Frau muss Bußgeld wegen winzigem Bikini zahlen

Eine Touristin musste ein Bußgeld zahlen, weil sie in ihrem Urlaub auf den Philippinen einen Bikini trug, der zu freizügig war.

Eine Frau musste ein Bußgeld zahlen, weil sie im Urlaub auf den Philippinen einen winzigen Bikini trug. Foto: Facebook

Die Frau trug einen Bikini, der eher einem „Faden“ glich, als sie letzte Woche die bei Touristen beliebte Insel Boracay auf den Philippinen besuchte. Der anfängliche Spaß wurde recht schnell von den Behörden beendet.

Als Fotos der gewagten Badebekleidung in den Sozialen Medien zu kursieren begannen, wurde die „Boracay Inter-Agency Rehabilitation Management Group“ (BIARMG) auf sie aufmerksam, die daraufhin die Polizei verständigte.

Fotos des winzigen weißen Bikinis zeigen, dass dieser nicht nur hinten ein G-String ist, sondern auch vorne.

Gefährlich freizügig

Und der Look kam auch nicht allzu gut bei den Menschen um sie herum an. Laut lokalen Berichten musste die Frau Strafe zahlen, weil sie ein Gesetz missachtet hatte, dass untersagt, dass man „erotische und anzügliche“ Fotos macht und zeigt. Sie musste 2.500 Pesos (43,60 Euro) als Strafe zahlen.

Jess Baylon, Polizeipräsident von Malay, sagte gegenüber den Medien: „Eine Reihe von Anwohnern und Touristen machten aufgrund ihres Bikinis am Mittwoch und Donnerstag Fotos von ihr.”

„Es war wirklich nicht mehr als ein Faden. In unserer konservativen Kultur ist sowas inakzeptabel.“

Das Bikini-Höschen bestand aus einem G-String hinten – und vorne. Foto: Facebook

Die Modepolizei schaltet sich ein

The Inquirer berichtet, dass es kein Gesetz gibt, dass das Tragen unangebrachter Kleidung verbietet. Sie hatte den Bußgeldbescheid bekommen, da sie gegen ein Gesetz verstieß, dass untersagt, dass man „anzügliche“ Fotos macht und ausstellt.

Natividad Bernardino, Leiter von BIAMRG, sagte: „Touristen aus dem Ausland sollten auf angemessene Etikette achten und die Kultur und Tradition der Philippinen respektieren.”

„Als Filipinos und Einwohner Asiens haben wir unsere eigenen kulturellen Werte. Sie sollten in der Lage sein, das zu respektieren. Es gibt keine Kleiderordnung, aber es gibt so etwas wie gesunden Menschenverstand.”

„Sie wurde vom Hotel-Management gebeten, den Bikini nicht mehr zu tragen, aber sie sagte, es sei eine Form von Kunst.“

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