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Better Life: Warnung vor Peek & Cloppenburg Fake Shops - darauf sollte man achten

Schnäppchenjäger können bei dem Versprechen von Rabatten bis zu 90 Prozent schon mal unvorsichtig werden und in die Fake-Shop-Falle tappen, die aktuell auf Social Media die Runde macht. Was ihr dazu wissen müsst.

Wer bei Peek & Cloppenburg im Laden einkauft, weiß, was er bekommt, doch online macht aktuell ein Fake Shop Werbung für sich (Symbolbild: Michele Tantussi/Getty Images)
Wer bei Peek & Cloppenburg im Laden einkauft, weiß, was er bekommt, doch online macht aktuell ein Fake Shop Werbung für sich. (Symbolbild: Michele Tantussi/Getty Images)

Zugegeben ist die Masche, die sich Cyberkriminelle hierbei ausgedacht haben, eine ausgeklügelte. Peek & Cloppenburg ist eine Marke, die trotz einer Kundendaten-Panne vor zwei Jahren und Insolvenzverfahren nach wie vor viel Vertrauen genießt und außerdem für Qualitätsmode in allen Preissegmenten steht. Noch dazu trägt die Website, auf der man beim Klick auf die Werbeanzeige landet, mit "peek-cloppenburgsale.shop" einen vergleichsweise glaubwürdigen Namen. Doch, wie die Website Watchlist Internet warnt, handelt es sich dabei um einen Fake Shop.

Betrug mit Peek & Cloppenburg: Worauf ihr achten müsst

Vor allem auf Facebook oder Instagram begegnet man dem Bericht zufolge den gefälschten Werbeanzeigen, die mit Rabatt-Aktionen von Peek & Cloppenburg locken, bei denen man bis zu 90 Prozent sparen könne. Auch die dort gezeigte Kleidung entspricht dem, was man von dem Modehaus kennt.

Doch wer bei dem Fake Shop bestellt, erhält minderwertige Ware, die in keiner Weise dem entspricht, was abgebildet war - oder man bekommt gar nichts.

Better Life: Warnung vor iCloud-Speicher-Betrug – das ist zu beachten

Wer aktuell also auf entsprechende Werbeanzeigen trifft, sollte die URL genau prüfen: Die echte Website von Peek & Cloppenburg lautet "www.peek-cloppenburg.com/de". Jede andere Variante - auch "peek-cloppenburgsale.shop" - lässt auf einen Fake Shop schließen.

Woran man Fake Shops im Internet erkennt

Generell lohnt es sich, beim Online-Shopping wachsam zu sein - vor allem dann, wenn mit so niedrigen Preisen oder starken Rabatten geworben wird wie bei der aktuellen P&C-Masche. Dies ist der Verbraucherzentrale zufolge ein erster Hinweis, dass es sich um ein gefälschtes Angebot handeln könnte. Weitere Anzeichen sind:

  • Auffällige Webadresse (die URL weicht von der Adresse des echten Online-Shops ab)

  • Dubiose Zahlungsweise (beispielsweise wird nur Vorkasse angeboten, oft erst im letzten Schritt)

  • Falsche Gütesiegel (zum Beispiel gefakte Trusted-Shops-Siegel oder gänzlich erfundene)

  • Fehlendes oder mangelhaftes Impressum

  • Fehlende oder gefälschte AGB (oft erkennbar an schlechtem Deutsch oder Copy-Paste-Anzeichen)

Es bietet sich an, den beworbenen Shop über die Suchmaschine separat aufzusuchen und die gefundene, echte Webadresse zu vergleichen. Die Verbraucherzentrale bietet auf seiner Website zudem den kostenlosen Check von URL-Adressen an: Der Fakeshop-Finder überprüft die eingegebene URL auf Merkmale von Fake Shops.

Wer bereits eine Bestellung bei einem Fake Shop aufgegeben hat, sollte umgehend seine Bank oder Kreditinstitut kontaktieren, um die Zahlung möglicherweise noch rückgängig zu machen. Alle Belege und Beweise sollten daraufhin gesammelt werden und bei der Polizei für eine Anzeige wegen Betrugs vorgelegt werden.

Infografik: Die Top 10-Onlineshops in Deutschland | Statista
Infografik: Die Top 10-Onlineshops in Deutschland | Statista

Ware von Fake Shop erhalten? Lieber nicht nutzen!

Wer tatsächlich Ware erhalten sollte, kann diese ebenfalls als Beweis verwenden - getragen oder genutzt werden sollte sie jedoch nicht, wie Trusted Shops warnt. Hierbei könne man sich weder auf eingehaltene Sicherheitsstandards verlassen noch auf zuverlässige Produktprüfungen. Oft sind die Waren schlicht nicht sicher in der Anwendung, und auch Kleidung kann Schadstoffe enthalten, die bei uns aus gutem Grund nicht zugelassen sind.

Wenn die Beweislage abgeschlossen ist, sollte die gekaufte Kleidung oder andere Ware also vorsorglich im Abfall landen - und die Augen beim nächsten Online-Einkauf umso wachsamer sein.

Weitere Tipps gegen Betrug im Netz gibt es hier:

Im Video: Was offline verboten ist, muss auch online verboten sein