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Klimakrise: So tief könnten auch deutsche Städte bald unter Wasser stehen

Sind das die Städte der Zukunft?

<p>Google Earth/Climate Change Central</p>

Google Earth/Climate Change Central

Rund um die Welt führt die Klimakrise zu einem Anstieg des Meeresspiegels. Im Pariser Übereinkommen wurde vereinbart, die globale Erwärmung nicht über 1,5 Grad ansteigen zu lassen. Aber selbst, wenn wir das schaffen, soll der Meeresspiegel laut Forschungsergebnissen der gemeinnützigen Organisation Climate Central um mindestens drei Meter ansteigen. Ohne drastische Schritte wird sich der Planet laut Prognosen bis 2100 um drei Grad erwärmen – und der Meeresspiegel um neun Meter ansteigen.

Die folgenden fotorealistischen Bilder von Climate Central veranschaulichen, wie unter diesem Szenario die am meisten vom Hochwasser gefährdeten Städte der Welt aussehen würden.

Adaptiert von Sandra Schröpfer

Buckingham Palace, London, England, Großbritannien

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Der Buckingham Palace im Herzen von London ist seit 1837 die offizielle Residenz des britischen Königshauses. Aufgrund seiner Nähe zur Themse stände es schlecht um ihn, wenn sich das Klima um drei Grad erwärmen würde. Laut den Abbildungen von Climate Central stünden seine umliegenden Anlagen ebenso unter Wasser wie die unteren Etagen des Palastes.

Liebfrauenkathedrale, Antwerpen, Belgien

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Antwerpen liegt am Ufer der Schelde, wodurch die Stadt besonders hochwassergefährdet ist, wenn der Meeresspiegel ansteigt. Hier sind die Liebfrauenkathedrale aus dem 16. Jahrhundert sowie der historische Stadtkern zu sehen. Beide würden stark überflutet werden, wenn der Klimawandel ungebremst fortschreitet.

Pentagon, Arlington, Virginia (bei Washington D.C.), USA

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Das Pentagon wurde im Zweiten Weltkrieg errichtet und ist das Hauptquartier des Verteidigungsministeriums der USA – von Armee, Marine und Luftwaffe. Sollte das Thermometer jedoch um drei Grad ansteigen, bliebe nicht mehr viel übrig von seiner Umgebung.

Diokletianpalast, Split, Kroatien

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Dieses Wunderwerk der Klassik wurde von 295 bis 305 n. Chr. vom Kaiser Diokletian an der dalmatischen Küste von Kroatien als kaiserlicher Palast und Seefestung errichtet. Der Palastkomplex von Split hat die Zeit bis heute überdauert. Aber die Zukunft von diesem UNESCO-Weltkulturerbe ist ungewiss – wie auch die der ganzen Stadt am Mittelmeer. Sollte die globalen Temperaturen weiterhin ungehindert ansteigen, wird die Hafenstadt von der Adria überflutet.

Königspalast, Stockholm, Schweden

<p>Ulica Długa, Gdańsk, Poland</p>

Ulica Długa, Gdańsk, Poland

Die schwedische Hauptstadt erstreckt sich über 14 Inseln. Auf Gamla Stan, dem ältesten Bezirk, stehen viele der ältesten Denkmäler und Gebäude, auch der herrschaftliche Königspalast von Stockholm. Laut den fotorealistischen Abbildungen von Climate Central wird der Palast samt seiner Umgebung den Fluten zum Opfer fallen, auch wenn sich das Klima global nur um 1,5 Grad erwärmt. Hier wird das Schicksal des Palastes gezeigt, wenn die globale Temperatur um drei Grad ansteigt.

Burj Khalifa, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

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Mit seiner imposanten Höhe von 828 Metern ist der Burj Khalifa vielleicht der höchste Turm der Welt, aber selbst er ist vor dem Klimawandel nicht sicher. Das Hochwasser wird nicht nur die unteren Etagen des Wolkenkratzers verschlingen, sondern auch die umliegenden Straßen, Parks und Gebäude in der Innenstadt von Dubai.

