'Batgirl'-Rückzug: Regisseure sind entsetzt

Herbe Enttäuschung: 'Batgirl'-Regisseure Adil El Arbi (34) und Bilall Fallah (36), sind sehr traurig, dass Warner Bros. ihren Film nicht zeigen will.

"Traurig und schockiert"

Am Dienstag (2.August) gaben die Verantwortlichen von Warner Bros. bekannt, dass sie den Superheldenfilm, der noch in diesem Jahr auf HBO Max starten sollte, auf unbestimmte Zeit auf Eis legen, obwohl sie Berichten zufolge bereits umgerechnet 90 Millionen Euro für die Produktion ausgegeben haben. Die Bosse betonten, dass die Entscheidung nicht auf die Qualität des Films oder die Leistung von Leslie Grace in der Hauptrolle zurückzuführen sei, aber das ließ die Öffentlichkeit zweifeln. Für die beiden Filmemacher brach eine Welt zusammen. "Wir sind traurig und schockiert über die Nachricht. Wir können es immer noch nicht fassen", schrieben sie am Mittwoch (3. August) in einer Erklärung. "Als Regisseure ist es von entscheidender Bedeutung, dass unsere Arbeit dem Publikum gezeigt wird, und obwohl der Film noch lange nicht fertig war, hätten wir uns gewünscht, dass Fans auf der ganzen Welt die Gelegenheit gehabt hätten, den fertigen Film selbst zu sehen."

'Batgirl' hatte eine "fantastische Besetzung"

Adil El Arbi und Bilall Fallah haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das ihr Werk nicht vielleicht doch noch das Licht der Welt erblickt. "Unsere fantastische Besetzung und Crew hat großartige Arbeit geleistet und so hart daran gearbeitet, 'Batgirl' zum Leben zu erwecken. Wir sind für immer dankbar, Teil dieses Teams gewesen zu sein." Neben Leslie Grace gehörten auch Michael Keaton, J.K. Simmons und Brendan Fraser zur Besetzung. Für die beiden Belgier waren die Dreharbeiten traumhaft. "Auf jeden Fall war es für uns als große Batman-Fans seit unserer Kindheit ein Privileg und eine Ehre, Teil des DCEU zu sein, auch wenn es nur für einen kurzen Moment war" schrieben Adil El Arbi und Bilall Fallah und fügten noch trotzig hinzu "Batgirl For Life".

Bild: Famous/ACE PICTURES/INSTARimages.com

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