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Seltene Bilder aus Nordkoreas Protzhotel, das zur Ruine verkommt

Kim Jong-uns Prestigeprojekt Ryugyong

<p>Hemis/Alamy Stock Photo</p>

Hemis/Alamy Stock Photo

Es sollte das höchste Hotel der Welt werden: Seit 1987 baut Nordkorea in Pjöngjang am Ryugyong-Hotel. Doch das Mammutprojekt ist bis heute nicht fertig. Unvollendet, halb verlassen und voller Geheimnisse thront der gigantische pyramidenförmige Wolkenkratzer nun über der nordkoreanischen Hauptstadt. Hier zeigen wir die bewegte Vergangenheit des einstigen Prestigeprojekts der herrschenden Kim-Dynastie in Bildern und werfen einen seltenen Blick hinter die Fassade des sogenannten „Hotels der Verdammnis“.

Adaptiert von Wibke Carter und Ina Hieronimus

Koreas bewegte Vergangenheit

<p>colaimages/Alamy Stock Photo</p>

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Nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg (1945) wurde das 1910 von Japan annektierte Korea von den Alliierten besetzt. Die treuhänderische Verwaltung wurde an die Sowjetunion und die USA übertragen. Seit 1948 ist das Land in zwei Staaten aufgeteilt: die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und die Republik Korea (Südkorea).

Südkorea ist ein von den USA unterstütztes kapitalistisches Land, das 1987 die Demokratie als politische Ordnung einführte. Es gilt als Technologiezentrum und ist eine der weltweit führenden Wirtschaftsnationen. Nordkorea hingegen ist ein totalitärer kommunistischer Staat, der von der Kim-Dynastie regiert wird und von der Sowjetunion bis zu ihrem Untergang im Jahr 1991 unterstützt wurde.

Die Rivalität zwischen den beiden Ländern und ihren unterschiedlichen Gesellschaftssystemen während des Kalten Krieges war ein wichtiger Grund für den Bau des Ryugyong-Hotels.

Ein Hotel als Statussymbol

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Im Jahr 1986 wurde in Singapur das Westin Stamford Hotel eröffnet. Es wurde von einem südkoreanischen Unternehmen erbaut und galt damals als höchstes Hotel der Welt. Das Ryugyong-Hotel sollte als Machtdemonstration Nordkoreas diesen Rekord überbieten. Außerdem hoffte die damalige Regierung angeblich, ausländische Investitionen in Höhe von umgerechnet rund 200 Millionen Euro an Land zu ziehen. Die Baustelle ist hier im Jahr 1990 abgebildet.

Pragmatisches Design

<p>robertharding/Alamy Stock Photo</p>

robertharding/Alamy Stock Photo

Das imposante Gebäude besteht aus drei schrägen Flügeln, die im Winkel von 75 Grad ansteigen und an der 330 Meter hohen Spitze zusammenkommen. Diese ungewöhnliche Architektur sieht spektakulär aus, hatte aber recht pragmatische Gründe.

Die nordkoreanischen Bauherren verwendeten Stahlbeton für die Konstruktion, da sie keinen Zugriff auf die neuesten, üblicherweise beim Bau von Wolkenkratzern verwendeten Materialien hatten. Um die vorgesehene Höhe zu erreichen und das enorme Gewicht des Gebäudes zu tragen, wurde die Pyramidenform gewählt.

Die höchste Pyramide der Welt

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Das Ryugyong-Hotel überragt nicht nur alle Gebäude in der nordkoreanischen Hauptstadt, es ist auch das höchste pyramidenförmige Gebäude der Welt und übertrifft sogar die berühmte Transamerica Pyramid in San Francisco. Die Gesamtnutzfläche von knapp 360.000 Quadratmetern ist im Vergleich zu anderen Gebäuden dieser Höhe allerdings eher gering.

Ein Symbol der Hauptstadt

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Der Wolkenkratzer überragt den Rest von Pjöngjang so deutlich, dass er auch außerhalb der Stadt zu sehen ist – wie hier auf einer Aufnahme von 2011 festgehalten. Ryugyong bezieht sich auf einen der historischen Spitznamen für Pjöngjang und bedeutet „Hauptstadt der Weiden“. Das Gebäude sollte offenbar auch in seiner Form einer Weide ähneln, aber durch das sowjetische Retro-Design erinnert es eher an eine Rakete oder einen Düsenjäger. Einheimische Reiseführer bezeichnen es deshalb manchmal auch scherzhaft als „die Raketenabschussrampe“.

