„Game of Thrones“-Star Jason Momoa entschuldigt sich für Vergewaltigungswitz

Ein altes Video von Jason Momoa sorgt jetzt für Wirbel. (Bild: Getty Images)

Im Zuge des Sexskandals rund um Filmmogul Harvey Weinstein meldet sich nun auch „Game of Thrones“-Star Jason Momoa zu Wort – und entschuldigt sich für einen Vergewaltigungswitz, den er vor Jahren öffentlich ausgesprochen hatte.

Unangemessenes Verhalten von Männern bis hin zu sexueller Belästigung scheint in Hollywood trauriger Alltag zu sein. Täglich kommen neue Geschichten ans Tageslicht, die die Traumfabrik plötzlich alles andere als glamourös erscheinen lassen. Gerade erst nahm Ben Affleck via Twitter dazu Stellung, dass er „One Tree Hill“-Schauspielerin Hilarie Burton im Jahr 2003 vor laufender Kamera begrapscht hat. Jetzt nutzt auch ein weiterer Star die Social-Media-Plattform, um sich für ein Fehlverhalten zu entschuldigen.

Ein altes Video von der Comic-Con im Jahr 2011 machte in den letzten Tagen im Netz die Runde. Es zeigt GoT-Darsteller wie Kit Harington, Peter Dinklage, Emilia Clarke – und auch Jason Momoa. Der „Khal Drogo“-Darsteller witzelt in der Pressekonferenz: „Ich liebe das Fantasy-Genre, weil es so viele Dinge gibt, die man tun kann – wie jemandem ungestraft die Zunge aus dem Hals reißen und schöne Frauen vergewaltigen.“ Seinen Kollegen ist anzumerken, wie unangenehm die Situation ist, sie halten sich die Hände vors Gesicht oder senken die Köpfe.

Als Anführer der Dothraki, einem kriegerischen Reitervolk, mag sein derber Seriencharakter gut ankommen – fernab der „Game of Thrones“-Welt, im Zuge des Hollywood-Sexskandals, holte ihn sein unangemessener Witz nun wieder ein.

Via Twitter veröffentlichte Jason Momoa ein Statement: „Ich bin selbst noch immer sehr enttäuscht von meinen unsensiblen Bemerkungen an jenem Tag. Ich weiß, dass meine aufrichtigste Entschuldigung diese verletzenden Worte nicht ungeschehen machen können“, so Momoa. „Jeder kann Opfer einer Vergewaltigung oder sexueller Belästigung werden und ich habe aus erster Hand die schmerzlichen Qualen miterlebt, unter denen Freunde und Mitglieder meiner eigenen Familie leiden mussten. Ich habe einen wirklich geschmacklosen Kommentar abgegeben, der inakzeptabel ist, und ich entschuldige mich aufrichtig für die meine Worte.“