Plaza de la Catedral, Havanna, Kuba

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Dieses besonders eindringliche Bild zeigt die Stühle und Tische auf der Plaza de la Catedral von Havanna vollkommen unter Wasser. Normalerweise herrscht auf dem großen Platz in der Altstadt buntes Treiben. Großen Teilen der kubanischen Hauptstadt droht die Vernichtung, wenn der Meeresspiegel unverändert ansteigt.

Zentralmoschee, Lagos, Nigeria

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Diese Küstenstadt an der Lagos-Lagune an der Westküste von Nigeria muss sich auf schwerste Schäden einstellen, sollte sich das Klima um drei Grad erwärmen. Auf den Straßen der hier gezeigten zentralen Moschee in Lagos herrscht normalerweise reger Betrieb, aber in dieser apokalyptischen Zukunftsvision wird sie stattdessen vollkommen unter Wasser sein.

Kunsthalle, Bremen, Deutschland

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Diese Bremer Kunsthalle aus dem 19. Jahrhundert ist eines der Wahrzeichen der norddeutschen Stadt am Weserufer. Das historische Gebäude, die darin befindlichen Kunstschätze und weite Teile der Stadt würden dem Hochwasser zum Opfer fallen, falls sich das Klima weiterhin ungebremst aufheizt.

Schloss Christiansborg, Kopenhagen, Dänemark

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Schloss Christiansborg in Kopenhagen ist bereits seit 800 Jahren der Regierungssitz von Dänemark. Aber in weniger als 100 Jahren könnte er von den Fluten verschlungen werden, wenn wir weiterhin auf dem Weg zu einer globalen Erwärmung von drei Grad bleiben. Der attraktive Gebäudekomplex stammt aus dem Jahr 1928, aber in dieser Altstadt haben die dänischen Könige und Königinnen bereits seit Hunderten von Jahren geherrscht.

Kathedrale von Barcelona, Spanien

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Es dauerte mehr als sechs Jahrhunderte, um die gotische Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia in Barcelona zu errichten. Doch ihre Zukunft ist ungewiss. In dieser Abbildung thront sie über dem Hochwasser, aber wenn der Klimawandel ungebremst fortschreitet, werden große Teile dieser spanischen Küstenstadt den Fluten zum Opfer fallen.

Rothenburgsort, Hamburg, Deutschland

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Hamburg, Deutschlands größter Hafen, ist über die Elbe mit der Nordsee verbunden. Seinem Stadtteil Rothenburgsort steht eine ungewisse Zukunft bevor, wenn die globale Erwärmung nicht gebremst wird und sich die Temperatur des Planeten um drei Grad erhöht. Der Stadtteil am Ufer der Elbe wird vollkommen überschwemmt und unbewohnbar werden, sollte der Meeresspiegel ansteigen.

Lalbag-Fort, Dhaka, Bangladesch

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Bangladesch ist eine der am tiefsten gelegenen, hochwassergefährdetsten Nationen der Welt. Die Klimakrise verschärft bereits jetzt die jährlichen Monsunfluten. Im Juni 2022 erlebte das Land Überflutungen in Rekordhöhe, von denen schätzungsweise 7,2 Millionen Menschen betroffen waren. Hier ist das Wahrzeichen Lalbag-Fort in der Hauptstadt Dhaka zu sehen. Laut Prognosen wird die Stadt halb unter dem Meer liegen, wenn sich das Klima ungehindert erwärmt.

Cathédrale Sainte Reparate, Nizza, Frankreich

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Das mondäne Nizza ist schon lange ein beliebter Treffpunkt unter anspruchsvollen Reisenden. Die Stadt am Mittelmeer wird durch den Anstieg des Meeresspiegels verwüstet werden, sollten keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass historische Gebäude wie die abgebildete Cathédrale Sainte Reparate aus dem 17. Jahrhundert vom Hochwasser zerstört werden.

