Zweijähriger Brite und Hund sind unzertrennlich

Adrian und Maddie sind beste Freunde und verbringen kaum eine Sekunde getrennt voneinander. Das Besondere: Maddie ist kein Mensch.

Die Angel ist ausbaufähig, das Duo lässt sich aber nicht beirren. (Bild: Caters)

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wer diesen Satz gesagt hat, ist nicht mehr bekannt, wohl aber wird der Satz jeden Tag weltweit mehrfach bewiesen. Ganz besonders herzerwärmend ist die Geschichte des zweijährigen Briten Adrian und seiner Maddie.

Shawnna (36) und Leo (43) aus Berkshire machten Adrian und Maddie bekannt, als ihr Kind gerade vier Wochen alt geworden war. Seitdem sind beide unzertrennlich und haben eine Freundschaft entwickelt, die inzwischen von den Eltern auf dem Instagram-Account @littlechapandpup dokumentiert wird.

Küsschen für Adrian: Maddie zeigt ihre Liebe. (Bild: Caters)

Die Fotos beweisen: Unzertrennlich ist hier bei weitem keine Übertreibung. Das ungleiche Duo klebt regelrecht aneinander. “Maddie ist Adrians kleiner Schatten und Beschützer. Sie ist überall dort, wo er auch ist. Sie spielen im Garten, sie fahren in seinem kleinen Auto, sie gehen spazieren, sie kuscheln während sie Filme ansehen”, sagte Shawnna gegenüber Caters.

Einige Zeit lang bewunderten Shawnna und Leo die Freundschaft zwischen Sohn und Hund nur, dann griffen sie zur Kamera. Die Bilder wurden immer professioneller und aufwändiger. Seit Februar 2019 landen sie im Internet und haben dort schon über 5.000 Follower angesammelt.

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Beste Freunde, aber (noch) wird keiner von ihnen lesen können. (Bild: Caters)

Aus den ersten spontanen Aufnahmen entwickelte sich schnell Kunst. Adrian bekommt ausgefallene Kostüme verpasst, die Bilder wurden immer interaktiver. Der bisherige Höhepunkt: Die Familie reiste mitsamt Vierbeiner durch Großbritannien und Frankreich auf der Suche nach Hintergründen, die den eingeschlagenen Vintage-Stil der Fotos noch weiter unterstreichen.

Die Komposition der Bilder ist übrigens kein Zufall: Die Familie unterhält auf Instagram auch einen Account, der sich um ausgefallene Kinderfotografie dreht. Knowhow und Erfahrung sind somit ohnehin vorhanden gewesen.

Zwei Koffer, zwei beste Freunde und ein Kuscheltier auf Reisen. (Bild: Caters)

Wie in jeder echten Freundschaft kommt es auch zwischen Adrian und Maddie gelegentlich zum Streit: “Natürlich zanken sie sich manchmal. Er sagt ihr Bescheid, wenn sie zu viele Küsschen verteilt und sie signalisiert ihm, wenn er etwas zu energisch wird.” Die Kommunikation zwischen Hund und Tier läuft also bestens.

Und letztlich gibt es auch kein böses Blut vor dem Einschlafen: “Adrian kann nicht ohne Maddie ins Bett gehen. Eigentlich sind sie wie Geschwister.”

Noch schiebt der Hund das Auto, der Rollenwechsel kommt... (Bild: Caters)

Über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier hinaus gibt es derweil viele wissenschaftliche Erkenntnisse, die dafür sprechen, das eigene Kind mit einem Haustier aufwachsen zu lassen. Forscher aus Finnland etwa stellten fest, dass das Zusammenleben mit einem Hund das Immunsystem junger Kinder stärken kann.

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Hund, Mensch, Plüsch-Hase und die große Freiheit. (Bild: Caters)

Aus Frankreich kam eine Studie, die geringere Aggression bei jungen Hundebesitzern ebenso feststellte wie eine höhere Verträglichkeit und Bewusstsein für die Umwelt. Das könnte sogar für Erwachsene gelten: Hundebesitzer verfügen offenbar über eine bessere Resistenz gegen Stress und haben im Schnitt ein gesünderes Herz.

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