Einreiseverbot: Sean Penn und Ben Stiller sind in Russland nicht willkommen

Fayes Vision/startraksphoto.com

Ben Stiller (56, 'Zoolander') und Sean Penn (62, 'Mystic River') sind das Opfer russischer Sanktionen geworden. Beide Schauspieler haben von Putin ein Einreiseverbot auf Lebenszeit erhalten. Inwiefern sie das belastet, sei zunächst einmal dahingestellt.

"Ein russophober Kurs"

Am Montag gab das russische Außenministerium bekannt, dass die beiden Amerikaner in Russland nicht erwünscht sind und auch nie wieder erwünscht sein werden. Sie befinden sich jedoch in guter Gesellschaft, denn sie sind Teil einer Liste von 25 "hochrangigen Offiziellen, Business-Vertreter*innen, Fachleuten sowie Kulturschaffenden", die gegen die ganz offiziell ein Einreiseverbot verhängt wurde. Dieses dauerhafte Verbot, so das Außenministerium, sei ein "Prinzip der Gegenseitigkeit." "Die feindseligen Handlungen amerikanischer Behörden, die einen russophoben Kurs fahren, zerschneiden das Band und eskalieren die Konfrontation zwischen Russland und den Vereinigten Staaten." Dem werde man sich entschieden entgegenstellen, hieß es in der Pressemeldung.

Sean Penn und Ben Stiller wollten helfen

Sowohl Sean Penn als auch Ben Stiller gehören zu den prominentesten Figuren, die sich nach der Invasion der Ukraine durch russische Truppen auf die Seite des überfallenen Landes stellten. Sean Penn hielt sich zum Zeitpunkt des Kriegsbeginns sogar in der Ukraine auf, es war nicht seine erste Reise dorthin gewesen. Ben Stiller hatte mittlerweile als Repräsentant des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR dem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (44) einen Besuch abgestattet und in Polen Flüchtlingen geholfen, die ihre ukrainische Heimat verlassen mussten. Inwieweit das Einreiseverbot für Sean Penn und Ben Stiller jetzt ein Problem darstellt, wird sich noch zeigen.

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