Bank of China Tower, Hongkong, China

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Laut der von Climate Central veröffentlichten Risikokarten stünde künftig ein Großteil von Hongkong unter Wasser, wenn die globale Erwärmung ungehindert anhält. Betroffen wären nicht nur die unteren Stockwerke des 70 Etagen hohen Bank of China Tower, sondern auch die umliegenden Gebäude, Straßen und Parkanlagen.

Baltimore Convention Center, Baltimore, Maryland, USA

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Baltimore im US-Bundesstaat Maryland liegt am Ufer des Flusses Patapsco. Der Anstieg des Meeresspiegels würde Überflutungen auslösen, wie diese Abbildung vom Convention Center veranschaulicht. Wie weite Teile der Innenstadt stünde auch der Rasen im Stadium unter Wasser.

Maranhao's House, São Luís, Brasilien

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São Luís liegt an der Westküste der gleichnamigen schmalen Halbinsel, die von der Mosquito-Straße vom brasilianischen Festland getrennt wird. Sollte die globale Temperatur um drei Grad ansteigen, würde die Stadt im Wasser versinken. Hier ist die Altstadt zu sehen, mit einem großläufigen alten Anwesen, dem Maranhao‘s House.

Innenstadt von San Francisco, Kalifornien, USA

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San Francisco befindet sich auf einer Halbinsel, die in den Nordpazifik ragt. Weite Teile der Stadt in Kalifornien würden unter Wasser liegen, wenn sich die Erde weiterhin ungehindert erwärmt. In diesem Modell wird gezeigt, wie die Innenstadt aussehen würde. Einige der kleineren Wolkenkratzer und niedrigeren Gebäude würden fast vollständig von Meer überspült.

Ulica Długa, Danzig, Polen

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Danzig, eine der ältesten Städte in Polen, liegt an der Ostsee. Viele der alten Gebäude und Denkmäler reihen sich um den Ulica Długa, den Langen Markt. Auf der mittelalterlichen Straße prozessierten die Könige und Königinnen von Polen vom goldenen Tor zum Fluss Motława. Sollten wir unseren Kohlenstoffverbrauch drastisch reduzieren und die globale Erwärmung bei 1,5 Grad halten können, wird der Lange Markt im Trockenen bleiben. Doch bei einer Erwärmung um drei Grad heißt es Land unter für den Markt und die umliegenden Straßen.

Royal Pavilion, Brighton, England, Großbritannien

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Der Royal Pavilion aus dem 19. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der englischen Küstenstadt Brighton. Einst ein Lustschloss für König George IV. ist er eines der prächtigsten Beispiele Georgianischer Architektur. Aber seine üppigen Gärten würden wie die unteren Stockwerke des Gebäudes im Meer versinken, wenn keine drastischen Maßnahmen zur Senkung der Emissionen ergriffen werden.

Place Royale, Québec City, Québec, Kanada

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Québec City liegt am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms, der sich zum Nordatlantik und der Labradorsee windet. Viele der tiefliegenden Teile der Stadt wie der historische Place Royale mit seinem Kopfsteinpflaster aus dem 17. Jahrhundert würde vom vorhergesagten Anstieg des Meeresspiegels vernichtet werden.

Innenstadt von Kapstadt, Südafrika

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Kapstadt, die älteste Stadt im Land, liegt an der Südwestküste von Südafrika. Bei einem klimawandelbedingten Temperaturanstieg um drei Grad wird die Metropole fast vollständig überflutet. Straßen, Bahnstrecken und die Untergeschosse der Gebäude werden alle unter Wasser stehen.

