Instagram-Influencerin geschockt: Polizei steht wegen Foto vor ihrer Tür

·Lesedauer: 3 Min.

Die Polizei hat dem Zuhause einer Influencerin aus Bondi einen Besuch abgestattet, um zu überprüfen, ob sie sich an die im Großraum Sydney geltende Ausgangssperre hielt. Grund dafür war ein Throwback-Foto, das sie in den sozialen Medien geteilt hatte.

Influencerin Dominique Elissa wurde fälschlicherweise der Polizei gemeldet, weil einige Instagram-User dachten, sie habe gegen die Auflagen des Lockdowns im Großraum Sydney verstoßen. Dabei postete sie lediglich ein Throwback-Foto aus einem Urlaub in Jervis Bay. Quelle: Instagram/dominiquelissa
Influencerin Dominique Elissa wurde fälschlicherweise der Polizei gemeldet, weil einige Instagram-User dachten, sie habe gegen die Auflagen des Lockdowns im Großraum Sydney verstoßen. Dabei postete sie lediglich ein Throwback-Foto aus einem Urlaub in Jervis Bay. Quelle: Instagram/dominiquelissa

Dominique Elissa postete bei Instagram ein Foto aus einem vergangenen Urlaub in Jervis Bay, etwa drei Stunden von Sydney entfernt. Das 26-jährige Model trug auf dem Bild einen Bikini und ein Paar regenbogenfarbene Crocs. Dazu schrieb sie: „Ist mir egal, was die Leute sagen, Crocs sind ein Vibe.“

Es dauerte nicht lange und das Bikinifoto vom Strand wurde der Polizei gemeldet, da einige Leute annahmen, Dominique würde gegen den Coronavirus-Lockdown in Sydney verstoßen und sei an die Südküste von New South Wales gereist.

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Das 26-jährige Model teilte ihren Schreck mit ihren 231.000 Followern, nachdem zwei Polizisten vor ihrer Tür gestanden hatten, um nachzuprüfen, ob sie sich an die Ausgangssperre halte. Zuvor waren diverse Beschwerden eingegangen, dass sie im Urlaub sei: „Mir ist gerade etwas wirklich Komisches passiert, zwei Polizisten standen vor unserem Haus und sagten, sie müssten überprüfen, ob ich zu Hause sei, weil sie diverse Beschwerden erhalten hätten, dass ich in Jervis Bay sei“, erzählte sie in einem Video bei TikTok.

Influencerin bedankt sich für die "Sorge"

„Ich habe vor ein paar Tagen ein Throwback-Foto geteilt und bin echt schockiert, dass sich so viele Leute die Mühe gemacht haben, die Polizei zu rufen.“

Dominique, die regelmäßig Videos ihrer täglichen Spaziergänge und Workouts im Freien postet, sagt, sie sei verwirrt gewesen, dass Leute annahmen, sie wäre in eine andere Stadt gefahren. Sie bedankte sich bei denen, die sich beschwert hatten, für ihre „Sorge“.

Das Video wurde seit seiner Veröffentlichung über 26.000 Mal aufgerufen und viele ihrer Follower waren der Meinung, die Leute sollten sich „um ihre eigenen Dinge kümmern“.

Bondi gehört zu den Vororten von Greater Sydney und hier gilt wie in ganz New South Wales eine Ausgangssperre. Es gibt nur vier Gründe, aus denen man sein Zuhause verlassen darf und man darf zum Sporttreiben nicht weiter als 10 km fahren.

Dominique Elissa sagte, sie habe die Vororte im Osten nicht verlassen, seit wegen eines neuen Ausbruchs des Coronavirus, eine strikte Ausgangssperre verhängt wurde. Quelle: Instagram/dominiquelissa
Dominique Elissa sagte, sie habe die Vororte im Osten nicht verlassen, seit wegen eines neuen Ausbruchs des Coronavirus, eine strikte Ausgangssperre verhängt wurde. Quelle: Instagram/dominiquelissa

Polizei ermutigt Anwohner, Verstöße gegen Covid-19-Auflagen zu melden

Laut einem Sprecher der Polizei von New South Wales handeln die Beamten im Staat aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung, dass Menschen sich nicht an die aktuellen Auflagen halten.

Corona: Inzidenz steigt seit über zwei Wochen

Im heutigen Gesundheits-Briefing für New South Wales warnte der stellvertretende Kommissar Gary Worboys, dass es immer noch offensichtlich sei, dass Menschen die Covid-Beschränkungen „aus sehr egoistischen Gründen“ verletzen.

Er bezog dabei besonders auf eine Party im Stadtzentrum, die die Polizei entdeckt hatte. Hierbei wurden Geldstrafen gegen sieben Personen verhängt.

Die Einwohner von Sydney werden dringend dazu aufgefordert, aufgrund des aktuellen Lockdowns möglichst zu Hause zu bleiben. Quelle: Getty
Die Einwohner von Sydney werden dringend dazu aufgefordert, aufgrund des aktuellen Lockdowns möglichst zu Hause zu bleiben. Quelle: Getty

„Sieben Personen in einem kleinen Büro. Geburtstagskuchen, alkoholische Getränke, Geburtstagsessen und eine Person hat auf dem Boden geschlafen. Keine Anzeichen von Masken, kein guter Grund, in dem Büro zu sein, kein guter Grund, eine Party zu feiern.“

Insgesamt haben sich seit dem erneuten Ausbruch am 16. Juni 1.418 Menschen mit dem Virus angesteckt.

Rebecca Davis

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