Das sind die coolsten Trends der Bridal Fashion Week

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

Spitze, Tüll und weiße bodenlange Kleider? Kann Braut natürlich machen – muss sie aber nicht. Von roten Traumroben mit Latex-Accessoires bis zu knappen Shorts zeigte die Bridal Fashion Week in New York mutige Alternativen zum klassischen Hochzeitskleid. Wir stellen die drei schönsten Trends vor.

Auf der Bridal Fashion Week in New York wurden auch unkonventionelle Alternativen zum klassischen Brautkleid gezeigt. (Bilder: Getty Images)

1. Wir sagen Ja – zu roten Brautkleidern!

Spätestens, wenn die Braut mit einer dieser atemberaubenden Kreationen vor ihren künftigen Ehemann tritt, wird ihm bewusst sein, dass er sich kein graues Mäuschen ausgesucht hat. Sondern eine Frau, die kein Problem damit hat, die bewundernden Blicke auszukosten und selbstbewusst zu strahlen.

Das Label Phuong My interpretiert traditionelle asiatische Kleider neu – gerne auch mal in Signalrot. (Bilder: Getty Images)

Die modernen Interpretationen des traditionell asiatischen Designs von Phuong My lassen keine Zweifel aufkommen: die Trägerin weiß ganz genau, was sie will. Auf dem Runway in New York setzte das Label auf zwei rote Roben: das bodenlange Schößchenkleid mit Mini-Cape (links) und die fließende halbtransparenten Robe mit glitzernden Applikationen, die mit den Latex-Handschuhen den perfekten Stilbruch feiert.

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2. Bridal Shorts: Ich geh’ dann mal kurz heiraten

Lang genug ist im besten Falle ja schon die Ehe – warum in Sachen Hochzeits-Outfit nicht einfach auf kurze Shorts setzen? Die sind bequem, gewähren volle Bewegungsfreiheit auf der Tanzfläche und tragen das unkonventionelle Denken der Braut stilvoll nach außen.

In kurzen Shorts das Ja-Wort geben? Warum eigentlich nicht? (Bilder: Getty Images)

Dass auf dem kleinen Stückchen Stoff dennoch alles Platz hat, was andere auf langen Roben zur Schau stellen, beweist Ines Di Santo (links): Blümchen, Tüll, Perlen – und die coole Attitüde muss dennoch nicht weichen.

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Für alle, die es schnörkellos mögen, hat Reem Acra eine Alternative am Start: weiße Seiden-Shorts, die auch nach dem Hochzeitstag mit Sicherheit noch oft ihren großen – ähm, kleinen – Auftritt feiern.

Für einen glänzenden Auftritt sorgen die Brautkleider mit softem Metallic-Schimmer. (Bilder: Getty Images)

3. Nicht nur die rosarote Sonnenbrille: Brautkleider in Rosé-Metallic

Wir sehen das ja ganz realistisch: die rosarote (Sonnen)-Brille tragen wir am Hochzeitstag sowieso. Deshalb genügt es, wenn die Brautkleider in einem zarten Rosé-Hauch metallisch schimmern. Eine Farbwahl, die sehr blassen Frauen übrigens viel besser schmeichelt als Weiß oder Creme.

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Die Entwürfe des libanesischen Labels Reem Acra garantieren uns auf jeden Fall einen glänzenden Auftritt. Mit Layer-Schößchen, Riesenschleife und eingearbeiteten Strassketten – oder ganz clean und cool in einer sanften A-Linie.

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