• Was steckt hinter den Bovine Meat and Milk Factors?
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    Katharina Büchele

    Was steckt hinter den Bovine Meat and Milk Factors?

    Bovine Meat und Milk Factors, kurz BMMF, sind DNA-Bestandteile in Rindfleisch und Kuhmilch. Eine neue These des Deutschen Krebsforschungszentrum lautet, dass diese eine Krebserkrankung begünstigen könnten.

  • Nahrungsergänzungsmittel: Vitaminpillen, die Lungenkrebs fördern können
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    ZEIT ONLINE

    Nahrungsergänzungsmittel: Vitaminpillen, die Lungenkrebs fördern können

    Viele Vitamintabletten sind unnötig, aber schaden nicht. Wer aber sehr viel B12 nimmt, erhöht sein Krebsrisiko. Was heißt das auch für Veganer, die das Vitamin brauchen?

  • 10.000 Schritte am Tag sollen gesund sein – aber die Vorgabe stammt nicht von Ärzten
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    Anna Rinderspacher

    10.000 Schritte am Tag sollen gesund sein – aber die Vorgabe stammt nicht von Ärzten

    10.000 Schritte zum Wohlergehen Dabei gibt es keinerlei Studien, die belegen, dass es tatsächlich 10.000 Schritte sein müssen.

  • Wie ich meine Chance auf ein Kind fast selbst verspielte
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    Refinery 29

