Wurde Tiffany Trump bei Fashion-Show gemobbt?

Angeblich wollte sich niemand bei der Fashion Week neben Tiffany Trump setzen.

Niemand scheint es in diesen Tagen wirklich leicht mit Donald Trump zu haben – auch nicht in den eigenen Reihen. Inzwischen kann davon wohl selbst die vergessene Trump-Tochter Tiffany ein Lied singen. Auf einer Modenschau während der New York Fashion Week wurde die 23-Jährige angeblich fies gemobbt. Scheinbar blieben die Plätze in der Front-Row der Show des Designers Phillip Plein um sie herum leer, da niemand neben ihr Platz nehmen wollte.

Zumindest behauptete das die „Wall Street Journal“-Modekolumnistin Christina Binkley in einem Tweet und machte als Beweis gleich noch ein Foto von den leeren Plätzen neben Tiffany.


Angeblich seien einige Gäste sogar aufgestanden und hätten sich woanders hingesetzt, twitterte Binkley zuvor. Für die Mobbing-Aktion hagelte es jedoch viel Kritik für die Journalistin. Designer Philipp Plein nahm Tiffany Trump in Schutz und sagte gegenüber der „TMZ“: „Tiffany Trump ist keine Politikerin, sie ist ein Teenager. […] Kann man einer Tochter die Schuld für ihren politisch inkorrekten Vater geben?“

Seit der Präsidentschaft ihres Vaters bekommt auch Tiffany Trump mehr und mehr Aufmerksamkeit. (Bild: Actionpress)

Auch andere Promis kamen Tiffany zu Hilfe. In der Talkshow „The View“ bot Whoopi Goldberg dem Trump-Sprössling an, den Platz neben ihr jederzeit zu füllen und sie auf die nächste Fashion-Show zu begleiten. Zwar wolle sie nicht mit ihr über ihren Vater reden, aber sie würde ganz sicher neben ihr sitzen.

Dass der kleine Fashion-Week-Mythos um Tiffany Trump auch nicht unbedingt die tatsächliche Situation widerspiegelte wurde ebenfalls bald bekannt. Gegenüber „Refinery29“ gab Binkley später an, dass die beiden Plätze neben Tiffany Trump nur für kurze Zeit leer blieben. Kurz nachdem sich die beiden Gäste neben Tiffany umsetzten, weil sie sich dort nicht wohl fühlten, nahmen dort schon wieder andere Gäste Platz. Diese wurden wiederum gebeten sich woanders zu platzieren, um die Plätze für die Schwester des Designers und deren Freundin frei zu halten. Die Plätze waren also begehrter, als der Tweet es uns Glauben lassen wollte. Den gehässigen Kommentaren und Tweets konnte die Tochter Trumps dennoch nicht entkommen.