Angelina Jolie: Beim Ukraine-Besuch heulten die Sirenen

Bange Stunden für Angelina Jolie (46). Die Schauspielerin ('Maleficent — Die dunkle Fee') musste am Samstag (30. April) in der Ukraine Schutz vor russischen Bomben suchen. Neben ihrer Arbeit in Hollywood ist die Darstellerin auch Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Als solche wollte sie sich vor Ort ein Bild der Situation machen. Gleichzeitig sollte ihr Besuch erneut das Schicksal der Menschen in den Mittelpunkt rücken, die aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Auf der Flucht

Doch als Angelina die Stadt Lwiw im Westen des Landes besuchte, heulten die Sirenen, die vor einem Raketenangriff der russischen Invasionstruppen warnten. Auf einem Video, welches auf YouTube gepostet wurde, ist zu sehen, wie die Schauspielerin inmitten einer Menschengruppe aus einem Gebäude flieht. Sie eilt eine lange Treppe hinunter ins Freie, während im Hintergrund deutlich das gespenstische Heulen der Sirenen zu hören ist. Sie winkt kurz in die Kamera, versichert "Ich bin OK!" und steigt schließlich in eine Limousine. Es ist nicht das erste Mal, dass der Star mitten in ein Krisengebiet gereist ist.

Angelina Jolie reist in Krisengebiete

Erst im März flog Angelina Jolie in den Jemen, um auf die dortige Flüchtlingskrise aufmerksam zu machen. Diese bekommt weltweit nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit wie die momentane Lage in der Ukraine, und es ist der UN-Botschafterin eine Herzensangelegenheit, das zu ändern. "Während wir weiterhin sehen, wie sich der Horror in der Ukraine ausbreitet und ein sofortiges Ende der Kämpfe sowie den Zugang für humanitäre Hilfe fordern, unterstütze ich hier im Jemen Menschen, die auch verzweifelt (auf den Frieden warten). Die Situation hier ist eine der schlimmsten humanitären Krisen weltweit", betonte Angelina Jolie bei ihrem Besuch im Jemen.

Bild: Bonnie Cash/CNP/startraksphoto.com

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.