    Wie ich meine Chance auf ein Kind fast selbst verspielte

    Photo: Getty Images.Wie viele Generation-Y-Frauen bin ich mit Begriffen wie girl power und Phrasen wie „Du kannst alles erreichen, wenn du es nur willst“ großgeworden. Ich war der festen Überzeugung, jedes Problem hat eine Lösung. Ich muss sie einfach nur finden. Ich dachte, mit ein bisschen Kreativität und harter Arbeit kann ich jede Hürde überwinden und jedes Ziel erreichen. Das funktionierte auch ganz gut – bis ich versuchte, schwanger zu werden.Mein Ehemann und ich wünschen uns beide schon lange eine Familie. In dem Moment, als wir die Eheurkunde unterschrieben hatten, setzte ich also die Pille ab und las Bücher mit Titeln wie Vom Kinderwunsch zum Wunschkind oder Endlich schwanger werden. Manche rieten zu peniblem Zyklus-Tracking, andere empfohlen Affirmationen und positives Denken. Und dann gab es noch Bücher, die besagen, „ältere“ Frauen (wie ich gelernt habe sind das, wenn es ums Thema Fruchtbarkeit geht, Personen über 34) sollten sich besser direkt an eine Ärztin oder einen Arzt wenden. Dennoch sendeten die meisten mehr oder weniger dieselbe Message: Schwanger werden ist etwas, das wir kontrollieren können – das in unserer Hand liegt.Für mich ergab das absolut Sinn. Als ich aufgeklärt wurde, lernte ich auch direkt auch alles über Verhütung. Meiner Generation wurde beigebracht, schwanger werden kann und sollte etwas sein, dass in unserer Hand liegt. Unser Bio-Lehrer ermutigte uns dazu, so lange zu warten, bis wir wirklich soweit sind. Was er uns allerdings nicht sagte ist, dass es vielleicht schon zu spät ist, wenn wir dann endlich soweit sind.Weil ich noch ein paar Jahre Gnadenfrist bis zur bösen 34 hatte, war ich der Meinung, noch genügend Zeit zu haben, um auf dem vermeintlich richtigen Weg schwanger zu werden – spontan und natürlich. Ich hatte schon mal was von künstlicher Befruchtung und assistierter Reproduktion gehört, aber für mich war das immer nur eine Art Shortcut für alle, die zu faul sind, Zeit und harte Arbeit zu investieren. „Du schaffst das!“, feuerte mich mein innerer Gen-Y-Cheerleader motivierend, naiv und dickköpfig an. „Du kannst alles erreichen, wenn du es nur willst!“. Diese Stimme war nicht allein – sie hatte Background-Sängerinnen: Laut der Bücher musste ich einfach nur regelmäßig meine Temperatur messen, meinen Scheidenausfluss im Blick behalten und mich entspannen. Letzteres rieten mir übrigens auch meine Freund*innen, die es natürlich alle nur gut meinten: „Mach dir keinen Stress. Es passiert ganz von allein, sobald du aufhörst, es krampfhaft zu versuchen“.> Zum ersten Mal in meinem Leben gab ich 100 Prozent, hatte damit aber keinen Erfolg. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Das war nicht das, was man mir im Sexualkundeunterricht versprochen hatte.Also versuchte ich, mich zu entspannen, aber trotzdem nicht faul zu sein. Ich achtete peinlich genau darauf, zum perfekten Zeitpunkt, Sex zu haben, gleichzeitig versuchte ich aber auch, den Spaß dabei nicht zu vergessen. Ich probierte alle möglichen fruchtbarkeitsfördernden Gleitgele und Stellungen aus und hielt meine Beine wie ein Brathähnchen eine halbe Stunde nach dem Sex in die Höhe. Zum ersten Mal in meinem Leben gab ich 100 Prozent, hatte damit aber keinen Erfolg. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Das war nicht das, was man mir im Sexualkundeunterricht versprochen hatte.Dennoch war ich immer noch entschlossen, natürlich schwanger zu werden. Also ging ich zu einer Akupunkteurin, die sich auf Fruchtbarkeit spezialisiert hat. Bei meinem ersten Termin untersuchte sie meine Zunge, meinen Puls und stellte mir tausende persönliche Fragen – von „Wie oft haben Sie Sex?“ bis hin zu „Wie ist die Konsistenz Ihres Kots?“. Erst hatte ich etwas Angst vor den Nadeln, aber die Behandlung war überraschend schmerzfrei und entspannend. Dazu kam, dass sie allerhand Ideen und Vorschläge für mich hatte, wie ich mein kleines Problem lösen könnte. In den nächsten Monaten verzichtete ich komplett auf Gluten, Milchprodukte, Zucker, Soja, Mais, Reis, kaltes Essen und industriell verarbeitete Lebensmittel. Das Fleisch musste von grasgefütterten Bio-Tieren stammen, der Fisch sollte wild gefangen und gekocht sein. Die Akupunkteurin schickte mich aber nicht nur mit einer langen Liste an verbotenem Essen nach Hause, sondern legte mir auch noch Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter ans Herz, die insgesamt etwa 250 Euro kosteten. Außerdem riet sie mir, ein Tagebuch zu führen, in dem ich alles, was ich konsumiere, aufliste. Zusätzlich zu meinem inneren Cheerleader, den Schwangerschaftsbüchern und den wohlmeinenden Verwandten hatte ich nun also noch eine weitere Stimme in meinem Kopf: die meiner Akupunkteurin. Und die sagt mir plötzlich, alles, was ich am liebsten esse, darf ich ab jetzt nicht mehr essen. Weil ich sonst keine Chance habe, schwanger zu werden.Ich stellte mich mutig der Herausforderung, wie ein Höhlenmensch zu essen und versuchte, mich an alle Regeln zu halten. Was ich damals allerdings nicht realisierte war, dass ich meine Chancen, schwanger zu werden verringerte, indem ich mir selbst unglaublich viel Druck machte. Die Last, die ich auf meinen Schultern trug und die ich mir auch noch selbst aufgehalst hatte, wurde immer größer. Zwei Mal wöchentlich ging ich zur Akupunktur, wo ich für meine Ernährung kritisiert (Warum essen Sie statt Süßkartoffelpommes nicht einfach nur Süßkartoffeln?) oder enttäuscht angeschaut wurde (weil ich mir an meinem Geburtstag einen Bagel gegönnt hatte). Aber wenigstens wurde mein Menstruationszyklus regelmäßiger und ich hatte mehr Energie – und das ist ja schon mal was. Doch auch nachdem ich fast ein ganzes Jahr lang penibel auf meine Ernährung geachtet und wirklich gesund gelebt hatte, war ich immer noch nicht schwanger.Jedes Mal, wenn ein kleines Minus-Zeichen auf einem Schwangerschaftstest erschien, gab ich mir selbst die Schuld daran. Hätte ich bloß keinen Wein zum Abendbrot getrunken. Hätte ich bloß auf den Cookie bei der Office Party verzichtet. Zucker kann schließlich mein Fortpflanzungssystem zerstören. Und wenn ich noch nicht mal genug Willensstärke habe, einem Oreo zu widerstehen, wie soll ich dann jemals eine gute, charakterstarke Mutter werden?Zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwei Jahre lang erfolglos versucht, schwanger zu werden – doppelt so lange wie man es laut Expert*innen machen soll, bevor man sich professionelle Hilfe sucht. Der Gen-Y-Cheerleader war inzwischen von einem anderen Mitspieler meiner Vergangenheit verdrängt wurden: dem zynischen Goth-Teenie, der überzeugt davon war, dass es nicht klappte, weil ich nicht gut genug bin. Alle in meinem Freundes- und Bekanntenkreis bekamen Babys und ich konnte nicht anders, als mich ständig mit ihnen zu vergleichen. Vielleicht wäre ich ja jetzt schon schwanger, wenn ich in meinen 20ern nicht so viel gefeiert hätte oder nicht so slutty gewesen wäre. Objektiv betrachtet weiß ich, dass das Quatsch ist. Ich war nicht unfruchtbar, weil mich das Universum für irgendein Verhalten bestrafen wollte. Schwangerschaft und Muttersein sind keine Belohnung, die du nur bekommst, wenn du dich gemäß einem strikten Regelwerk benimmst – auch wenn es unsere Gesellschaft manchmal so aussehen lässt. Denk nur mal an die Märchen, die dir früher vorgelesen wurden: Die echte Mutter ist immer gut, die kinderlose Stiefmutter ist immer böse. Oder etwa unsere Besessenheit vom Celebrity-Babybauch, und der Fakt, dass in Deutschland für den Muttertag dieses Jahr um die 850 Millionen Euro ausgegeben wurden? Muttersein wird als uneigennützig und tugendhaft gesehen – der härteste, aber dankbarste Job, den eine Frau haben kann. Ist mein Gedankensprung da wirklich zu groß, wenn ich Angst habe, dass ich keine Mama bin, weil ich es nicht verdiene, eine zu sein?> Ich hasste den Gedanken, mich in eine dieser faulen, verzweifelten Frauen verwandelt zu haben, die ich immer verurteilt hatte, weil sie künstlich nachhalfen.Irgendwann gab ich dann doch nach und ging zu einem Endokrinologen. Ich hasste den Gedanken, mich in eine dieser faulen, verzweifelten Frauen verwandelt zu haben, die ich immer verurteilt hatte, weil sie künstlich nachhalfen. Aber ich war an einem Punkt, an dem ich mir so sehr ein Baby wünschte, dass es mir egal war, wie es passieren würde. Nach einem halben Duzend fehlgeschlagener Intrauterinen Inseminationen (assistierte Befruchtung) wurde ich mit „ungeklärter Unfruchtbarkeit“ diagnostiziert und man riet mir, In-vitro-Fertilisation (IVF) zu probieren. Für eine Frau, die denkt, ihre Unfruchtbarkeit sei ihre eigene Schuld, ist das die schlimmste Diagnose überhaupt. Sie löste einen gewaltigen Streit aus zwischen dem Gen-Y-Cheerleader, der darauf bestand, dass ich einfach nur noch gesünder leben und noch mehr positive Affirmationen brauchte, und dem zynischen Goth-Teenie, der einfach nur aufgeben wollte, weil es eh alles keinen Sinn macht. Das Ergebnis: Am Ende habe ich mein Kindle mit Büchern über künstliche Befruchtung gefüllt und mit IVF begonnen.Als der erste Versuch schiefging, gab ich – natürlich – mir die Schuld. Ich hatte mich zwar vorbildlich ernährt und jeden Tag Yoga gemacht, aber einen großen Fehler hatte ich trotzdem gemacht: Ein paar Tage nach dem Embryotransfer, während einer sehr kritischen Phase der Einpflanzung, bin ich an einem Samstagabend im schlimmsten Verkehr mit einem nagelneuen Auto gefahren. Weil ich nicht regelmäßig selbst fahre, war ich überzeugt davon, mein pochendes Herz, die Sirenen um mich herum und die Taxis, die mir die Vorfahrt nahmen, hätten das arme kleine Embryo verschreckt. Zu meiner Überraschung teilte meine Ärztin diese Meinung nicht. Sie war sogar schockiert, dass es nicht geklappt hatte, weil das Embryo perfekt war. Und der Fakt, dass es sich nicht eingenistet hatte, lies sie denken, es könnte doch noch etwas anderes nicht mit mir stimmen. Also ordnete sie noch mehr Tests an.> Meine Unfruchtbarkeit war, wie sich herausstellte, genauso wenig eine Sache der Moral wie mein Asthma oder mein Hohlfuß.Fast drei Duzend Blutampullen später bekam ich nicht eine, sondern gleich zwei neue Diagnosen: eine seltene Blutgerinnungsstörung und ein Autoimmunproblem. Laut meiner Ärztin könnte beides der Grund dafür sein, dass ich bisher noch nicht schwanger geworden bin. Beide sind behandelbar, jedoch bedarf es einer komplizierten Kombination aus Tabletten und Injektionen. Diese beiden Diagnosen brachten die Stimmen in meinem Kopf schnell zum Schweigen. An diesen beiden Dingen war ich nicht schuld (zumindest die Blutgerinnungsstörung ist erblich; komischerweise war bisher kein Arzt und keine Ärztin auf die Idee gekommen, mich auf Thrombophilie zu testen, obwohl es in meiner Familie mehrere Fälle von Schlaganfällen gegeben hatte). Und dazu kam, dass ich beide Probleme nicht allein beheben konnte – ganz gleich, wie viele positive Affirmationen ich vor mir hersagte oder wie viel Wildlachs und Biogrünkohl ich esse. Meine Unfruchtbarkeit war, wie sich herausstellte, genauso wenig eine Sache der Moral wie mein Asthma oder mein Hohlfuß. Die ganzen Jahre hatte es nicht daran gelegen, dass ich mir nicht genug Mühe gegeben hatte oder daran, dass ich es nicht wert war. Es war an den Ärzt*innen gescheitert, die nicht wussten, wonach sie suchen sollten.Heute habe ich eine neue Akupunkteurin. Eine, die mich dazu ermutigt, intuitiv zu essen. Ich darf sogar ab und zu mal Eis essen. Ich sage immer noch täglich meine Affirmationen, aber ich mache mich nicht fertig, wenn ich ab und zu auch mal einen negativen Gedanken habe. Ich weiß jetzt, dass meine frühere Meinung über künstliche Befruchtungstechnologien und Personen, die diese nutzen, nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich waren. Durch sie habe ich mich selbst sabotiert und ich bin sehr froh, rechtzeitig die Kurve bekommen und mir professionelle Hilfe gesucht zu haben. Bevor es zu spät ist.Der Gen-Y-Cheerleader und der zynische Goth-Teenie werden immer da sein – nicht nur in meinem Kopf, sondern in gewisser Weise auch in meiner Umgebung. Die Gesellschaft erzählt vor allem Personen, die schwanger werden können, sie allein wären für ihre Fruchtbarkeit verantwortlich. Doch Kommentare wie diese sind nicht nur falsch, sie können sogar gefährlich sein und unsere Psyche negativ beeinflussen.Es ist an der Zeit, Unfruchtbarkeit als medizinisches Problem anzuerkennen und Menschen mit Uterus nicht mehr dafür die Schuld zu geben. Wir sind nicht dafür verantwortlich; meistens liegt es nicht in unserer Macht. Es ist an der Zeit, die Leute aufzuklären und sie unvoreingenommen über mögliche Behandlungsmöglichkeiten zu informieren – damit sie informierte Entscheidungen treffen können. Unfruchtbare Menschen sollten weder Schuld noch Scham empfinden müssen.Trotz der Jahre der Selbstsabotage ist es für mich noch nicht zu spät, ein Kind zu bekommen. Mein Job ist es jetzt, auf meine sehr kompetente Ärztin zu hören und mein Bestmögliches zu tun, ihre Arbeit zu unterstützen. Und meine zweite, vielleicht noch wichtigere Aufgabe ist es, zu akzeptieren, dass ich einen Großteil des Prozesses nicht in der Hand habe.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Ab wann sollte ein Kind seine Eltern nicht mehr nackt sehen? – Eine DiskussionWieso du während deiner Periode häufiger aufs Klo musst Down Below: Die Sichtbarmachung des weiblichen Geschlechts

  • Die verstörende Entstehungsgeschichte der Cornflakes
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    Ann-Catherin Karg

    Die verstörende Entstehungsgeschichte der Cornflakes

    Cornflakes sind ein Klassiker auf dem Frühstückstisch: knusprig, sofort bereit zum Verzehr und geschmacklich so neutral, dass die meisten etwas mit ihnen anfangen können. Im Netz amüsieren sich User gerade über den Grund, aus dem die Frühstücksflocken ursprünglich erfunden wurden.

