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Alfons Schuhbeck: Das erwartet ihn im Gefängnis

Alfons Schuhbeck wird wohl keine Revision gegen sein Urteil einlegen und die Haftstrafe antreten.

Drei Jahre, zwei Monate in der JVA Landsberg: Das sind die nicht so schönen Aussichten für Starkoch Alfons Schuhbeck (73).

Keine Berufung

Der Bayer wurde in der vergangenen Woche wegen Steuerhinterziehung von 2,3 Millionen Euro zu der dreijährigen Haftstrafe verknackt. Laut 'Bild' will der Gourmet aber keine Berufung einlegen und somit aller Wahrscheinlichkeit im Januar in Landsberg vorstellig werden. Er hatte sich schon vor Gericht reumütig gegeben: "Ich weiß, dass es falsch war, was ich getan habe. Ich trage die volle Verantwortung dafür." Man geht davon aus, dass der Geschäftsmann alles dafür tun wird, Strafmilderung zu bekommen, also die Steuerschuld zu begleichen und sich vorbildlich zu verhalten. Das bedeutet aber immer noch 19 Monate hinter Gittern, und die werden nicht einfach.

Alfons Schuhbeck erwarten acht Quadratmeter und Hausmannskost

Alfons Schuhbeck ist bekanntlich nicht der erste Prominente, der wegen zwielichtigen Steuergeschäften in die JVA Landsberg einkehrt. Da war ihm der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß (70) Jahre voraus. Er saß von 2014 bis 2016 in Landsberg und erklärte 2022 finster im Interview mit der 'Zeit'. "Ich würde sagen, draußen habe ich eine 98-prozentige Sicherheit. Drinnen war das anders." Nun hat aber der Starkoch dem Ex-Fußballer etwas voraus: Er könnte seine Mitinsassen kulinarisch verwöhnen, wenn er denn die Mittel hat. Als Rentner braucht er im Gefängnis nicht arbeiten, aber sicherlich möchte er seiner schlecht geheizten acht Quadratmeter großen Zelle entkommen und könnte sich der Kantine andienen, den Leuten ein paar Küchentricks beibringen und der normalen Hausmannskost ein bisschen Finesse geben. Liebe geht bekanntlich durch den Magen und das könnte Alfons Schuhbeck im Gefängnis helfen – drücken wir ihm die Daumen.

Bild: FrankHoemann/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images