Bridge Street, Cambridge, England, Großbritannien

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Cambridge im Osten Englands blickt auf eine lange Geschichte zurück. Aufgrund der malerischen Lage am Fluss Cam droht der weltbekannten Universitätsstadt durch den Klimawandel katastrophale Vernichtung. Sollte sich das globale Klima auch nur um 1,5 Grad erwärmen (der Mindestwert, zu dem es kommen wird, egal welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Trend aufzuhalten), werden beträchtliche Bereiche der Ostküste von England vom Meer eingefordert.

Dublin Castle, Dublin, Irland

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Dublin liegt an den Ufern des Flusses Liffey, der in der Bucht von Dublin mündet. Der steigende Meeresspiegel bedroht weite Teile dieser alten Küstenstadt. Auf dieser Abbildung können Sie die überfluteten Straßen und das überflutete Schlossgelände sehen.

Grev Wedels Plass, Oslo, Norwegen

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Google Earth/Climate Change Central

Die Hauptstadt von Norwegen ist bekannt für ihre idyllische Lage am Oslofjord. Aber eine Klimaerwärmung um drei Grad würde Oslo ins Chaos stürzen, wie auf dieser schockierenden Abbildung des Grev Wedels Plass unschwer zu erkennen ist.

Wales Millennium Centre, Cardiff, Wales, Großbritannien

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Das am Bristolkanal gelegene Cardiff würde im Falle der ungebremsten globalen Erwärmung weitläufig überflutet werden – wie Sie in dieser schockierenden Darstellung von Wales unschwer erkennen können. In der linken Ecke sehen Sie einige Dächer, die gerade noch aus dem Wasser ragen.

H.R. MacMillan Space Centre, Vancouver, Kanada

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Aufgrund der globalen Erwärmung wird die kanadische Küstenstadt Vancouver laut Climate Central weitläufig überflutet. Besonders schwer betroffen werden Vororte wie Richmond, Ladner und Surrey sein. Das abgebildete H. R. MacMillan Space Centre wird dem Untergang geweiht sein, wenn das Wasser aus Richtung der im Westen gelegenen English Bay durch die Stadt flutet.

Aristoteles-Platz, Thessaloniki, Griechenland

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Der Aristoteles-Platz in Thessaloniki mit seinen neoklassizistischen Gebäuden und schönen Gartenanlagen ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Die gepflegten Grünflächen und schattigen Fußwege würden unter Wasser stehen, wenn sich das Klima um drei Grad erwärmt.

Elizabeth Quay, Perth, Australien

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Werden weiterhin so viele Kohlenstoffe verbrannt, wird vom Elizabeth Quay in Perth, der Hauptstadt von Western Australia an der Küste des indischen Ozeans, nicht mehr viel übrig bleiben. Fast der gesamte Hafenbereich würde unter Wasser liegen. Im Bildvordergrund können Sie gerade noch einige Dächer ausmachen.

Piazza Dei Martiri, Neapel, Italien

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Die alte Piazza dei Martiri (Märtyrerplatz) im süditalienischen Neapel könnte möglicherweise eine globale Erwärmung von drei Grad überstehen, aber die umliegenden Straßen und Küstenbereiche würden weitläufig überflutet werden.

Rosemary Square, West Palm Beach, Florida, USA

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In Florida liegen mehr als 9.300 Quadratkilometer in den hundertjährigen Küstenüberflutungsgebieten. Im Süden dieses US-amerikanischen Bundesstaats herrscht die größte Küstenhochwassergefahr. Sollte die globale Erwärmung ungehindert fortschreiten, droht Städten wie West Palm Beach, Fort Myers und Miami großflächige Vernichtung.

Floralis Genérica, Buenos Aires, Argentinien

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Floralis Genérica ist eine große Blumenskulptur aus Silber, die vom argentinischen Architekten Eduardo Catalano geschaffen wurde. Sie steht auf der Plaza de las Naciones Unidas in Buenos Aires. Obwohl die Skulptur auch eine Erwärmung um drei Grad überstehen würde, sind umliegende Parks, Straßen und andere tiefliegende Bereiche stark vom Temperaturanstieg bedroht.