  • Diese ätherischen Öle helfen bei Unterleibskrämpfen
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    Refinery 29

    Diese ätherischen Öle helfen bei Unterleibskrämpfen

    Ein stechender Schmerz im unteren Rücken, ein aufgeblähter, harter Bauch, richtig fiese Unterleibskrämpfe. Stimmungsschwankungen vom Feinsten und das dringende Bedürfnis, sich in Embryostellung im Bett zu verkriechen. Für manche von uns sind die körperlichen und seelischen Symptome der Periode echt nicht lustig. Zum Glück gibt es ein paar Hilfsmittel, die deine Menstruation wenigstens ein bisschen erträglicher machen können. Wenn Tee, Ibuprofen, Wärmflasche, ein heißes Bad und Schokolade bei dir bisher nichts gebracht haben oder du nach zusätzlichen Optionen suchst, könntest du zum Beispiel auch ätherische Öle ausprobieren.Denn obwohl es bisher nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die die Wirksamkeit von ätherischen Ölen bestätigen, wird Aromatherapie nicht ohne Grund in vielen Ländern seit Jahrtausenden praktiziert. Ein Versuch ist es also auf jeden Fall wert, oder?Falls du bisher noch keine Erfahrungen mit ätherischen Ölen gemacht hast, würde ich dir empfehlen, erst mal zu recherchieren und die Basics zu lernen. Tatsächlich kann man nämlich einiges falsch machen, wenn du die Öle beispielsweise nicht richtig verdünnst oder auf den falschen Stellen aufträgst. Als ersten Einstieg kannst du zum Beispiel unsere fünf Tipps für Anfänger*innen  lesen oder dich über 11 ätherische Öle und ihre geheimen Superkräfte schlau machen.Laut Stephanie Tourles, einer Aromatherapeutin, Kräuterheilkundigen und Autorin von Stephanie Tourles’s Essential Oils: A Beginner’s Guide, gibt es bestimmte Öle, die bei Menstruationsproblemen helfen können. Sie selbst hatte früher sehr starke Schmerzen, welche sie ursprünglich mit der Umstellung auf eine vegane Ernährung in den Griff bekam. Als sie später jedoch auf eine hauptsächlich pescetarische Ernährung umstieg, kamen die Krämpfe zurück, wenn auch nicht mehr so stark. Also probierte sie ein Rezept aus, das auf ätherischen Ölen basierte und womit sie ihren Bauch und ihren Rücken einrieb. Und siehe da: Die Krämpfe waren so gut wie verschwunden! „Manche ätherische Öle wirken bei Krämpfen und Reizbarkeit sehr entspannend auf das zentrale Nervensystem“, erklärt Tourles. „Wenn wir starke Schmerzen haben, schaltet der Körper manchmal in den Kampf-oder-Flucht-Modus – sprich: [Dein Körper] verspannt und macht sich bereit, wegzurennen. Mit den richtigen Ölen kannst du gegen das angespannte, einengende, nervöse Gefühl vorgehen.“Jetzt fragst du dich sicher, welche Öle sich am besten bei Unterleibskrämpfen eignen, richtig? Die Antwort findest du in der Slideshow. LavendelWenn Tourles sich für ein einziges Öl entscheiden müsste, wäre es Lavendel. Sie empfiehlt, zwölf Tropfen des Öls mit Rizinusöl zu verdünnen und damit dann den unteren Rücken und Bauch einzureiben. Anschließend kannst du ein T-Shirt drüberziehen und ein Heizkissen oder eine Wärmeflasche auflegen. Lavendel wirkt beruhigend und hilft, die Anspannung abzubauen. In einer Studie aus dem Jahr 2012 berichteten die Teilnehmer*innen von weniger Krämpfen nach der Verwendung von Lavendelöl. MajoranLaut Tourles hilft auch dieses Öl, das von einer Pflanze stammt, die mit Oregano verwandt ist, dabei, die Muskeln zu entspannen und dadurch Krämpfe zu bekämpfen. Sie rät, es mit Lavendel und anderen Ölen zu mischen. GeranieElena Brower, die für dōTERRA arbeitet und das Buch Practice You: A Journal geschrieben hat, verwendet am liebsten Geranienöl bei Krämpfen. Sie empfiehlt, es morgens und abends auf die Fußsohlen aufzutragen. Öl-MixWenn du schon etwas erprobter bist, was ätherische Öle angeht, kannst du auch eine Mischung herstellen. Tourles kombiniert zum Beispiel gern drei Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Rizinusöl und gibt anschließend acht Tropfen Lavendelöl, sechs Tropfen Römische Kamille, fünf Tropfen Ingwer (entzündungshemmend) und fünf Tropfen Majoran dazu. Diesen Mix kannst du dann wieder auf Bauch und Rücken auftragen, ein leichtes Handtuch darüber legen und dann ein Wärmepack oder eine Wärmflasche.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Ab wann sollte ein Kind seine Eltern nicht mehr nackt sehen? – Eine Diskussion30 Wege, wie schmutziger Sex stilvoll & richtig gut wirdAn was Menschen wirklich denken, wenn sie masturbieren

  • Gesundheitsmythen: Was stimmt wirklich?
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    Teleschau

    Gesundheitsmythen: Was stimmt wirklich?

    Sitz gerade, knack' nicht mit den Fingern und steh' von dem kalten Boden auf! Immer wieder gibt es Ratschläge für die Gesundheit. Doch stimmen sie wirklich? Oder sind sie einfach nur Unsinn?

  • "Blind Vagina": Was ist das & lässt es sich behandeln?
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    Refinery 29

    "Blind Vagina": Was ist das & lässt es sich behandeln?

    Hast du schon mal was von einer Dead End Vagina gehört? Oder von Vaginal- oder Scheidenaplasie? Nein? Ich auch nicht – bis ich einen kürzlich im British Medical Journal veröffentlichten Artikel darüber las. Er berichtet von einer 20-jährigen Frau, die noch nie ihre Periode sowie Probleme beim Sex hatte, weil sie, wie sich herausstellte, eine „blinde Vagina“ hatte.Als die in Pakistan lebende, verheiratete Frau sechs Monate vor ihrer Hochzeit das erste Mal sexuell aktiv war, bemerkte sie, dass keine Penetration möglich ist. Daraufhin suchte sie eine Ärztin auf. Die Diagnose? Sie hat eine sogenannte „Dead End Vagina“.Abgesehen davon, dass sie keinen penetrativen Sex haben konnte und mit 20 Jahren immer noch keine Menstruationsblutung hatte, litt sie auch noch an Schmerzen im unteren Bereich des Bauches. Drei Jahre lang hatte sie diese ausgehalten, weil ihre Mutter damals gemeint hatte, sie würde einfach nur eine verspätete Pubertät durchmachen. In ihrem Bericht schrieben die Ärzt*innen jedoch, die „Entwicklung der Brust ist altersentsprechend und die sekundären Geschlechtsmerkmale scheinen normal ausgeprägt zu sein“. Was steckt also hinter der Scheidenaplasie und kann sie behandelt werden? Was ist Vaginalaplasie und wie erkennt man sie?Manche Menschen sagen, eine Dead End Vagina sei das weibliche Äquivalent zu einem Mikropenis. Die Vagina der oben erwähnten 20-Jährigen war beispielsweise nur 2 cm lang, während die Durchschnittslänge einer nicht sexuell erregten Vagina laut einer Studie etwa 6 cm ist. Ihr Uterus war laut der Ärzt*innen zwar durchschnittlich groß und ihre Eierstöcke schienen „normal“, aber ihre Vagina war nicht mit den Reproduktionsorganen verbunden.Bei Frauen mit einer "blinden Vagina" blockiert entweder eine horizontale oder eine vertikale Gewebswand die Vagina. Auf den ersten Blick ist dies von außen jedoch nicht sichtbar. Deswegen bemerken es die meisten Betroffen auch erst in der Pubertät – wenn sie keine Periode bekommen oder wenn sie versuchen, Sex zu haben, es aber nicht möglich beziehungsweise sehr schmerzhaft ist. Mögliche Ursachen einer ScheidenaplasieEs gibt verschiedene Gründe für die nicht oder nur unvollständig ausgebildete Scheide, oftmals ist es jedoch ein Symptom komplexer Erkrankungen, wie dem Turner-Syndrom (bei kleinwüchsigen Frauen sind Scheide, Eierstöcke und Gebärmutter nicht komplett ausgebildet), dem Swyer-Syndrom (bei dem statt Eierstöcke oft funktionslose Hoden vorhanden sind), der testikulären Feminisierung (Betroffene sehen meist jungenhaft aus und haben eine unvollständig entwickelte Scheide und weder Gebärmutter noch Scheide) oder dem MRKH-Syndrom (Scheide und Gebärmutter fehlen oder sind unvollständig entwickelt). Betroffen von einer Vaginaaplasie ist je nach Syndrom jedes 2500. bis 25000. Mädchen.Die Ursache hinter diesen Erkrankungen ist eine Störung bei der Entwicklung der Geschlechtsorgane. Im Embryo sind am Anfang sowohl weibliche als auch männliche Vorstufen der Geschlechtsorgane angelegt. Normalerweise verschmelzen bei Mädchen die männlichen Vorstufen irgendwann, bilden einen Kanal aus und entwickeln sich zu Gebärmutter, Eileitern und Scheide. Dieser Prozess ist bei einer Vaginaaplasie gestört. (Mehr Informationen zu den verschiedenen Syndromen und Ursachen findest du zum Beispiel auf Lifeline.de) Gibt es Behandlungsmöglichkeiten und wenn ja welche?Aufgrund der unterschiedlichen Syndrome, die für die Vaginaaplasie verantwortlich sein können, gibt es auch verschiedene Behandlungmethoden. Die 20-jährige Frau ließ sich beispielsweise operieren. Nachdem die Gewebswand durchtrennt wurde, wurde eine in ein Kondom gesteckte Form eingeführt, um die Muskeln auszudehnen. Eine Woche später wurde diese Form durch eine Silikonform ersetzt, welche wiederum drei Wochen später wieder entfernt wurde. Es gibt aber auch nicht-operative Dehnungsverfahren. Gibt es Langzeitfolgen?Die Frauen, die an der oben genannten Studie teilgenommen haben, scheinen ein ziemlich normales Leben führen zu können. Im Fall der 20-Jährigen lief es wie folgt ab: Vier Monate nach der Operation durfte sie aus ärztlicher Sicht bereits Sex haben – und sollte dabei laut ihren Ärzt*innen auch keine Schmerzen oder andere Beschwerden haben. Sieben Monate nach der Operation war sie schwanger. Sie brachte einen gesunden Jungen zur Welt, allerdings durch einen Kaiserschnitt.„Die Operation hat mir buchstäblich ein neues Leben geschenkt. Davor hatte ich verbalen, körperlichen und emotionalen Missbrauch seitens meiner eigenen Familie und meiner Schwiegereltern ertragen müssen“, erzählte die junge Frau den Ärzt*innen. „Dank der Behandlung bin ich jetzt viel selbstbewusster, kann ich jetzt eine glückliche Beziehung führen und habe ein gesundes Baby.“Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Ab wann sollte ein Kind seine Eltern nicht mehr nackt sehen? – Eine DiskussionSo erklärt diese Mutter, warum sie ihr Baby beim Sex stilltDown Below: Die Sichtbarmachung des weiblichen Geschlechts

