei Nadja Auermann

Das deutsche Topmodel Nadja Auermann (51) hatte nicht nur die längsten Beine, sondern auch einen frechen Sohn, wie Joop erfahren musste, als er seine Nachbarin zum Essen besuchte: "Nadja und ich waren Nachbarn in Potsdam und Monaco. Ich erinnere mich gut an einen Sommer, als ihr Sohn Nicolas noch klein war. Er krabbelte beim Abendessen auf den Tisch und pinkelte in die Salatschüssel", erinnert sich der Modemacher im aktuellen 'Gala'-Interview. Anzunehmen, dass man gleich zum Hauptgang überging. Sein Lieblingsmodel ist und bleibt jedoch Claudia Schiffer (51): "Für mich ist sie bis heute die natürlichste Schönheit der Welt", schwärmte er.

Entschuldigung nach Skandalinterview

Deutlich zahmere Worte als in seinem 'Spiegel'-Interview vom vergangenen Jahr, in dem er einer mit Karl Lagerfeld geendeten Zeit nachtrauerte, "weil diese Welt so wunderbar frivol und frigide war. Alles war käuflich. Die Agenturen gaben die Schlüssel zu den Zimmern der Models, die nicht so viel Geld brachten, an reiche Männer. Und wenn sich ein Mädchen beschwerte, hieß es: Wir können auch auf dich verzichten." Dies sei zwar fürchterlich, stimmte er dem Interviewer zu, "aber wirklich schön ist die Modewelt nur, wenn es auch die Sünde gibt." Für diese Entgleisung hatte der Designer sich später in aller Deutlichkeit entschuldigt. Gegenüber 'Bild am Sonntag' bezeichnete er sich als "einer der letzten Überlebenden aus der Generation der analogen Designer", und schon deshalb darf man hoffen, dass Wolfgang Joop uns noch lange erhalten bleibt.

Bild: Monika Skolimowska/picture-alliance/Cover Images

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.