Rührende Tierfreundschaft: Eine Eule und zwei Hunde kennen sich schon ihr ganzes Leben

Johannes Giesler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

Schleiereule Stardust, Beagle Sam und Collie-Mischling Fergus kennen sich schon jahrelang und sind genauso lange Freunde.

Deine Schnauze sieht irgendwie komisch aus. Foto: Caters News Agency
Deine Schnauze sieht irgendwie komisch aus. Foto: Caters News Agency

Ungewöhnliche Tierfreundschaften gibt es immer wieder – und immer sind sie auf ihre Weise rührend. Dass Tiere zu Gefühlen fähig sind, vermutete die Schimpansen-Expertin Jane Goodall schon in den Sechzigerjahren.

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Mittlerweile sind sich Forschende einig, nicht nur Affen, Hunden oder Katzen, sondern auch zahlreichen anderen Arten, Gefühle zuzugestehen: etwa Liebe, Hass, Freude oder Mitleid. Und natürlich auch Freundschaft.

Die drei Stadtmusikanten von Warrington. Foto: Caters News Agency
Die drei Stadtmusikanten von Warrington. Foto: Caters News Agency

Manchmal knüpfen Tiere Freundschaften sogar über die Artgrenze hinweg. So wie Stardust, Sam und Fergus. Stardust ist eine zweijährige Schleiereule, Sam ein drei Jahre alter Beagle und Fergus ein Collie-Mischling im Alter von sechs Jahren.

Einer von uns, einer von uns, einer von uns… Sam (links), Stardust (Mitte) und Fergus sind ein eingespieltes Team. Dahinter: Besitzerin Claire Stafford. Foto: Caters News Agency
Einer von uns, einer von uns, einer von uns… Sam (links), Stardust (Mitte) und Fergus sind ein eingespieltes Team. Dahinter: Besitzerin Claire Stafford. Foto: Caters News Agency

Sie gehören Claire Stafford und leben gemeinsam in Warrington, einer Stadt im Nordwesten Englands. Dort fliegt Stardust (deutsch: Sternenstaub) regelmäßig von einer baumelnden Sitzstange in ihrer Voliere herunter, um mit den beiden Hunden herumzutollen.

Claire Stafford hat ihre Schleiereule Stardust mit der Hand aufgezogen. Foto: Caters News Agency
Claire Stafford hat ihre Schleiereule Stardust mit der Hand aufgezogen. Foto: Caters News Agency

Das macht die Eule sogar, so berichtet es Stafford der Nachrichtenagentur Caters, während ihre beiden Freunde schlafen.

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Dann landet sie kurzerhand auf den Hunden und animiert sie so zum Spielen.

Schon als Küken kannte Stardust keine Berührungsängste. Und berühren kann man am besten mit dem Schnabel. Am Ohr des schlafenden Hundes. Foto: Caters News Agency
Schon als Küken kannte Stardust keine Berührungsängste. Und berühren kann man am besten mit dem Schnabel. Am Ohr des schlafenden Hundes. Foto: Caters News Agency

Warrington, sie arbeitet als Kindergärtnerin, sagt: „Die drei sind gemeinsam aufgewachsen und einfach ein geniales Trio. Stardust habe ich mit der Hand aufgezogen, deshalb hat sie auch keine Scheu vor Menschen.“ Und, wie die vielen Bilder beweisen, vor ihren beiden Hundefreunden schon gleich gar nicht.

Manchmal landet Stardust auf den Köpfen ihrer schlafenden Hundefreunde. Vielleicht, um zu spielen. Vielleicht, weil die Aussicht besser ist. Foto: Caters News Agency
Manchmal landet Stardust auf den Köpfen ihrer schlafenden Hundefreunde. Vielleicht, um zu spielen. Vielleicht, weil die Aussicht besser ist. Foto: Caters News Agency