  • Die seelischen Folgen von Haarausfall bei Frauen
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    Refinery 29

    Die seelischen Folgen von Haarausfall bei Frauen

    Mindestens zweimal täglich ertappe ich mich dabei, wie ich in der U-Bahn auf den Kopf einer fremden Person starre und neidisch die Dichte und Dicke der Haare begutachte. Nachdem ich meine Verhütungsmethode gewechselt habe, leide ich unter Haarausfall. Das ist jetzt etwa fünf Jahre her und seitdem bin ich wie besessen von den Haaren anderer Menschen.Haarausfall ist echt scheiße – besonders als junge Frau. Ja, es sind nur Haare. Es gibt gesundheitliche Probleme, die deutlich schlimmer sind. Manche sind extrem schmerzhaft oder sogar lebensbedrohlich. Trotzdem ist es sehr belastend, unter Haarausfall zu leiden, denn es ist eben nicht nur eine kosmetische Angelegenheit; es kann sich auch negativ auf die psychische Gesundheit auswirken.„Gesunde Haare können ein Zeichen für einen gesunden Körper sein“, erklärt Dr. Maryanne Senna, eine Dermatologin und Lehrerin an der Harvard Medical School, die sich auf Haarausfall spezialisiert hat. Aus evolutionärer Sicht werden dicke, üppige Haare traditionell mit Jugend, Fitness und Gesundheit gleichgesetzt, so Dr. Senna. Das heißt aber natürlich weder, dass du nicht trotzdem krank sein kannst, auch wenn du eine wunderschöne Mähne hast noch, dass du nicht vollkommen gesund sein kannst, obwohl du wenige oder dünne Haare hast. Doch besonders, wenn du ganz plötzlich oder über einen langen Zeitraum mit Haarausfall zu kämpfen hast, machst du dir sicher Sorgen, ob alles okay ist. Und vielleicht fühlt es sich sogar so an, als würdest du gleichzeitig einen Teil deiner Identität verlieren.Je nachdem wie viele Haare du verlierst, kann es nicht nur überraschend, sondern richtiggehend schockierend, angsteinflößend oder traumatisch sein – vor allem wenn du nicht weißt, was dahintersteckt, so Dr. Senna. Wenn das Problem länger andauert, kann es außerdem sehr frustrierend sowie Nerven, Zeit und Geld raubend sein. Das Gefühl, keine Kontrolle darüber zu haben, sorgt bei vielen Patient*innen zusätzlich für Stress und Kummer.Dazu kommt, dass Haarausfall im Vergleich zu anderen Krankheiten oder gesundheitlichen Problemen ein für alle sichtbares Symptom ist. „Die Betroffenen fühlen sich dadurch oft sehr verletzbar“, sagt Dr. Senna und erklärt weiter, dass Menschen mit Haarausfall auf Personen, die davon nicht betroffen sind, oft weniger selbstbewusst, attraktiv, begehrenswert und jugendlich wirken.Außerdem wird Haarausfall von vielen nicht als echtes medizinisches Problem verstanden, weshalb sich viele erst gar keine Hilfe suchen. „Sie denken: ‚Es sind ja nur Haare. Das ist einfach nur eine kosmetische Angelegenheit.‘ Aber dem ist nicht zwingend so“, warnt Dr. Senna. Haarverlust kann zum Beispiel ein Zeichen für Schilddrüsenprobleme oder eine Autoimmunkrankheit sein. Deswegen solltest du es nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern lieber eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren.Doch weil es ihnen unangenehm ist, überhaupt darüber zu sprechen, googeln viele nach möglichen Gründen und Lösungen für ihr Problem. Was sie finden, sind unzählige Shampoos und Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich helfen sollen. Davon sind dann viele Betroffene überfordert und irgendwann wissen sie gar nicht mehr, was sie noch glauben und wie oder ob sie den Haarausfall behandeln sollen. Die Flut an teilweise irreführenden Informationen schürt am Ende oft mehr Ängste, als dass sie hilft.Wenn du mit Haarverlust kämpfst, rate ich dir, eine*n Dermatolog*in aufzusuchen, der oder die sich darauf spezialisiert hat. Gemeinsam könnt ihr der Sache auf den Grund gehen und eine Behandlungsmethode finden, die zu dir passt. Besonders wenn du an kreisrundem Haarausfall leidest, kann es außerdem eine gute Idee sein, dir eine Selbsthilfegruppe zu suchen. Informationen dazu findest du beispielsweise auf der Website der Alopecia Areata Deutschland e.V.Haarausfall ist und bleibt einfach scheiße. Aber du solltest wissen, dass du mit deinem Problem nicht allein dastehst und dass es dir nicht peinlich oder unangenehm sein muss, darüber zu reden.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Ab wann sollte ein Kind seine Eltern nicht mehr nackt sehen? – Eine DiskussionSo sieht ein Babybauch 3 Wochen nach der Geburt ausDiese ätherischen Öle helfen bei Unterleibskrämpfen

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    Verändert sich die Vagina nach einer natürlichen Geburt wirklich so dramatisch?

