Darum ist Aluminium im Deo schädlich

In den meisten handelsüblichen Deodorants ist Aluminium enthalten. Dieses gilt als schädlich und kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Wir nennen Ihnen die Gründe, warum sie auf aluminiumhaltige Deos lieber verzichten sollten.

In vielen Deos sind Aluminiumsalze enthalten (Bild: Thinkstock)

Ein Leben ohne Deodorant ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Der Einsatz der Geruchshemmer ist in unserer Gesellschaft fester Bestandteil der täglichen Körperpflege. Dennoch wissen viele immer noch nicht ist, dass in einer Vielzahl von Deos Aluminiumsalze enthalten sind. Diese gelten nach Angaben der Umweltinitiative Utopia schon länger als gesundheitsschädlich.

Zunächst muss festgehalten werden, dass Aluminiumsalze ausschließlich in Antitranspirantien vorkommen, nicht in Deos. Auch wenn die beiden Produktgruppen im täglichen Sprachgebrauch oft in einen Topf geworfen werden, wirken sie auf unterschiedliche Weise. Die Hauptfunktion von Deos liegt in erster Linie darin, den unerwünschten Schweiß-Geruch zu überdecken. Antitranspirantien sollen das Schwitzen dagegen ganz verhindern oder zumindest reduzieren. Um diesen Effekt zu erzielen, wird Aluminium verwendet.

Durch den Kontakt mit dem Metall ziehen sich die Hautporen zusammen. „Zudem bildet sich ein gelartiger Aluminium-Protein-Komplex, der temporär die Ausführgänge der Schweißkanäle blockiert“, schreibt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR). Kurz gesagt werden durch das Aluminium also unsere Schweißporen verstopft. Dieser Stau kann zu schmerzhaften Hautreizungen führen und einen starken Juckreiz auslösen.

Neben diesem Effekt kann das Aluminium zudem durch die Haut in unseren Körper gelangen – etwa durch kleine Verletzungen nach der Rasur. Dies ist bedenklich, da das chemische Element als nervenschädigend gilt und zudem im Verdacht steht, negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sowie auf Foeten im Mutterleib zu haben. Außerdem soll es die Entwicklung von Knochen behindern. Einige Studien haben außerdem einen Zusammenhang zwischen Aluminium und der Entstehung von Brustkrebs sowie von Alzheimer-Erkrankungen festgestellt. Diese Wirkungen sind jedoch noch nicht abschließend erforscht und werden von anderen Forschern infrage gestellt.

Wer lieber ein Deo ohne Aluminium verwenden möchte, hat mittlerweile eine Vielzahl an Alternativen. Generell muss von jedem Hersteller klar auf der Verpackung angegeben werden, wenn das angebotene Produkt Aluminium enthält. Da in Antitranspirantien immer Salze des Metalls enthalten sind, kann man auf diese Produkte gezielt verzichten. Auch Produkte, die einen „48-Stunden-Schutz“ oder ähnliches versprechen, sollten laut der Umweltinitiative gemieden werden. Unbedenklich sind dagegen Deos von Naturkosmetik-Herstellern. Diese verwenden generell kein Aluminium und meiden auch sonst viele bedenkliche Inhaltsstoffe. Für Vorsichtige sind Bio-Deos also die erste Wahl.










Schöne Haut ohne Kosmetik

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