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Breaking Good: Schwiegermutter aus Mumbai spendet Niere an Schwiegertochter

Die gute(n) Nachricht(en) am Morgen!

Guten Morgen! Oder guten Morgääähn? Ganz egal ob motivierter Frühaufsteher oder absoluter Morgenmuffel: Mit unserem täglichen Yahoo Breaking Good möchten wir dir das erste Lächeln des Tages ins Gesicht zaubern. Und beweisen: Es gibt sie immer noch – gute Nachrichten, gute Menschen und natürlich gute Laune. Yahoo wünscht dir viel Spaß mit unseren Happy News und einen glücklichen Tag! Heute: Eine Schwiegermutter spendet ihre Niere, ein kultiger Teenie-Film und eine ungewöhnliche Weltmeisterschaft.

🤗Happy News des Tages

Eine Frau in Mumbai spendete ihrer Schwiegertochter ohne zu zögern eine Niere. (Foto: Getty Images)
Eine Frau in Mumbai spendete ihrer Schwiegertochter ohne zu zögern eine Niere. (Foto: Getty Images)

Frau spendet Niere an Schwiegertochter

Die Schwiegermutter – in Filmen oftmals als böser Drachen dargestellt, den man als Schwiegertochter zähmen muss. Im Internet gibt es sogar Tipps, wie man mit dem "Schwiegermonster" umgehen sollte. In dem ein oder anderen Fall sind die vielleicht auch sinnvoll. Die 70-jährige Prabha Mota hat hingegen bewiesen, dass es auch anders geht! Denn die Frau spendete eine ihrer Nieren an ihre 43-jährige Schwiegertochter. Die Nachricht von der Spende ging in den sozialen Medien viral – auch der Generalsekretär des Kongresskomitee von Maharashtra Pradesh, Sachin Sawant, twitterte – oder sagt man jetzt X-te? – zu dem Thema:

"Ein sehr seltener Vorfall im Land ereignete sich in unserem Satyam Tower CHS. Beide Nieren von Amisha Jitesh Mota (43), Schwiegertochter der Familie Mota, versagten. Die Nieren ihrer Schwiegermutter Prabha Kantilal Mota (70) stimmten überein und die Schwiegermutter spendete ihrer Schwiegertochter gern ihre Niere."

Nierenspende: Tochter überrascht Vater

Wie in dem Video zu sehen ist, kehrte Prabha nach Hause zurück, wo sie bereits von ihrer ältesten Schwiegertochter mit Blumen und einer Puja (Ritual, um einen Gast zu ehren) empfangen wurde. "Ich bin so glücklich, dass ich Amisha eine Niere spenden konnte. Ich habe keine Töchter und betrachte meine drei Schwiegertöchter als meine eigenen Kinder. Als Amisha weinte, wusste ich, dass ich etwas tun musste, um ihr zu helfen.", sagt Prabha gegenüber der "Times of India".

Der Nephrologe Dr. Jatin Kothari, der die beiden Frauen behandelt hat, bestätigte die Seltenheit dieses Ereignisses: "Eine Schwiegermutter, die ihrer Schwiegertochter eine Niere spendet, ist selten und ich habe in meiner Praxis bisher nur drei solcher Spenden erlebt." Eine weitaus schönere Geschichte, als die Nummer mit der bösen Schwiegermutter. Der neue Filmtitel: "Die Schwieger-Spenderin" ... oder so. Ist bisher nur ein Arbeitstitel.

🤩 Spruch des Tages

Calling somebody else fat won't make you any skinnier. Calling someone stupid doesn't make you any smarter. All you can do in life is try to solve the problem in front of you. (Jemandem zu sagen, er sei dick, macht einen nicht dünner. Jemanden dumm zu nennen, macht einen nicht klüger. Alles was du im Leben tun kannst, ist das Problem zu lösen, das vor dir liegt.)Cady, in „Mean Girls“

Der Spruch des Tages ist wie die Schwiegermonster-Geschichte ebenfalls aus einem Film. Um genau zu sein, aus dem Film "Mean Girls" - oder wem die deutsche Übersetzung mehr zusagt: "Girls Club – Vorsicht bissig!". Und bissig sind die Frauen in dem Film von der grandiosen Tina Fey leider wirklich. Aber hey: Immerhin gibt es statt einer bösen Schwiegermutter eine sehr überdrehte, pseudo-coole Mutter.

Der Film handelt von der jungen Cady, gespielt von Lindsay Lohan, die von einem Leben in Afrika und Unterricht zuhause, an eine öffentliche Schule in Amerika kommt. Dort erwarten sie jede Menge Intrigen, seltsame Rituale ("am Mittwoch tragen wir nur Pink") und ein Liebes-Wirrwarr vom Allerfeinsten. Eben alles, was in einer Teenie-Komödie nicht fehlen darf!

🧮 Zahl des Tages

Am Samstag feierten zahlreiche Menschen den CSD in Hamburg. (Foto: Getty Images)
Am Samstag feierten zahlreiche Menschen den CSD in Hamburg. (Foto: Getty Images)

250.000

Beim Christopher-Street-Day sind am Samstag in Hamburg über 250.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für mehr Toleranz und ein selbst bestimmtes Leben zu demonstrieren. Das Motto des diesjährigen CSD: „Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*feindlichkeit“. Auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) waren mit am Start.

Erstmals gab es unter den bunten Karawanen mit mehr als 100 Gruppen und über 40 Trucks auch einen Inklusions-Truck, auf dem Menschen mit Behinderungen mitfahren konnten.

📹 Video des Tages: WM im Hundesurfen in Kalifornien