    Ein Baby zu bekommen ist für viele Frauen das Nonplusultra. Neben all den Glücksgefühlen birgt aber sowohl eine Schwangerschaft als auch die Geburt so manche Unannehmlichkeiten. Solange das Baby noch im Bauch ist, müssen Frauen oft mit Stimmungsschwankungen, schlechter Haut, Wassereinlagerungen, Atemnot, Gewichtszunahme und Rückenschmerzen kämpfen. Schön ist anders und jeder der sagt, eine Schwangerschaft ist ein einziger Traum, der lügt ganz sicher. Am Ende sind die kleinen Geschöpfe die Strapazen zwar immer wert gewesen, doch der schwerste Part ist und bleibt die Geburt. Und die ist ganz sicher kein Spaziergang!Davon kann auch Reality-Star Kim Kardashian ein Lied singen. In ihrer Realityshow diskutierte sie mit ihrem Schwager Scott Disick über die Veränderungen ihrer Vagina nach der Geburt von zwei Kindern: „Ich glaube nicht, dass ich noch ein Baby bekommen kann. Bei dem Gedanken daran, denke ich nur ‚Oh, ich werde untenrum nie wieder so sein wie vorher.’ Kanye sagt aber, es fühlt sich genauso an wie vorher.“Und Scott, der mit Kourtney Kardashian drei süße Kinder hat, bestätigt: „100-prozentig ändert sich was. Ich glaube, Kanye und mir macht das nur nichts aus. Es ist aber nun mal Fakt, dass etwas sehr Großes da herauskommt. Die Dinge ändern sich, zumindest im Inneren. Da sind dann so Hubbel und Kurven – weißt du, was ich meine? Es ist einfach nicht so wie vorher.“Viele Frauen fragen sich, ob die Vagina nach der Geburt ausleiertKim Kardashian ist ganz sicher nicht die einzige Frau, die sich deswegen eine Platte macht. Viele Frauen haben Angst, nach einer natürlichen Geburt untenrum „ausgeleiert“ zu sein. Der Spruch (den übrigens auch Kim in ihrer Show brachte) „Es fühlt sich an, wie eine Salami in den Hausflur zu schmeißen“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Aber was ist eigentlich wirklich dran an dem Gerücht? Wir haben bei ganz normalen Frauen nachgefragt – und erstaunliche Antworten erhalten:Andrea: „Ich hatte drei vaginale Geburten und einen Kaiserschnitt. Bei allen Geburten hat sich körperlich was verändert, am meisten leider beim Kaiserschnitt. Meine Vagina hatte Geburtsverletzungen und man sieht auch noch etwas davon. Mein Mann genießt den Sex mit mir aber immer noch genauso wie früher. Auch mit veränderter Vagina.“Melina: „Also ich habe keine optische Veränderung bemerkt. Es fühlt sich, jetzt drei Monate nach der Geburt, immer noch etwas anders an. Was mein Freund dazu meint, kann ich nicht sagen, da er noch nicht wieder näher mit ‚ihr’ zu tun hatte. Für mich ist das aber kein Grund, sich gegen eine vaginale Geburt zu entscheiden. Die Veränderungen vom Kaiserschnitt beim ersten Kind sind viel massiver.“Diese Themen könnten dich auch interessieren:Martina: „Bei mir ist – trotz Dammschnitt und Naht – optisch und gefühlsmäßig alles wie vorher.“Lisa: „Alles wie vorher. Ich kann mit meiner Vagina immer noch Nüsse knacken!“Ann-Christin: „Es ist alles so wie vorher! In der Schwangerschaft wird der Beckenboden naturgemäß belastet. Es hat also nicht immer etwas mit einer normalen Geburt zu tun.“Julia: „Also optisch sieht es aus wie vorher, ich bin aber auch nur ganz wenig gerissen, weil mein Sohn mit der Hand am Kopf rauswollte (wie Superman). Ansonsten haben wir danach regelmäßig Dammmassagen gemacht.“Stefanie: „Bei mir ist alles wieder wie vorher. Sagt auch mein Mann. Nur der Dammschnitt ist halt jetzt da, finde ich aber immer noch besser als eine Kaiserschnittnarbe. Da bin ich mit viel Diskutieren erfolgreich drum herum gekommen und heilfroh darüber. Das wünsche ich keiner Frau.“Simone: „Bei mir ist es anders. Scheide und Gebärmutter haben sich gesenkt und der Beckenboden ist schlechter als vor der Geburt. Das kann ich auch mit regelmäßiger Gymnastik seit sieben Jahren nicht mehr ändern. Den Riss in der Schamlippe sieht man auch noch deutlich.“Sechs von acht Frauen können das Klischee also widerlegen! Nur zwei von acht Frauen bestätigen, dass sich die Vagina nach einer anstrengenden Geburt optisch und haptisch verändert hat. Ein guter Schnitt, wie wir finden. Im wahrsten Sinne des Wortes...r29vaginawoche Die Vagina schenkt uns das Leben, wir sollten ihr auch 'was zurückgeben: Uns zuliebe müssen wir anfangen, sie zu verstehen und eben auch zum Thema machen. Mit der Aktionswoche feiert Refinery29 das weibliche Geschlechtsorgan.Entdecke die neuen R29 Originals!In unserer Video-Serie „LoveMe“ lesen LGBTQ-Influencer intime und bewegende Briefe an ihr jüngeres Ich vor. Alle weiteren Episoden findest du hier.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!16 intime Einblicke in das Sexleben von Menschen mit körperlicher BehinderungDiese Challenge unter jungen Mädchen ist genauso absurd wie „Pussy Slapping“Alles echt: 15 Frauen präsentieren stolz ihre Körper (NSFW)

  • Deine Vagina kann nicht „ausleiern“, wenn du „zu viel“ Sex hast
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    Deine Vagina kann nicht „ausleiern“, wenn du „zu viel“ Sex hast

    „Von zu viel Sex leiert die Vagina aus“, bestimmt hast du diesen Satz so oder so ähnlich schon mal gehört, ob in Raptexten von irgendwelchen Mackern, in Pornos oder sonst wo. Und vielleicht hast du das auch geglaubt oder tust es immer noch.Ich verrate dir jetzt eine gute Nachricht: Das ist absolut sexistischer Blödsinn. Glaub mir, deine Vagina leiert nicht aus – selbst dann nicht, wenn du jeden Abend Orgien feierst. Und wenn wir schon mal dabei sind, möchte ich dir auch sagen, dass es so etwas wie zu viel Sex nicht gibt, es sei denn, damit ist gemeint, dass es dir persönlich zu viel ist (denn Sex kann wirklich wund machen).„Die Vagina ist recht elastisch und anpassungsfähig“, erklärt Gynäkologin Dr. Nicole Bullock. „Sie erweitert sich, um Platz zu schaffen für Tampons, Sex und selbstverständlich auch für Babys.“Für die Gynäkologin Dr. Lauren Averbuch ist vor allem der Begriff „ausleiern“ sehr problematisch. In ihren Augen ist er schlichtweg „eine besonders abfällige Beschreibung“, die zeigt, dass rundum das Thema Vagina noch viel Halbwissen herrscht. „Ich möchte, dass andere verstehen, wie die Vagina aufgebaut ist. Sie besteht nämlich aus mehreren Muskeln, die sie vom Beckenboden aus umfließen“, erklärt sie. „Diese Muskeln können sich je nach Situation zusammenziehen und lockern.“Während einer Erregung (beim Sex) entspannen die Muskeln des Beckenbodens beispielsweise. Sobald die Erregung vorbei ist, ziehen sie sich wieder zusammen. Es gibt in der Tat einige Dinge, die diese Muskeln schwächen können – eine vaginale Geburt ist eines davon. Andere potentielle Gründe sind die Wechseljahre, Gebärmutterhalskrebs oder körperliche Traumata. Allgemein wird eine Fehlfunktion des Beckenbodens mit sogenannten Kegelübungen (spezielle Beckenbodenübungen) oder einer Physiotherapie für den Beckenboden behandelt. In ernsten Fällen, schlagen Ärzt*innen eine zusätzliche Therapie mit Medikamenten oder eine Operation vor.Wenn du an Inkontinenz leidest und nach der richtigen Therapiemöglichkeit suchst, rede mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin. Von rezeptfreien Produkten, die versprechen, deine Vagina enger zu machen, solltest du dich aber auf jeden Fall fernhalten – sie funktionieren nicht und können sogar gefährlich sein.Also, hab so viel Sex, wie du willst und lass dir von niemandem vorschreiben, wann genug ist. Deine Vagina hat damit bestimmt kein Problem!Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Sex im Wasser: 9 Tipps für heißen (& safen) Unterwasserspaß 7 Dinge, die dir niemand über Sex nach der Entbindung erzählt Love is Love – oder: Wenn der Freund jünger ist und jeder eine Meinung dazu hat

  • Angststörung: Ich habe 47 Hilfsmittel getestet & das ist mein Fazit
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    Angststörung: Ich habe 47 Hilfsmittel getestet & das ist mein Fazit