Ambitionierte Pläne

<p>Eric Lafforgue/Art In All Of Us/Corbis via Getty Images</p>

Eric Lafforgue/Art In All Of Us/Corbis via Getty Images

Das Hotel war als Prestigeobjekt gedacht: Es sollte nicht nur extrem hoch sein, sondern auch über mindestens 3.000 Zimmer verfügen. In der aus acht drehbaren und sechs festen Stockwerken bestehenden Kegelspitze waren neben den exklusivsten Gästezimmern auch fünf Drehrestaurants geplant – mit gehobener Küche und 360-Grad-Panoramablick.

Politisches Tauziehen

<p>Wally McNamee/CORBIS/Corbis via Getty Images</p>

Wally McNamee/CORBIS/Corbis via Getty Images

Ende der 1980er-Jahre erlebte Südkorea einen Aufschwung: Die Hauptstadt Seoul bereitete sich auf die Olympischen Spiele 1988 vor (im Bild), und das Land befand sich auf dem Weg zu einer kapitalistischen Demokratie. Der Norden boykottierte erwartungsgemäß die Olympiade und organisierte im Gegenzug im darauffolgenden Jahr in Pjöngjang die „Weltfestspiele der Jugend und Studenten“.

Das Ryugyong-Hotel sollte pünktlich zur Eröffnungsfeier fertiggestellt werden, um als Symbol nordkoreanischer Größe im Fokus der Weltöffentlichkeit zu stehen. Doch aufgrund einer Reihe von technischen Problemen war es zu Beginn der Festspiele immer noch nicht bezugsfähig.

Ein gescheitertes Projekt

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Die nordkoreanische Regierung hatte bereits Milliarden in den Ausbau des Flughafens von Pjöngjang, in neue Straßen und in den Bau eines Stadions für die Festspiele gesteckt. Der 1989 beginnende Zusammenbruch der Sowjetunion war daher für die Machthaber eine Katastrophe.

Ohne lebenswichtige Hilfen und Investitionen geriet der abgeschottete Staat in eine schwere Wirtschaftskrise. Die Eröffnung des Hotels wurde auf den 80. Geburtstag des damaligen Präsidenten Kim Il-sung im Jahr 1992 verschoben – aber auch dazu kam es nicht.

Die Bauarbeiten werden eingestellt

<p>Mark Scott Johnson/Wikimedia Commons/CC BY 2.0</p>

Mark Scott Johnson/Wikimedia Commons/CC BY 2.0

Die Betonfassade des Wolkenkratzers wurde 1992 fertiggestellt. Doch dann kamen die Bauarbeiten so schlagartig zum Stillstand, dass sogar ein Kran einfach an der Spitze des Gebäudes zurückgelassen wurde.

Japanische Zeitungen schätzten, dass der Bau die nordkoreanische Regierung bis dahin umgerechnet rund 700 Millionen Euro gekostet hatte, was damals zwei Prozent des nordkoreanischen Bruttoinlandsprodukts entsprach. Der bedrohliche Schatten des Gebäudes ragte noch 16 Jahre lang über der Hauptstadt, bevor die Arbeiten fortgesetzt wurden.

 

Hotel der Verdammnis

<p>Public domain/Wikimedia Commons</p>

Public domain/Wikimedia Commons

Jahrelang stand das Gebäude mit seinen etwa hundert leeren Stockwerken, in denen sich Staub und Schmutz sammelten, verlassen da  – und erinnerte an einen dystopischen, apokalyptischen Film. In dieser Zeit erhielt das monströse Bauwerk den Beinamen „Hotel der Verdammnis“.

Rettung aus Ägypten

<p>ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo</p>

ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo

Dank eines ägyptischen Telefonkonzerns, der mit der Installation des nordkoreanischen 3G-Netzes beauftragt war, wurden 2008 nach 16 Jahren Stillstand die Bauarbeiten an dem Mammutprojekt wieder aufgenommen. Der inzwischen verrostete Kran wurde endlich von der Turmspitze entfernt, und die Arbeiter verkleideten das Gebäude mit glänzenden Glas- und Metallpaneelen.

Nach Beendigung der Arbeiten im Jahr 2011 wurde angekündigt, dass das Hotel bis zu den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des verstorbenen Präsidenten Kim II-sung ein Jahr später fertiggestellt sein würde.

Kempinski steigt ein…

<p>ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo</p>

ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo

Ein Jahr nachdem das Äußere des Hotels endlich fertiggestellt war, kündigte die Luxushotelgruppe Kempinski an, die Verwaltung des Hotels zu unterstützen und versprach eine Teileröffnung bis Mitte 2013. Die Pläne betrafen 150 Hotelzimmer, Geschäfte, Büroflächen, Restaurants, Ballsäle und ein Kino in den unteren Etagen. Die Bekanntgabe wurde vor allem in Südkorea mit Überraschung aufgenommen.

