5 Wege, auf Reisen Geld zu verdienen

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

Semesterferien, Sabbatical oder einfach nur ein paar Monate Zeit, um auf Reisen zu gehen? Dann nichts wie los! Dumm nur, dass auch auf dem schönsten Trip das Geld irgendwann zur Neige geht – es sei denn, man kann seine Reisekasse auch unterwegs aufbessern. Fünf Möglichkeiten, in den schönsten Destinationen der Welt Geld zu verdienen.

Auf Reisen kann einem irgendwann das Geld ausgehen (Symbolbild: Getty Images)

1. Gelegenheit macht Arbeit: Mit anpacken gegen Kost und Logis

Ob Rucksack-Traveller oder Weltverbesserer: Dank der Angebote von Anbietern wie Workaway können auch Reisende mit kleinem Budget die aufregendsten Destinationen besuchen und dort für ein paar Stunden am Tag mit anpacken – gegen Kost und Logis, manchmal auch ein kleines Taschengeld. Ob als Tierpfleger in Kroatien oder als Rezeptionistin im Eco-Hotel in Kapverden: Anbieter wie Workaway vermitteln Gelegenheitsarbeiten auch für einen kurzen Zeitraum für Reisende, die sich nicht als Touristen sehen, sondern auch einen Beitrag zu den Orten leisten möchten, die sie besuchen.

2. Aktivjobs in den Bergen oder am Wasser

Traumberufe für Naturliebhaber: Training Adviser wie Flying Fish bieten Kurse von Ski- über Wassersportlehrer bis zur Yacht Stewardess an und bereiten Traveller so auf ihre künftigen Jobs unterwegs vor. Ganz günstig sind die mehrwöchigen Trainings zwar nicht, doch mit den international anerkannten Zertifikaten lässt sich besonders auf längeren Reisen wie einem Sabbatjahr unterwegs leicht eine Beschäftigung für Wochen oder sogar Monate finden.

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Wer seine Kurzausbildung als Crewmember eines Segelboots oder einer Yacht abgeschlossen hat, kann bei Anbietern wie Crewseekers anheuern, die Jobs auf dem Wasser von Kurztrips bis Weltumseglungen vermitteln. Das Gleiche gilt für Surfbegeisterte: Wer einmal das Zertifikat als ISA Level One Instructor absolviert hat, kann sich bei den Surfcamps seiner Destination als Surflehrer bewerben – besonders in der Hochsaison werden hier Lehrer dringend gesucht.

3. Blumen gießen, Katze füttern: Housesitting weltweit

Es kann so einfach sein! Auf Websites von Anbietern wie Housecarers oder Mindmyhouse finden Reisewillige Häuser und Wohnungen weltweit, in denen sie kostenfrei wohnen können, wenn sie auf die Haustiere Acht geben, die Blumen gießen und andere kleinere Arbeiten übernehmen. Und auch Eigentümer können sich passende Haussitter für ihr Zuhause aussuchen, während sie selbst auf Reisen sind. Die Registrierung auf den Sites ist in vielen Fällen kostenlos, für Upgrades und Extraservices bei der Vermittlung wird ein geringer Jahresbeitrag verlangt.

Wer im Urlaub Geld verdienen will, muss sich was einfallen lassen (Symbolbild: Getty Images)

4. Agriculture-Urlaub: Farmarbeit mit Lerneffekt

Zu zwischen vier und sechs Stunden Arbeit pro Tag verpflichten sich die Traveller, die auf den Farmen von Vermittlern wie WWOOF in Neuseeland mit anpacken. Gegen freien Aufenthalt und Verpflegung legen sie Hand an auf Feldern und Bauernhöfen – das erlernte Wissen über Pflanzenanbau und Tierpflege gibt’s gratis dazu. Ähnliches bieten Tree Planter in Kanada an – sogar gegen Bezahlung: Für jeden gepflanzten Baum gibt’s Geld. Die Arbeit ist allerdings körperlich anstrengend, das Equipment muss selbst bezahlt werden und den Job gibt’s nur mit gültigem Arbeitsvisum – ein Traum für naturbegeisterte Abenteurer!

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Mit Englisch kommt man überall durch: Sprachlehrer

Als Englischlehrer kann man überall Geld verdienen, sagt man – vor allem, wenn man dazu ausgebildet ist. Sprachschulen wie TEFL bieten Kurzausbildungen zum Englischlehrer sogar an Urlaubsorten an – ein Großteil des Kurses kann online absolviert werden, so dass neben dem Lernen noch viel freie Zeit fürs Sightseeing ist. Mit dem Zertifikat in der Tasche kann theoretisch direkt los unterrichtet werden.

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