Werbung

Better Life: Kondenswasser am Fenster - wie es entsteht und was dagegen hilft

Vor allem bei kühleren Temperaturen entdecken viele, dass ihre Fenster innen beschlagen. Das sollte man keinesfalls ignorieren - doch es gibt Dinge, die man gegen Kondenswasser am Fenster unternehmen kann.

Viele kennen diesen Anblick: Kondenswasser am Fenster sollte man keinesfalls ignorieren (Bild: Getty Images)
Viele kennen diesen Anblick: Kondenswasser am Fenster sollte man keinesfalls ignorieren (Bild: Getty Images)

Mit den steigenden Energiekosten haben viele in diesem Winter die Heizung heruntergedreht. Damit die Wohnung nicht so stark auskühlt, lüftet der eine oder andere zugleich etwas weniger - und schon sind beste Bedingungen für Kondenswasser an den Fenstern geschaffen.

So entsteht Kondenswasser an den Fenstern

Das entsteht nämlich, wenn sich zu viel Feuchtigkeit in der Raumluft ansammelt. Diese legt sich an den kühlsten Stellen im Zimmer ab, was in Zeiten, wo die Außentemperatur niedriger ist, eben die Fenster sind. Ebenso, wie eine kalte Flasche bei warmem Wetter Kondenswasser aus der Luft sammelt, machen es auch die Fenster, wenn die Raumluft viel Wasser enthält.

Drei Faktoren sind also entscheidend für schwitzende Fenster:

  • Außentemperatur: Je kälter es draußen ist, desto stärker kühlen auch die Fensterscheiben ab und neigen eher dazu, Wasserablagerungen anzuziehen.

  • Innentemperatur: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Je kühler es also in der Wohnung ist, desto eher müssen sich die Wasserpartikel an Oberflächen absetzen.

  • Luftfeuchtigkeit im Raum: Beschlagene Fenster sind ein Anzeichen dafür, dass sich zu viel Feuchtigkeit in der Luft gesammelt hat.

Dass Feuchtigkeit in der Wohnung ansammelt, ist ganz normal. Durch Duschen, Baden, Kochen oder auch nur Atmen entsteht sie von ganz alleine. Besonders oft betroffen sind daher neben Badezimmer und Küche auch das Schlafzimmer, wo man oft ohne zu lüften stundenlang liegt und durch Schwitzen und Atmung Feuchtigkeit abgibt.

Better Life: Warum schlafen wir eigentlich?

Zu viel davon landet jedoch nicht nur an den Fensterscheiben, sondern potentiell auch in den Wänden, was idealen Nährboden für Schimmelsporen bietet. Kondenswasser am Fenster gilt also stets auch als Warnsignal, etwas gegen die Feuchtigkeit zu tun - abgesehen davon, dass es auf Dauer die Dichtungen der Fenster kaputt machen kann.

So verhindert man Kondenswasser an den Fenstern

Dementsprechend wichtig ist es, dauerhafter Feuchtigkeit und damit Kondenswasser vorzubeugen. Hierfür gibt es einige simple Dinge zu beachten:

  • Ausreichend lüften: Vor allem morgens ist Stoßlüften entscheidend, idealerweise sollte jedoch mehrmals täglich die gesamte Wohnung und nach dem Duschen, Baden oder Kochen auch die jeweiligen Räume gelüftet werden.

  • Ausreichend heizen: Um Schimmelbildung vorzubeugen, sollten die Wände nicht zu sehr auskühlen. Je wärmer die Zimmer, desto weniger Feuchtigkeit setzt sich zudem in der Regel darin ab. Bei weniger als 16 Grad droht der Verbraucherzentrale zufolge Schimmel - sie empfiehlt demnach 16 Grad für wenig genutzte Räume, 18 für das Schlafzimmer und 20 für das Wohnzimmer.

  • Unnötige Feuchtigkeit vermeiden: Bestimmte Quellen von Wasserdunst lassen sich nicht vermeiden, doch wer beispielsweise die Möglichkeit hat, die Wäsche auf Balkon, Terrasse oder Dachboden zu trocknen, sollte dies tun.

  • Die Luftfeuchtigkeit überwachen: Wer immer wieder Kondenswasser entdeckt, kann sich ein Hydrometer zulegen, um das Raumklima im Blick zu behalten. Der Verbraucherzentrale zufolge ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent optimal, um Kondenswasser an den Fenstern zu vermeiden - ab 70 Prozent steigt bereits das Risiko von Schimmelbildung.

Wer regelmäßig zu hohe Werte misst, kann sein Verhalten beim Lüften und Heizen entsprechend anpassen - und muss im Idealfall nie wieder Kondenswasser an seinen Fenstern sehen.

Video: Schimmelflecke: So wird man die nervige Plage am besten los