Space Center Houston, Texas, USA

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5.406 Kilometer der Küste von Texas würden zerstört werden, wenn sich das globale Klima um drei Grad erwärmt. Selbst wenn die Erwärmung bei 1,5 Grad gebremst werden könnte, drohen immer noch weitläufige Überflutungen. Das Space Center in Houston in dieser Abbildung gibt einen Eindruck von den drohenden Verwüstungen.

Literaturtempel, Hanoi, Vietnam

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Etwa ein Fünftel der Bevölkerung von Vietnam lebt im Delta des Mekong. Daher werden sie besonders von den Auswirkungen des Klimawandels und vom Meeresspiegelanstieg bedroht. Die von Climate Central erstellten Karten zeigen, dass fast ganz Hanoi vernichtet wird, wenn das globale Thermometer um drei Grad ansteigt. Selbst ein Anstieg um 1,5 Grad hätte verheerende Auswirkungen auf große Küstenbereiche.

Washington Street, Hoboken, New Jersey, USA

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Hoboken in New Jersey liegt am Ufer des Hudson River. Ein Anstieg des Meeresspiegels würde die Stadt schwer in Mitleidenschaft ziehen, wie diese Abbildung vom Hochwasser in der Washington Street veranschaulicht. Selbst wenn der Temperaturanstieg bei 1,5 Grad gebremst werden könnte, zeigen Mapping-Tools weite Bereiche der Küste von New Jersey als Land unter.

Opernhaus von Sydney, Australien

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Auf dieser Abbildung ist das Opernhaus von Sydney, Wahrzeichen der australischen Großstadt, kaum wiederzuerkennen. Die unteren Etagen des Gebäudes liegen unter Wasser und das Flutwasser schneidet es vom Rest des Circular Quay ab. Aber genau das wird passieren, wenn der Klimawandel weiterhin ungebremst fortschreitet.

Kathedrale von Mazatlán, Mexiko

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Mazatlán ist eine Küstenstadt in Mexikos nordwestlichem Bundesstaat Sinaloa. Die Altstadt mit ihren schönen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert wurde liebevoll restauriert, darunter auch die Kathedralbasilika der Unbefleckten Empfängnis. Wenn die globale Erwärmung 1,5 Grad erreicht, werden die Straßen rund um die Kathedrale überflutet. Diese Abbildung zeigt die Katastrophe, die die Stadt bei einem Anstieg um drei Grad heimsuchen wird.

Freiheitsstatue, New York City, New York, USA

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Die Freiheitsstatue wurde zum hundertjährigen Jahrestag der US-amerikanischen Unabhängigkeit errichtet und wacht seit über 130 Jahren über der Bucht von New York. Wie Sie hier unschwer erkennen können, würden ihr sternförmiger Sockel und die Insel, auf der sie steht, fast völlig überflutet werden.

Friedenspalast, Den Haag, Niederlande

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Den Haag, Regierungssitz der Niederlande und die größte niederländische Stadt an der Nordsee, liegt in einem Teil von Europa, der für sein Hochwasser berüchtigt ist. Hier ist zu sehen, was dem berühmten Friedenspalast widerfahren wird, wenn die Welttemperatur tatsächlich um drei Grad ansteigt. Dieses schöne Gebäude ist ein weltweites Friedenssymbol und beherbergt den Ständigen Schiedshof, den Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen und die Akademie für internationales Recht in Den Haag.

Festung Real Felipe, Lima, Peru

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Die Festung Real Felipe aus der Mitte des 17. Jahrhunderts liegt an der Pazifikküste von Peru, gleich außerhalb der Altstadt von Lima. Das denkmalgeschützte Gebäude hat schon viele Naturkatastrophen überstanden und über die Jahrhunderte hinweg Erdbeben und Flutwellen getrotzt. Hier ist zu sehen, was passiert, wenn sich die Erde um drei Grad erwärmt und die Festung im Ozean versinkt.