Werbung

Hardcore-Swiftie? Ein Londoner Museum bezahlt Fans für ihr Wissen über den milliardenschweren Superstar

Taylor Swift trat am 16. Februar 2024 im Melbourne Cricket Ground in Melbourne, Australien, auf. - Copyright: Graham Denholm/TAS24/Getty Images for TAS Rights Management
Taylor Swift trat am 16. Februar 2024 im Melbourne Cricket Ground in Melbourne, Australien, auf. - Copyright: Graham Denholm/TAS24/Getty Images for TAS Rights Management

Ein Museum in London sucht Taylor Swift-Fans, die als bezahlte, offizielle Berater fungieren sollen.

Das V&A Museum wird Hardcore-Swifties, die ihr Fachwissen über Swifts Fankultur und Erinnerungsstücke zur Verfügung stellen, einen festen Satz pro Termin zahlen.

Laut "BBC News" sei das Museum besonders daran interessiert, mehr über die Handwerkskunst hinter Konzertschildern und Freundschaftsarmbändern zu erfahren, die bei den Events des Mega-Stars häufig ausgetauscht werden.

Swift befindet sich derzeit auf der australischen Etappe ihrer Eras Tour, die europäischen Konzerte beginnen im Mai.

Die Tournee habe laut "Pollstar" mehr als eine Milliarde US-Dollar (rund 923 Millionen Euro) eingebracht, wobei Swift mehr als 200 Millionen Dollar (rund 185 Millionen Euro) mit dem Verkauf von Merchandise-Artikeln verdient haben soll.

Laut der Stellenausschreibung des V&A werden erfolgreiche Kandidaten mit den Kuratoren zusammenarbeiten und hinter die Kulissen des Museums blicken können, um relevante Objekte aus der bestehenden Sammlung zu begutachten.

Die dabei gesammelten Erkenntnisse könnten für die Entwicklung künftiger Programme des Museums genutzt werden, heißt es in der Job-Beschreibung.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens, das am 7. März endet, werden die Bewerber gebeten, zu erklären, was sie zum ultimativen Swiftie macht, was sie in ihrer persönlichen Sammlung haben und wie dies mit den Beständen des Museums zusammenhängt.

Es ist unklar, wie viel den Beratern gezahlt wird oder wie viele eingestellt werden. Das Museum hat nicht sofort auf die Anfrage von Business Insider reagiert.

Das V&A-Museum stellt nicht nur Swifties ein, sondern sucht auch nach Personen, die von Drag, Emojis und Tufting besessen sind.

Wie "BBC News" berichtet, wurden bereits Berater für Toby-Krüge, Pokémon-Karten, Gorpcore-Kleidung und Lego rekrutiert.

Die Superfans sollen dem Museum helfen, sich als "kulturelle Trendspotter" zu positionieren, die wüssten, was als Nächstes zu sammeln sei, heißt es in der Ausschreibung.

Tristram Hunt, der Direktor des Museums, sagte zu "BBC News": "Diese neuen beratenden Funktionen werden uns dabei helfen, die enorme und oft überraschende kreative Vielfalt, die das V&A zu bieten hat, zu zelebrieren und zu entdecken, und uns dabei helfen, mehr über die Designgeschichten zu erfahren, die für unser Publikum heute relevant sind."

Die Stelle ist nicht die erste Jobchance für Swifties, die in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen sorgte. Ende vergangenen Jahres stellte "USA Today" einen Taylor-Swift-Reporter ein, der über ihren weltweiten Einfluss berichten sollte.

Lest den Originalartikel auf Business Insider.