    Mit dem Thema Angststörungen beschäftige ich mich, seit ich vor sechs Jahren meine erste Panikattacke hatte.Es passierte an einem Tag im Juni. Ich war gerade mit dem Auto auf dem Weg zum Supermarkt, als ich auf einmal bemerkte, dass erst meine Zunge und dann mein gesamter Mund trocken wurde. Es ging ganz langsam. Es war, als ob ich Sand geschluckt hätte. Dann wurde mein Hals trocken und eine Welle panischer Angst überrollte mich. Ich hatte einen Kloß im Hals, mein Magen drehte sich um und von der Brust aus schoss Adrenalin in meinen ganzen Körper. Nach Luft ringend tritt ich auf die Bremse, öffnete die Tür und warf mich aus dem Auto. Verzweifelt griff ich nach meinem Handy und rief einen Krankenwagen. Ein paar Untersuchungen später wusste ich, ich würde es überleben – auch wenn ich der Schwester gerade noch panisch ins Gesicht geschrien hatte, ich würde sterben. Es war nur eine Panikattacke.Die Lösung? Diazepam. Doch wenige Wochen nachdem ich mit der Medikamenteneinnahme begonnen hatte, hielt ich die kräftezehrende Kombination aus Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel sowie das eigenartige Gefühl der Trauer nicht mehr aus. Ich weiß, vielen helfen Medikamente (genauer gesagt Antidepressiva, die mir angeboten wurden). Ich habe viele Freund*innen, für die Arzneimittel ein echter Rettungsanker waren. Aber für mich kommen sie nicht in Frage.Als mir das bewusst wurde, war ich an einem Punkt, an dem mich meine Angststörung mein soziales Leben, meinen Job und meinen Verstand kostete und das Diazepam (das man übrigens nicht länger als vier Wochen am Stück nehmen sollte) schien das Gleiche zu bewirken. Ich musste mich also dringend nach anderen Lösungen umschauen. Und das habe ich dann auch getan. Genauer gesagt, habe ich innerhalb der letzten sechs Jahre 47 verschiedene Dinge ausprobiert. Ich habe alles getestet, das mir Hoffnung darauf machte, Kontrolle über die Störung zu bekommen, die sich wie Unkraut in meinem Kopf festgesetzt und sich langsam in meinem ganzen Körper ausgebreitet hatte.Manche Praktiken und Hilfsmittel waren lebensverändernd, andere haben mich ermutigt, manche waren bizarr, andere komplett sinnlos. Ich habe es mit wissenschaftlich erprobten Ansätzen probiert, aber auch mit holistischen. Herkömmliche MethodenAngefangen habe ich mit herkömmlicheren Methoden, die mir meine Hausärztin empfohlen hat, wie kognitive Verhaltenstherapie und Achtsamkeitsübungen. Auf die Bewältigungsstrategien, die ich während der Verhaltenstherapie gelernt habe, setze ich noch heute. Regelmäßig angewendet, helfen sie dabei, dein Gehirn neu zu vernetzen und neue neurolinguale Bahnen zu kreieren. Und das kann wiederum neue, ruhigere Angewohnheiten begünstigen. Auch der achtwöchige Mindfulness-Kurs, den ich besucht habe, hat mir geholfen – am Anfang zumindest. Er hat mich allerdings ganze 350 Euro gekostet und Teil einer Übung war es, sich eine ganze Stunde lang Zeit zu nehmen, um eine Rosine zu essen („Riech an der Rosine, reibe die Rosine zwischen deinen Fingern, rolle sie auf deiner Zunge entlang“). Eine Weile habe ich täglich 45 Minuten Achtsamkeitsübungen gemacht. Aber irgendwann schlich sich die Routine ein und meine Gedanken drifteten immer häufiger ab. Mit Mindfulness-Apps versuchte ich, wieder konzentrierter an die Sache heranzugehen. Am besten gefallen hat mir Happy Not Perfect (englischsprachig, ca. 40 Euro für ein halbes Jahr). Sie ist heiter, einnehmend genug und animiert eine*n dazu, sich machbare Gewohnheiten anzutrainieren. Alternative MethodenZusätzlich probierte ich auch alternative Behandlungsmethoden aus, wie Emotional Freedom Techniques (Stimulation von Akupressurpunkten), Hypnotherapie und Qi (oft mit Lebenskraft oder Energie übersetzt, umfasst aber noch mehr). Wenn du überlegst, alternative, ergänzende oder holistische Methoden und Therapien auszuprobieren, würde ich dir jedoch raten, dich vorher gründlich darüber zu informieren. Die Wirksamkeit einiger Ansätze kann wissenschaftlich nicht bewiesen werden, deswegen überleg dir genau, wem du vertraust und wem du dein Geld geben möchtest! Versteh mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen alternative Behandlungen, im Gegenteil. Sie können sehr hilfreich sein. Ich will damit einfach nur sagen, dass du vorsichtig sein sollst. Und wo wir gerade schon beim Thema Geld sind: Viele der 47 Dinge, die ich probiert habe, waren nicht gerade günstig und nicht jede*r kann sich das leisten. Ich hatte die Möglichkeit, mich ganz bewusst dafür zu entscheiden, indem ich sagen konnte: Na gut, dann eben kein neues Sommerkleid oder Diese Woche koche ich nur zu Hause. F**k-it-TherapieDie Behandlungsmethode, auf die ich am häufigsten angesprochen werde, ist die F**k-it-Therapie. Die meisten finden die Idee dahinter lustig, weil du aus therapeutischen Gründen nicht nur Fluchen darfst, sondern sogar dazu ermutigt wirst. Ich bin über eine Empfehlung einer Freundin dazu gekommen – sie erzählte mir von John C. Parkins Buch F**k It Therapy: The Profane Way to Profound Happiness. Im Vergleich zu traditionellen Therapien musst du hier nicht auf einem Sofa sitzen und über deine Gefühle reden. Es geht vielmehr darum, zu realisieren, dass das, worum du dir Sorgen machst, vor dem Hintergrund des großen Ganzen eigentlich nicht wichtig ist. Diese Erkenntnis kann dir helfen, dich von deinen Ängsten zu befreien. Das Buch ruft dazu auf, eine ‚F**k it‘-Attitude an den Tag zu legen und Dinge loszulassen, an denen wir uns zu sehr festklammern. Ich vereinfache das Ganze natürlich stark. Aber ich fand es extrem befreiend, auf diese Art und Weise zu leben – oder die Methode wenigstens in einigen Lebensbereichen anzuwenden. Wenn du willst, versuch es einfach mal. Überleg dir, was dich gerade total stresst und sag dann ‚F**k it!‘. Sag es laut, nein, schrei es am besten in die Welt hinaus! Und? Wie fühlst du dich? Tanzen gegen AngstUnd dann gab es noch Methoden, die ich intuitiv für mich entdeckt habe – wie zu 90er Musik zu tanzen. Ich habe mich jeden Morgen ins Badezimmer eingeschlossen, eine Playlist angeschmissen und mich einfach so bewegt, wie es sich gerade richtig anfühlte. Manchmal schüttle ich einfach komplett willkürlich meine Gliedmaßen, manchmal dreh ich vorm Spiegel Pirouetten und manchmal lasse ich die Hüften kreisen. Ich tanz mir die Ängste von der Seele und lasse den Endorphinen freien Lauf. Oft bring ich mich damit auch selbst zum Lachen und Lachen ist das perfekte Gegengift für Ängste. ElektrotherapieDas Beste, das ich probiert habe, ist jedoch ohne Zweifel Alpha Stim AID – ein medizinisches Gerät zur Elektrotherapie, das zur Behandlung von Schmerzen, Angstzuständen, Schlafstörungen und Depressionen eingesetzt wird. Es ist zwar sehr teuer und am Anfang kam ich mir auch vor, als wäre ich in einer Folge von Black Mirror gelandet. Aber schon nach einer Woche hatte ich das Gefühl, wieder mehr Kontrolle zu haben. Ich schlief besser, wache nicht mehr voller Sorgen auf und die Idee, in einem vollen Restaurant zu essen, treibt mir jetzt keine Schweißperlen mehr auf die Stirn. Die ersten sechs Wochen habe ich es täglich getragen und mittlerweile verwende ich es drei bis vier Mal pro Woche. Kontraproduktive BehandlungenEs gab aber auch Methoden, die ich persönlich für weniger effektiv halte; tatsächlich habe ich mich nach einigen sogar ängstlicher gefühlt als davor. Zum Beispiel habe ich auf Empfehlung einer Freundin Floating-Tanks ausprobiert. Ziel war es, ein himmlisches Gefühl der Schwerelosigkeit zu erleben, aber für mich fühlte es sich eher so an, als wäre ich in einem Wasserfass gefangen. Vielleicht hätte ich die 55 Euro besser in Champagner investieren und darin baden sollen… Ein ähnliches Resultat brachte mir die Wechselatmung: Durch sie brachte ich mich mehr oder weniger selbst zum Hyperventilieren. Mein Fazit nach sechs Jahren des AusprobierensDas Erste, was ich gelernt habe ist: Das Ziel ist nicht, die Ängste komplette aus dem Leben zu verbannen. Vielmehr geht es darum, sie zu akzeptieren, zu respektieren und am Ende behutsam, ja sogar liebevoll mit ihnen umzugehen. In etwa so, wie du es mit einem Kind machen würdest, das sich Sorgen macht. Ein Leben ohne Ängste ist nicht möglich – dann springst du am Ende noch auf die Straße und wirst überfahren, weil du vorher nicht nach links und rechts geschaut hast.Learning Nummer 2: Nur, weil etwas teuer ist, ist es nicht automatisch immer hilfreich und effektiv. Ja, ich habe eine Maschine, die knapp 800 Euro kostet. Aber ich mache auch täglich kostenlose Atemübungen und die helfen mir auch. Probier’ verschiedene Dinge aus, dann findest du bestimmt das Richtige. Und damit wäre ich auch schon beim dritten Punkt angelangt: Nur weil etwas bei mir funktioniert hat (oder eben nicht), heißt das nicht, dass es bei dir genauso sein muss. Wenn du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, geh am besten zu allererst zu deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt und spreche mit ihr oder ihm über deine Symptome. Außerdem kannst du dich auch an psychotherapeutische Beratungsstellen wenden.Aber die Erkenntnis, die mich am meisten ermutigt ist: Es gibt hunderte von Möglichkeiten, Ängste zu behandeln. Das heißt, wenn eine Behandlung bei dir nicht funktioniert, ist das zwar schade, aber es gibt auf jeden Fall noch unzählige weitere Optionen. Also gib die Hoffnung nicht auf, experimentiere, sei neugierig und vor allem geduldig mit dir selbst. Vielleicht dauert es eine Weile, aber am Ende hast du eine ganze Reihe von Hilfsmitteln an der Hand, die du je nach Situation und Lebenslage anwenden kannst. Wenn die Ängste in der U-Bahn aufkommen, schmeißt du vielleicht eine beruhigende Playlist an oder führst eine kurze Meditation durch. Wenn du in dem Moment zu Hause bist, tanzt du vielleicht nackt durch die Wohnung. Und wenn du dir einfach mal alles von der Seele reden willst, machst du das bei deiner wöchentlichen Therapiesitzung. Oder, oder, oder. Du siehst: Es gibt wirklich viele Behandlungsmöglichkeiten. Und zur Inspiration liste ich dir abschließend noch mal alles auf, was ich getestet habe. Das sind die 47 Dinge, die ich ausprobiert habe (in keiner bestimmten Reihenfolge):Emotional Freedom Techniques F**k-it-Therapy Achtwöchiger Mindfulness-Kurs Alpha stim AID Bauchatmung Die App Happy Not Perfect Kognitive Verhaltenstherapie Verabredungen absagen Arbeitspensum reduzieren Social Media Detox Morgens lesen Lavendelbäder Kalms (pflanzliches Arzneimittel) Ätherische Öle (an bestimmten Punkten) Massagen Mindful Colouring (achtsames Ausmalen) Kunsttherapie Yoga Tanzen (in meinem Zimmer, nackt) Dokumentationen über seelische Gesundheit anschauen Mit anderen über Ängste sprechen Neurolinguistisches Programmieren Tagebuch führen Mehr lächeln Dankbarkeitstagebuch Qi-Behandlungen Besuch einer Ernährungsberaterin Besuch eines Naturheilpraktikers Kundalini-Atmung Spazieren Auf’s Land fahren Selbsthilfebücher lesen (absolute Empfehlung: First We Make The Beast Beautiful von Sarah Wilson) Hypnotherapie Kein Alkohol Kein Kaffee Kein Zucker Atemtraining Blumenstecken Flotating-Becken Beruhigende Playlists auf Spotify erstellen Physiotherapie Tee aus heiligem Basilikum (Pukka hat einen tollen! Er heißt Drei Tulsi Tee) Wechselatmung CBD-Öl Gongklangbad Kreatives Schreiben Nahrungsergänzungsmittel: MagnesiumWenn du selbst an einer Angststörung leidest oder eine Person kennst, die Hilfe gebrauchen kann, kannst du die Hotline der TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 anrufen oder den Chat der TelefonSeelsorge nutzen.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!Wie du mit nur einem Wort jeden Streit mit deinem Partner im Keim erstickstDieser Brief zeigt, wie schlecht Frauen ihren Freund behandeln – ohne es zu bemerken Ihren Aufenthalt in der Psychiatrie verarbeitet diese Frau in 16 Bildern

