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Kristin Suckow: Manche Drehbücher bereiten ihr Bauchschmerzen

Schauspielerin Kristin Suckow (33) kann manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln, wie sich einige Drehbuchautor*innen Frauenfiguren vorstellen. Diese sind dann meistens nur auf die männlichen Protagonisten fixiert.

Stereotype Frauenfiguren

Diese stereotypen Frauenfiguren machen immer noch einen ziemlichen Teil der ihr angebotenen Rollen aus, und irgendwie muss die Miete ja auch bezahlt werden. "Ich bekomme echt manchmal Bauchschmerzen, wenn ich Drehbücher lese, in denen genau das der Fall ist", erzählte der Krimistar gegenüber ‘t-online.de’. "Ich habe solche Rollen schon angenommen und dann gemerkt, dass es mir beim Drehen schlecht ging." Aber mittlerweile hat sich Kristin etabliert und kann sich Rollen aussuchen, wie die in dem neuen Krimi 'Tod am Rennsteig', in dem sie die Kriminalpsychologin Annett Schuster spielt.

Kristin Suckow gefällt ihre neue Serienfigur

Kristin Suckow ist ganz begeistert von der Konstellation in der Serie. "Mir gefällt, dass es viele starke Frauenfiguren gibt und einen Mann, und dass die Frauen untereinander nicht konkurrieren, sondern sich auf Augenhöhe begegnen – ganz ohne: Es kann nur eine geben." Da kann man nur hoffen, dass die Reihe, bei der neben ihr noch Bernhard Conrad als Fallanalytiker Jan Kawig und Anne-Kathrin Gummich als Abteilungsleiterin Marion Döner agieren, bei den Zuschauer*innen ankommt.

Die Produktion hat sich nämlich, neben der fortschrittlichen Darstellung von Frauen, auch ein anderes Ziel gesetzt. "Wir haben versucht, die Rollen unserer Hauptfiguren mit Schauspieler*innen aus Ostdeutschland zu besetzen", erklärte Regisseurin Maris Pfeiffer der 'HörZu', wie authentisch sie sein wollten. "Bernhard Conrad ist in Weimar geboren und in Leipzig aufgewachsen, Kristin Suckow kommt aus Brandenburg und Anne-Kathrin Gummich aus Ost-Berlin." Da konnte Kristin Suckow also gleich zweimal Flagge zeigen.

Bild: picture alliance / Eventpress Golejewski | Eventpress Golejewski