170 Privatflüge in sechs Monaten: Ist Taylor Swift eine Umweltsünderin?

Fliegt Taylor Swift (32) sogar zum Milchholen mit dem Privatjet? Den Eindruck könnte man bekommen, wenn man sich anschaut, wie oft der Flieger zwischen dem 1. Januar und dem 19. Juli 2022 in der Luft war. Sage und schreibe 170 mal soll die Sängerin ('Look What You Made Me Do') abgehoben sein.

"Die bislang größte CO2-Verschmutzerin unter den Stars in diesem Jahr"

Das ist gleich mehrfach nicht gut fürs Image und schon gar nicht fürs Klima. Während die Menschen allerorten unter den hohen Treibstoffpreisen leiden, fliegt TayTay scheinbar unbesorgt durch die Weltgeschichte und verpestet die Umwelt. Die Marketingfirma Yard veröffentlichte einen Bericht, demzufolge der Superstar mit seiner Reiselust mal eben 8.293,54 Tonnen CO2 produzierte — das sind 1.184,8 mal mehr als die Emissionen, für die eine Durchschnittsperson verantwortlich zeichnet. Sie sei, so Yard, die "bislang größte CO2-Verschmutzerin unter den Stars in diesem Jahr."

Taylor Swift wills nicht gewesen sein

Ein Titel, auf den Taylor Swift nicht stolz sein kann, den sie aber auch nicht auf sich sitzen lassen will. Und so ließ sie durch ihre Sprecher*innen ausrichten, dass es nicht immer sie sei, die sich an Bord befindet, wenn der Jet abhebt. Andere gutbetuchte Passagiere, darunter viele Promis, würden sich den Flieger regelmäßig ausleihen — erwähnt wurden unter anderem Floyd Mayweather, JAY-Z, Blake Shelton, Steven Spielberg, Kim Kardashian und Mark Wahlberg. "Ihr alle oder die meisten dieser Reisen zuzuschreiben ist ein einfach falsch", so das Statement gegenüber 'Rolling Stone'.

TayTay ist nicht die Einzige, deren Luxus-Reiseverhalten für hochgezogene Augenbrauen sorgt. Auch Drake soll sich häufiger als nötig in seinen Jet setzen. Doch der Rapper setzte sich zur Wehr: Manchmal werde das Flugzeug eben einfach an einen logistisch günstigeren Ort bewegt, er sei nicht immer an Bord. Tatsache ist jedoch, dass der Flieger auch dann der Umwelt schadet, wenn kein Promi drin sitzt — auch bei Drake und Taylor Swift.

Bild: Janet Mayer/Startraksphoto.com

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