  • Diese 8 Fakten solltest du über deine Vagina wissen
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    Diese 8 Fakten solltest du über deine Vagina wissen

    Es gibt immer noch so viele Dinge, die wir nicht über unseren eigenen Körper wissen, obwohl wir es dringend sollten. Das weibliche Geschlecht ist leider auch heute noch mit so vielen Tabus belegt, dass darüber öffentlich mehr geschwiegen als gesprochen wird. Wo Jungen und Männer lernen, dass ihr Penis etwas ist, worüber sie durchaus reden, was sie erkunden und auf das sie stolz sein sollen, wird die Scheide oftmals schlichtweg nicht thematisiert. Zeit, dass wir das Kind beim Namen nennen!Wir haben acht erstaunliche Fakten über die Vagina zusammengestellt, die dir dabei helfen werden, deinen Körper und deine Sexualität besser zu verstehen. Die Scheide ist ein starkes, vielfältiges und wunderbares Organ, das jede Aufmerksamkeit verdient, die es bekommt.Die Klitoris ist größer, als du denkstDie Klitoris geht weit über den kleinen, von außen sichtbaren Knubbel über deinen Schamlippen hinaus, der von einer Vorhaut geschützt wird. Dieser Teil ist zwischen 0,5 und 2 cm groß und sieht bei jeder Person ein bisschen anders aus. Aber die Klitoris hat auch einen inneren Teil. Dieser enthält vor allem einen paarig gegenüberliegenden Schwellkörper, der bei sexueller Erregung größer wird und den Scheideneingang so verengt. Die gesamte Fläche der Klitoris kann bis zu 12 cm groß sein – so groß, wie der durchschnittliche Penis ist.Die äußeren Schamlippen sind das Äquivalent zum HodensackDie biologisch weibliche und männliche Anatomie sind sich wesentlich ähnlicher, als du zunächst glauben würdest. Die meisten Stellen der Vulva haben ein Gegenstück beim männlichen Geschlechtsorgan. Die Eichel beispielsweise ist das gleiche wie der äußere Teil der Klitoris, den du sehen kannst. Außerdem sind die äußeren Schamlippen aus dem gleichen Gewebe wie der Hoden gemacht. Sie beschützen die inneren Bestandteile der Vulva, während der Hodensack die Hoden beschützt.Der Scheidenkanal ist kein endloser TunnelVielleicht hast du den Eindruck, der Scheidenkanal sei ein höhlenartiges Organ. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die inneren Wände der Vagina bündig aufeinander liegen, wenn du nicht sexuell erregt bist. Außerdem ist der Kanal ziemlich kurz, in der Regel nur 7 bis 10 cm. Bei Erregung kann er sich jedoch auf 15 bis 18 cm ausdehnen, um Platz für den Penis, die Finger oder ein Toy zu machen.Wenn du erregt bist, bildet die Vagina ein Sekret, das den Kanal gleitfähig macht. Deswegen solltest du, selbst wenn es beim Sex mal schneller gehen soll, warten, bis die Vagina vollkommen feucht ist, um Verletzungen und Risse zu vermeiden. Außerdem kann es sonst ziemlich schmerzhaft werden.Dass Sex sehr schnell auch zu Schmerzen führen kann, werden die meisten Menschen leider wissen. Dass kann an fehlender Erregung oder einem zu kurzen Vorspiel liegen, aber auch andere Ursachen haben. Vaginismus oder Endometriose sind nur zwei der weiteren Möglichkeiten, die zu Schmerzen während der Penetration führen können. Bei anhaltend schmerzhaftem Sex solltest du nicht nur unbedingt mit deine*r Partner*in, sondern auch mit deine*r Gynäkolog*in reden. Keine Sorge, es gibt auf jeden Fall Mittel und Wege, den Sex für euch beide angenehm und schön zu machen. Seit kurzem ist beispielsweise O.Nu t auf dem Markt, ein Ring, mit dem ihr die Tiefe der Penetration zusammen kontrollieren und bestimmen könnt.Die Klitoris hat fast 8.000 NervenendenViele Expert*innen sind der Auffassung, dass die Klitoris mehr sensible Nervenenden hat als irgendeine andere Körperstelle. Die meisten dieser Nervenenden konzentrieren sich auf die Glans Klitoris, die außenliegende kleine Perle über dem Scheideneingang. Dabei handelt es sich um die Eichel, die von der Klitorisvorhaut umschlossen wird.Wenn du sexuell erregt bist, kann die Klitoris bis auf 200 Prozent ihrer eigentlichen Größe anschwellen. Und auch die Schamlippen reagieren auf die Erregung und wechseln die Farbe. Sie werden in der Regel kräftig rot oder pink.Gut möglich, dass du für einen Orgasmus klitorale Stimulation brauchstAus Studien ist hervorgegangen, dass nur 25 Prozent der biologischen Frauen vaginal zum Orgasmus kommen. Der klitorale Orgasmus ist dagegen wesentlich häufiger. Hierfür muss die Klitoris stimuliert werden, entweder mit einer geeigneten Stellung, der Zunge oder während der Penetration mit den Fingern oder einem Toy.Probiere verschiedene Dinge mit deine*r Partner*in aus und sprich offen mit ihr oder ihm über das, was dir gefällt und was nicht. Weder bist du alleine für deinen Orgasmus zuständig, noch liegt die gesamte Verantwortung bei deine*r Partner*in.Bitte wasche deine Vagina niemals mit SeifeDie Vagina ist ein Organ, dass sich um sich selbst kümmert. Sie reinigt sich komplett von allein und schleust Bakterien und Gifte heraus. Deswegen ist es absolut nicht notwendig und sogar schädlich, deine Scheide mit Seife zu waschen. Selbst milde Seife kann zu Irritationen und Infektionen führen. Bakterielle Vaginose, Pilzinfektionen, ein fauliger Geruch und Jucken können die Folge sein. Zerstör das sensible natürliche Gleichgewicht deiner Scheide also nicht mit einer falsch verstandenen Reinlichkeit.Rein anatomisch kann jede Frau squirten, praktisch jedoch nicht unbedingtBeim Orgasmus sondern manche Frauen stoßweise ein Sekret ab. Das wird als weibliche Ejakulation oder auch Squirting beschrieben. Das Sekret wird durch kleine Öffnungen im Gewebe rund um die Harnröhre abgesondert. Obwohl die Flüssigkeit Ähnlichkeiten zu Urin aufweist und auch teilweise Flüssigkeit aus der Harnröhre abgesondert wird, hat sie eine andere Zusammensetzung.Das Thema ist immer noch weitgehend tabuisiert und wurde von der Wissenschaft jahrzehntelang vernachlässigt, sodass es dazu noch nicht viele verlässliche Studien gibt. Einige Frauen berichten davon, beim Höhepunkt zu squirten, andere sagen, dass ihnen das nie passiert. Rein anatomisch sind Frauen mit allem, was sie zum Ejakulieren bräuchten, ausgestattet, ob es jedoch wirklich dazu kommt, ist von Person zu Person unterschiedlich.Vaginas können nicht „ausleiern“Dieser Mythos diente über Jahrhunderte lang dazu, Frauen keusch zu halten und sie daran zu hindern, ihre Sexualität selbstbestimmt auszuleben. Wer Angst habe, durch zu viel Sex auszuleiern, sollte lieber nicht so viel Sex haben. Dass es sich dabei um absoluten Schwachsinn handelt, ist leider noch lange nicht so bekannt wie diese Lügengeschichte.Die Scheide ist ein sehr starker Muskel. Er kann sich bei der Geburt sehr weit ausdehnen, sogar einen Kinderkopf nach außen pressen und zieht sich nach der Geburt wieder zusammen. Wie jeder andere Muskel im menschlichen Körper unterliegt er einzig der Zeit und der Schwerkraft.Es gibt jedoch nichts, das deine Vagina „ausleiert“. Kein Dildo, Penis oder Gang Bang dieser Welt wird dazu führen, dass deine Scheide schlaff wird. Trainiere einfach deine Beckenbodenmuskulatur und probiere sexuell alles so oft aus, wie es dir gefällt.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!16 intime Einblicke in das Sexleben von Menschen mit körperlicher BehinderungEine Psychologin verrät: Dieser unterschätzte Fehler ist oft der Grund, warum Beziehungen scheiternLove is Love – oder: Wenn der Freund jünger ist und jeder eine Meinung dazu hat