... und wieder aus

<p>ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo</p>

ERIC LAFFORGUE/Alamy Stock Photo

Nur wenige Monate später stieg Kempinski jedoch wieder aus dem Vertrag aus, mit der Begründung, dass „ein Markteintritt zurzeit nicht möglich“ sei. Einige verwiesen auf die Spannungen, die der nordkoreanische Atomtest von 2013 verursacht hatte, andere vermuteten, dass das Gebäude baulich unsicher sei – Gerüchte, die durch den Einsturz eines 23-stöckigen Wohnblocks in Pjöngjang aufgrund schlampiger Baupraktiken ein Jahr später angeheizt wurden.

Weitere Spekulationen, nach denen die Aufzugsschächte nicht korrekt ausgerichtet waren, wurden nie bewiesen.

Eine neue Bestimmung

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Im Jahr 2018 wurde das Gebäude wieder zum Leben erweckt und eine Seite des Hotels mit einer gigantischen Wand aus LED-Leuchten versehen. Die Fassade wird zu Propagandazwecken genutzt: Die Regierung zeigt hier Filmszenen aus der nordkoreanischen Geschichte und projiziert politische Slogans auf die riesige, gläserne Hotelwand.

Politische Propaganda

<p>ED JONES/AFP via Getty Images</p>

ED JONES/AFP via Getty Images

Selbst wenn die Lichter aus sind, dient das Hotel als dramatische Kulisse für politische Propagandaveranstaltungen. So trat beispielsweise eine Kunsttruppe, die von Nordkorea zu den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea geschickt wurde, vor ihrer Abreise gen Süden öffentlichkeitswirksam vor dem Gebäude auf. Im Jahr 2009 wurde der 1. Mai (Internationaler Tag der Arbeit) mit einem Feuerwerk gefeiert, das von den Seiten des Wolkenkratzers abgeschossen wurde.

Braucht Pjöngjang ein neues Hotel?

<p>ZUMA Press, Inc./Alamy Stock Photo</p>

ZUMA Press, Inc./Alamy Stock Photo

Trotz der Abschottung Nordkoreas wurden im Laufe der Jahre immer mehr organisierte Reisen ins Land zugelassen. In der Hauptstadt gibt es daher bereits mehrere Hotels. Das Yanggakdo International Hotel (im Bild) ist das größte und liegt auf einer Insel im Taedong-Fluss, das Ryanggang-Hotel gilt bisher allgemein als das eleganteste Hotel in Pjöngjang – zumindest bis das Ryugyong-Hotel eines Tages eröffnet wird.

Ein seltener Blick ins Innere

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Nordkorea ist äußert verschwiegen, wenn es um das Hotel geht. Simon Cockerell (im Bild), Reiseleiter und führender Nordkorea-Spezialist, konnte sein Glück daher kaum fassen, als er und seine Kollegin im Jahr 2012 endlich einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen durften.

Die beiden sind die einzigen bestätigten Besucher aus dem Westen, denen der Zutritt zu dem Gebäude gestattet wurde. Cockerell hat Nordkorea als Reiseleiter der Koryo Group seit 2002 ganze 182 Mal besucht, bis das Land 2019 seine Grenzen schloss.

Glas und Metall

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Cockerells Besuch fand kurz nach der Anbringung der Glaspaneele statt und ermöglichte ihm einzigartige Einblicke in die unvollendeten Innenräume sowie seltene Nahaufnahmen der glänzenden neuen Gebäudeverkleidung.

Zement und Beton

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Das Innere des Gebäudes ist laut Cockerell noch lange nicht fertig. Bei seinem Besuch bestand alles vor allem „aus Zement und Beton“ und war noch äußerst karg und kahl. Seitdem sei zumindest in den unteren Stockwerken viel gearbeitet worden. Wie lange es noch bis zur Fertigstellung dauern werde, ließe sich aber noch nicht sagen.

Moderne Räumlichkeiten

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Die Räume mit ihren deckenhohen Fenstern wären auch gut in einem Bürogebäude oder einem noch nicht fertiggestellten Apartmentkomplex einer anderen Metropole denkbar.

