Das “schlimmste Gastgeschenk aller Zeiten” sorgt für Empörung

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Wer seinen Gästen auf der eigenen Hochzeit eine Freude machen will, sollte sich gut überlegen, was er verschenkt. (Symbolbild: Getty Images)

Selbst gebackene Kekse, ein Seidentaschentuch mit den eingestickten Initialen des Brautpaars oder eine Einwegkamera zum Festhalten der Partyeindrücke – all das sind übliche Inhalte in einer Hochzeits-Goodie-Bag. Ein Brautpaar verzichtete auf Standardpräsente und ließ sich etwas anderes einfallen: Goldfische to go. Doch die Idee der Frischvermählten ging gehörig nach hinten los.

In einer “Wedding Shaming”-Gruppe auf Facebook berichtete jetzt eine Nutzerin über das “schlimmste Gastgeschenk”, das sie jemals bei einer Hochzeit bekommen hatte. Das Ganze liege bereits zehn Jahre zurück. Jeder Gast habe zwei Fische in einer winzigen Schale erhalten. Während der Party sollen Gäste die Tiere dann mit Essensresten des Hochzeitsdinners gefüttert haben. Einige der Fische hätten ein sehr kurzes Leben gehabt. Auch die beiden Fische der Dame, die das Ganze jetzt an die Öffentlichkeit brachte, leben nicht mehr.

Goldfische als Gastgeschenk – das kommt nicht bei allen gut an. (Symbolbild: Getty Images)

“Einer der beiden starb kurze Zeit später, aber der andere hat es länger gemacht”, schreibt sie in dem Forum. “Nach einer Weile wurde er für sein kleines Gefäß zu groß, also habe ich ihm ein größeres gekauft – und einen anderen Goldfisch. Der neue Goldfisch ist auch innerhalb eines Monats gestorben, aber der ursprüngliche hat weitergelebt.”

Noch zwei Jahre lebte er glücklich und zufrieden bei seiner Besitzerin in einem Aquarium, bis er zu einer Freundin gebracht wurde, die ihre Badewanne in einen Fischtank umgebaut hatte. Hier soll er bis heute leben. Ende gut, alles gut? Nicht, wenn man die Netzgemeinde fragt.

“Tiere zu verschenken ist verdammt grausam”, schreibt ein Kommentator. Ein anderer meint: “Was sind das für Leute, die ihren Gästen etwas mitgeben, um das man sich so kümmern muss? Ich bin sicher, das endet immer schlimm für einen von beiden, den Fisch oder den Gast.”