  • Skoliose: Wenn die Rückenschmerzen mit Sport nicht weggehen
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    Skoliose: Wenn die Rückenschmerzen mit Sport nicht weggehen

    Versetze dich kurz mal zurück in deine Kindheit. Du bist mit deinen Eltern bei der Routineuntersuchung in deiner Kinderarztpraxis und stehst gebückt vor dem Arzt oder der Ärztin, um deine Wirbelsäule untersuchen zu lassen. Wenn sie schön gerade war, dann war der Skoliose-Check auch schon beendet und du konntest wieder nach Hause, um deine Cartoons zu schauen. Höchstwahrscheinlich war das allerdings auch das letzte Mal, dass du dich mit dem Thema Skoliose beschäftigen musstest, stimmt's? Im Gegensatz dazu, hast du heute aber Dinge wie eine richtige Körperhaltung und Rückenschmerzen immer im Kopf – und hat dich der Schmerz einmal gepackt, suchst du ständig nach Gründen für die Rückenprobleme. Eine mögliche Ursache für deine Beschwerden kann eben auch eine Skoliose sein.Nur zum Verständnis: Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer falschen Körperhaltung und Skoliose, erklärt Dr. Daniel Gelb, Professor der orthopädischen Abteilung an der Universität von Maryland. „Skoliose ist eine strukturelle Deformation der Wirbelsäule“, so der Arzt. In anderen Worten: Die Wirbelsäule hat eine seitliche Verkrümmung, die weder durch Dehnübungen, noch mit Muskelaufbau behoben werden kann. Eine schlechte Positur hingegen ist einfach nur das Ergebnis einer geringen Muskelmasse im Körper, wodurch die Wirbelsäule sich nicht richtig aufrecht halten kann, sagt Dr. Gelb. Während das mit Sport in Ordnung gebracht werden kann, sind „jegliche körperliche Bemühungen Skoliose zu heilen zwecklos.“Erwachsenenskoliose tritt meistens in Verbindung mit Osteoporose und im hohen Alter auf. Außerdem ist sie öfter bei Frauen vorzufinden als bei Männern. Also setzt dich gemütlich hin (wenn du es nicht schon längst tust) und lass uns über die Gesundheit deiner Wirbelsäule reden, ja? Wie entsteht Skoliose bei Erwachsenen?Egal wie viel Zeit du auch sitzend vor dem PC verbringst, dadurch kann keine Skoliose ausgelöst werden – also keine Panik! Allgemein gibt es nur zwei Typen der Erwachsenenskoliose, die Ärzt*inne häufig diagnostizieren: Die eine tritt im Alter auf und die andere ist ein Überbleibsel aus der Jugend, erklärt Dr. Gelb. „Wenn wir älter werden, entwickeln wir einen Verschleiß unserer Wirbelsäule“, so der Orthopäde. Selbst, wenn du mit einer geraden Wirbelsäule und ohne Skoliose aufgewachsen bist, können Teile der Wirbelsäule sich mit der Zeit abnutzen, wodurch dann eine Skoliose entstehen kann. Das führt zwar nicht zu einem schiefen Rücken, aber daraus können sich starke Schmerzen im Bein und Probleme beim Laufen entwickeln. Wenn du das bei dir bemerkst, lass dich umgehend ärztlich untersuchen, um eine Skoliose ausschließen zu können. Was kannst du tun, um dem vorzubeugen?„Ein aktiver und gesunder Lebensstil ist die beste Art vorzubeugen“, rät Dr. Gelb. Regelmäßiger Sport und der Verzicht auf Zigaretten und Tabak generell (da es Nacken- und Rückenschmerzen verursachen kann) sind ausgesprochen hilfreich, meint der Experte. Auch wenn die Skoliose einsetzt, kannst du so die damit verbunden Beschwerden zu behandeln. Sollten die Schmerzen aus irgendwelchen Gründen dadurch nicht besser werden, könnten gezielte Steroid-Injektionen notwendig sein, erklärt er. Musst du dir als Erwachsene*r sorgen machen, wenn du als Kind Skoliose hattest?Eine Skoliose im Kindesalter ist nicht gefährlich, da die Krümmung selten das Ausmaß erreicht, in dem andere schwerwiegende Gesundheitsprobleme daraus folgen, meint Dr. Gelb. Aber selbst, wenn deine Skoliose damals keine Rückenschmerzen verursacht hat, kann sie im Erwachsenenalter sehr schmerzhaft werden. Während du wächst, verformt sich deine Wirbelsäule immer stärker und verändert so die Art, wie dein Körper sich fortbewegt. Das führt dann zu Rückenschmerzen oder einem tauben Gefühl. Hier zeigen dir Physiotherapeut*inne Übungen, damit du den Schmerz linderst und die schwachen Stellen deines Körpers wieder stärkst. So gerät alles wieder in die richtige Balance.Dir gefällt, was du liest? Gönn' dir noch eine Dosis R29, genau hier!16 intime Einblicke in das Sexleben von Menschen mit körperlicher BehinderungDiese Challenge unter jungen Mädchen ist genauso absurd wie „Pussy Slapping“Alles echt: 15 Frauen präsentieren stolz ihre Körper (NSFW)

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    Es brennt, juckt und riecht: Scheidenpilz, eine Infektion im Intimbereich. Die Ursache ist meist ein bestimmter Hefepilz. Im Sexpodcast klären wir, wie man sich schützt.

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