54 Prozent der Eltern bereuen den Babynamen

Da haben sie neun Monate Zeit, sich einen adäquaten Namen für ihr Baby zu überlegen, und dann das: Eine neue Studie enthüllt, dass über die Hälfte der Eltern die Namenswahl später bereut.

49 Prozent gaben an, dass sie sich heute anders entscheiden würden, da der gewählte Name einfach nicht zum späteren Charakter ihres Kindes passe.

Ein Elternpaar von 25 hätten ihr Baby einfach von Anfang an lieber anders genannt und 26 Prozent gaben zu, dass sie ihre ursprüngliche Entscheidung inzwischen bereuten, weil der Name zu populär geworden sei.

Zu dem Ergebnis kam die britische Eltern-Webseite "Gurgle.com", die 1000 Nutzer zu dem Thema befragte.

Über die Hälfte der Eltern bereut ihre Namenswahl später - arme Kevins und Joélle-Chantals (Bild: thinkstock)
Über die Hälfte der Eltern bereut ihre Namenswahl später - arme Kevins und Joélle-Chantals (Bild: thinkstock)

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Dabei ist es schon schwer genug, als werdende Eltern überhaupt auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Immerhin berichteten fast ein Fünftel der Paare, dass ihr bevorzugter Name vom Partner abgelehnt wurde.

Inzwischen gehen immer mehr Eltern dazu über, ihrem Kind Zweit- und Drittnamen zu geben, damit sich der Nachwuchs im Zweifelsfall einen anderen Rufnamen aussuchen kann ohne gleich eine Namensänderung zu beantragen.

Die scheint dennoch immer häufiger unumgänglich. Laut einer Studie des "UK Deed Poll Service" ließen etwa 58.000 Briten im letzten Jahr ihren Namen offiziell ändern. Das sind 4.000 mehr als im Jahr 2010. Vor zehn Jahren veranlassten nur 5.000 Menschen eine Namensänderung in Großbritannien.

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Ein Grund könnte der wachsende Trend für immer modischere und ausgefallenere Namen sein, die oft von aktuellen Filmcharakteren (Neo, Nemo), Prominamen (Suri, Levi) oder Computerspiel-Helden inspiriert seien.

Letztes Jahr nannten Eltern ihren Sohn Dovahkiin (soll soviel bedeuten wie "im Zeichen des Drachen geboren") nach der Hauptfigur des neuen PC-Spiels "Skyrim". Baby und Game teilten sich das gleiche "Release"-Datum.

Besonders unterhaltsam - und ebenso tragisch - in dem Zusammenhang: Die Seite chantalismus.tumblr.com sammelt die unmöglichsten Vornamen, die Eltern ihren Kindern aktuell zumuten. Eine kleine Auswahl: Jimi King Levi Anton oder auch Logan-Matiz und seine Schwester Joélle-Chantal...

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