Fehler bei Gießen: Vier wichtige Tipps für ein längeres Leben deiner Pflanzen

·Freie Journalistin

Schimmelbefall, Trockenheit oder gar zu viel Wasser. Beim Gießen deiner Zimmerpflanzen können sich schnell Fehler einschleichen. Für ein langes Leben der grünen Schönheiten gilt es daher einige wichtige Tipps zu beachten.

Eine reiche Pflanzenwelt verschönert jeden Raum. Damit die Pflanzen lange leben, sollte man sie allerdings richtig gießen. (Symbolbild: Getty Images)
Eine reiche Pflanzenwelt verschönert jeden Raum. Damit die Pflanzen lange leben, sollte man sie allerdings richtig gießen. (Symbolbild: Getty Images)

Exotische Zimmerpflanze sind ein Hingucker in jedem Raum und können ein dröges Wohnzimmer in eine regelrechte Wohlfühloase verwandeln. Umso ärgerlicher ist es, wenn das geliebte Gewächs eingeht. Und dabei ist gar nicht immer Vernachlässigung der Grund dafür, dass Pflanzen krank werden. Auch das zu viele Gießen kann dazu führen, dass Pflanzen sterben. Darum sollt man dabei ein paar Dinge beachten.

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1. Zu viel des Guten kann manchmal schaden

Wer seine Pflanze liebt, der gießt. Dieses Gebot gilt leider nicht immer. Gerade im Sommer sollte man lieber seltener gießen und die Pflanze dafür gut durchfeuchten als sie häufig und wenig zu gießen. Denn Pflanzen gewöhnen sich an den Gieß-Rhythmus und die Intensität. Darum solltest du darauf achten, dass das Wasser auch bis zu den Wurzeln durchdringt. Die Wurzeln einiger Pflanzen wachsen sogar flacher, wenn das Wasser nur bis an eine bestimmte Stelle gelangt. Gerade in trockenen Zeiten brauche sie dann öfter Wasser, da es an der Oberfläche schneller verdunstet.

2. Die Tageszeit ist entscheidend

Pflanzen solltet du niemals mittags gießen, denn Wassertropfen auf den Blättern können in der Sonne tatsächlich wie Brenngläser wirken. Zudem verdunstet das Wasser zu dieser Zeit am stärksten, somit kann die Pflanze bis in den Abend hinein bereits wieder trocken sein, ohne dass das Waser überhaupt die Wurzel erreicht hat - beziehungsweise, bevor sie es aufnehmen konnte.

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Daher sollte man seine Pflanzen am frühen Morgen oder am späten Abend gießen. Also immer dann, wenn es nicht so warm ist.

3. Pflanzen niemals von oben herab behandeln

Gegossen werden sollten die Pflanzen immer möglichst nah an der Wurzel und nicht von oben herab. Wer nämlich die Blätter und Blüten mit Wasser befeuchtet, riskiert Schimmelbefall. Denn die Feuchtigkeit ist ein Nährboden für Sporen. Daher solltest du immer versuchen, direkt die Erde zu gießen. Alternativ kann man auch auf Tröpfchenbewässerung setzen. Diese ist ressourcenschonend und gibt punktuell genau an den Wurzeln Wasser ab.

4. Achtung vor Staunässe

Wie bereits erwähnt, tut auch zu viel Wasser Pflanze nicht gut. Vor allem, wenn es sich am Boden ansammelt. Gießt du deine Pflanzen zu oft oder zu stark, kann Staunässe entstehen. Ist das der Fall, dann ist das ein Zeichen dafür, dass zu viel Wasser in der Erde steckt.

Die Wurzeln sind dann von Wasser umgeben und sie bekommen keinen Sauerstoff mehr. Dadurch faulen sie ab oder ersticken sogar. Zudem können die Wurzeln dann kein Wasser und keine Nährstoffe mehr aufnehmen. Solltest du also bemerken, dass sich Wasser am Boden angesammelt hat, am besten sofort wegschütten.

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