Willkommen in der Lobby

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Cockerells Rundgang begann im Erdgeschoss und endete nach Besichtigung der Zwischenstockwerke in der 99. Etage, wo sich die Aussichtsplattform befindet. Der Nordkorea-Spezialist räumt mit dem weit verbreiteten Missverständnis auf, dass das Gebäude 105 Stockwerke habe. Tatsächlich könne man mit dem Bauaufzug nur in die 99. Etage fahren, danach sei Schluss.

Blick von der Aussichtsplattform

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

In Pjöngjang gibt es bereits eine Aussichtsplattform auf dem 170 Meter hohen Juche-Turm, die Ryugyong-Plattform ist allerdings fast doppelt so hoch. „Man kann die ganze Stadt überblicken und sieht auch das nahe gelegene, verborgene Regierungsviertel“, sagt Cockerell. Er habe sich erkundigt, ob es nach der Hoteleröffnung Einschränkungen für das Fotografieren von oben geben werde, aber das stünde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Blickfang in der Skyline

<p>Benoit Cappronnier/Alamy Stock Photo</p>

Benoit Cappronnier/Alamy Stock Photo

Auf diesem Bild ist der Wolkenkratzer von der Aussichtsplattform des Juche-Turms zu sehen. Der Turm ist nach dem San-Jacinto-Denkmal in Texas (USA) die zweithöchste Monumentsäule der Welt. Das San-Jacinto-Denkmal misst 172 Meter und ist damit nur zwei Meter höher als der Juche-Turm.

Pjöngjang in Miniaturausgabe

<p>Koryo Tours</p>

Koryo Tours

Von der Ryugyong-Aussichtsplattform aus liegt Pjöngjang so weit unten, dass die Stadt wie aus Lego-Steinen gebaut aussieht. Wichtige nordkoreanische Bauprojekte sind von dort oben deutlich erkennbar: Etwa der sogenannte Triumphbogen und das Rungrado-Stadion, das auch als das Stadion „1. Mai“ bekannt ist und mit einer Kapazität von 150.000 Plätzen das größte der Welt sein soll.

Der Mythos des Versagens

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

In einigen Berichten heißt es, die Regierung versuche die Existenz des Gebäudes zu verheimlichen und würde das Bauwerk bis zu seiner Eröffnung aus den offiziellen Bildern streichen. Cockerell stimmt dem nicht zu: „Es steht in Büchern, wird immer mit Stolz erwähnt und ist kein Geheimnis“. Er sagt auch, dass die Verzögerungen beim Bau den Einheimischen angeblich nichts ausmachen: „Pjöngjang ist nicht Dubai oder Shanghai, also glaube ich nicht, dass es die Leute wirklich stört.“ Außerdem wurden in Pjöngjang alle möglichen eindrucksvollen Prestigeobjekte gebaut, sodass die Einheimischen auf die Bauarbeiten in der Hauptstadt stolz sein könnten.

Nationalstolz

<p>Associated Press/Alamy Stock Photo</p>

Associated Press/Alamy Stock Photo

Cockerell glaubt, dass das Hotel eines Tages erfolgreich als Propagandainstrument eingesetzt werden könnte. Viele Leute sehen das Gebäude als Symbol der Schande, nicht jedoch die Einheimischen: „Sie sehen es als ein langfristiges Projekt und betrachten die Verzögerungen bei der Fertigstellung als Schuld der Außenwelt (hauptsächlich der USA), die in Nordkorea für alles verantwortlich gemacht wird. Wenn das Hotel endlich eröffnet wird, wird dies dort zweifelsohne als eine Art großer Sieg über die Staatsfeinde gefeiert werden.“

Was bringt die Zukunft?

<p>Alek Sigley/X</p>

Alek Sigley/X

Im Juni 2019 tauchte über dem Hoteleingang ein neues Schild mit dem Hotelnamen in Koreanisch und Englisch sowie dem Logo auf. Ein Zeichen für eine baldige Eröffnung? Das Bild wurde auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) von dem australischen Reiseleiter und Blogger Alek Sigley geteilt, der später wegen Spionagevorwürfen inhaftiert und schließlich aus Nordkorea ausgewiesen wurde.

Lichtershows

<p>Hemis/Alamy Stock Photo</p>

Hemis/Alamy Stock Photo

Zurzeit werden jeden Abend zwischen 19 und 22 Uhr Lichtershows gezeigt, die für die Einwohner von Pjöngjang schon zum Alltag gehören. Anzeichen für Bauarbeiten oder weitere Informationen darüber, wann das Hotel endlich eröffnet wird, gibt es im Moment jedoch nicht. Wir werden wohl noch eine Weile warten müssen, bis das Hotel der Verdammnis seinen unrühmlichen Spitznamen ablegen und endlich seinen Zweck erfüllen kann ...