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Gibt es den perfekten Zeitpunkt für Sport?

Die einen drehen noch vor dem Frühstück ihre Joggingrunde während die anderen sich lieber abends nach der Arbeit auspowern. Aber gibt es denn so etwas wie den perfekten Zeitpunkt für Sport?

Wann wir Sport machen, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. (Symbolbild: Getty Images)
Wann wir Sport machen, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. (Symbolbild: Getty Images)

Grundsätzlich gilt: Sport ist immer gut – egal, wann man sich bewegt. Ob man nun früh, mittags, nachmittags oder abends sein Workout durchzieht, ist zunächst eine Frage des persönlichen Zeitplans und – noch wichtiger – der inneren Uhr.

Der Biorhythmus gibt das Training vor

Denn unser ganz eigener Biorhythmus bestimmt dank der Hormone Melatonin und Serotonin, wann wir besonders leistungsfähig sind und wann wir müde werden. Wie dieser sogenannte zirkadiane Rhythmus aussieht, bestimmen zum einen die Gene, zum anderen unsere Gewohnheiten. Man unterscheidet hier verschiedene Typen. Die Lerchen sind diejenigen, die vor allem am frühen Morgen besonders leistungsfähig sind. Die Eulen sind das andere Extrem. Sie laufen erst am Abend zur Topform auf und brauchen dafür morgens länger, um in den Tag zu starten. Die Mehrheit der Menschen bewegt sich zwischen diesen beiden Typen.

Das ideale Zeitfenster ist kaum machbar

Besonders leistungsfähig sind die meisten Menschen allerdings zwischen 16 und 19 Uhr. Denn in diesem Zeitfenster laufen die Körperfunktionen mit Puls, Atemfrequenz und Blutdruck auf Hochtouren. Dumm nur, dass die Mehrheit da noch im Büro sitzt.

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Doch auch abends lässt es sich noch gut trainieren, bis etwa 21 Uhr ist der Körper noch topfit. Danach sinkt bei vielen die Leistungsfähigkeit rapide ab, da der Körper langsam das Herz-Kreislauf-System runterfährt. Wer sich jetzt noch so richtig auspowert, riskiert unter Umständen Schlafstörungen.

Der beste Zeitpunkt für Sport? Ganz individuell

Letztendlich hängt der perfekte Zeitpunkt, um Sport zu machen, von vielen individuellen Faktoren ab. Vom Arbeitstag etwa, der Motivation und der persönlichen Vorlieben. Also, egal, ob morgens, mittags oder spätabends: So lange man auf den eigenen Körper hört und genug zeit für die Regeneration einplant, darf man Sport machen, wann immer man will.

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