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Auf den Spuren der Tour de France: Diese Etappenziele lohnen sich

Die spektakuläre gotische Kathedrale Saint-Étienne ist nur ein guter Grund, auf den Spuren der diesjährigen Tour de France zu wandeln. (Bild: BearFotos/Shutterstock.com)
Die spektakuläre gotische Kathedrale Saint-Étienne ist nur ein guter Grund, auf den Spuren der diesjährigen Tour de France zu wandeln. (Bild: BearFotos/Shutterstock.com)

Am 23. Juli krönte sich Radrennprofi Jonas Vingegaard (26) souverän zum Gesamtsieger der Tour de France. Überlegen setzte sich der Däne auf über 3.400 Kilometern durch. Doch neben ihm stach noch ein anderer Star hervor, jedoch weniger in sportlicher Hinsicht: die wunderschöne Strecke. Schließlich ließen sich neben spektakulären Verfolgungsjagden auch traumhafte Gegenden bestaunen, die nach dem Trubel um das Großereignis eine Reise wert sein könnten.

Bilbao als perfekter Startpunkt?

Dass die Tour de France auch Etappen im Ausland absolviert, ist seit vielen Jahrzehnten üblich. In 2024 etwa wird das italienische Florenz der Startpunkt der legendären Rundfahrt sein. Dieses Jahr wurde die erste Etappe der Tour am 1. Juli in Spanien absolviert. Die 182 hügeligen Kilometer rund um Bilbao stellten ein hartes Stück Arbeit für die Fahrer dar.

Bilbao selbst geizt nicht mit optischen Reizen und könnte sich auch für die nächste Urlaubsreise als perfekter Startpunkt herausstellen. Die größte Stadt des Baskenlands bietet reichhaltige Kultur und Architektur mit unvergesslichen Eindrücken. Egal ob das futuristische Guggenheim-Museum, die bizarre Zubizuri-Brücke oder die Schwebefähre Puente de Vizcaya: Einen würdigeren Reiseauftakt als Bilbao gibt es kaum.

Bordeaux: Ein Genuss auf allen Ebenen

Als Kulisse der siebten Tour-de-France-Etappe bot Bordeaux am Place des Quinconces eine dramatische Zieleinfahrt, der Belgier Jasper Philipsen (25) setzte sich dabei am Ende durch.

Wer es etwas ruhiger angehen möchte, ist in der Stadt des Weins aber auch richtig. So lädt etwa die Altstadt Vieux Bordeaux zum Schlendern ein, generell spiegelt das gesamte Stadtbild die bewegte Geschichte dieses Ortes wider. Ein Erlebnis stellt aber auch die erlesene lokale Küche dar. Das Meer und die Region bieten eine Vielzahl unterschiedlicher lokaler Spezialitäten - natürlich mit dem passenden Tropfen.

Malerische Siegerstraße durch Limoges

Die Avenue des Bénédictins von Limoges wurde für Mads Pedersen (27) zur Siegerstraße bei der achten Etappe der Tour de France: Der Däne fuhr an diesem Tag schneller als alle anderen.

Doch auch abseits des sportlichen Wettbewerbs hat Limoges eine Menge zu bieten. Unweit der Zieleinfahrt versetzt etwa der prunkvolle Champ de Julliet seine Besucher ins Staunen. Großen Schauwert bietet aber auch die Kathedrale Saint-Étienne aus dem 13. Jahrhundert, besonders nachts: Dann wird das sakrale Bauwerk von außen angestrahlt und kündigt die Stadt bereits von weitem an.

Saint-Gervais Mont-Blanc: Zwischen Quälerei und Wohltat

Die Fahrer auf der 17. Etappe der Tour de France waren nicht zu beneiden, als sie mit dem Rad im Schnitt sechs Prozent Steigung bewältigen mussten. Von Saint-Gervais Mont-Blanc bis Courchevel erwies sich letztlich der Österreicher Felix Gall (25) als Tagesschnellster.

Der Kurort Saint-Gervais ist dabei eigentlich für seine entspannende Wirkung bekannt. Nahe des höchsten Bergs der Alpen, dem Mont Blanc, können sich Besucher hier im heilsamen Thermalbad zurücklehnen und abschalten. Im Winter ist Saint-Gervais besonders beliebt, wenn die Skisaison die Touristen auf die nahegelegenen Abfahrtspisten lockt.

Grenzenlose Freude auf der Champs-Élysées

Bei der 21. und letzten Tour-de-France-Etappe krönte sich dann Jonas Vingegaard zum Gesamtsieger. Das letzte Rennen entschied aber der Belgier Jordi Meeus (25) für sich und konnte es bei der Zieleinfahrt auf der berühmten Champs-Élysées von Paris gar nicht fassen.

Die weltbekannte Allee in der französischen Hauptstadt besang Chanson-Legende Joe Dassin (1938-1980) im Jahr 1969 nicht umsonst mit dem gleichnamigen Lied. Die Stadt der Liebe hat aber natürlich auch jede Menge weiterer ikonischer Wahrzeichen zu bieten, vom Eiffelturm bis Notre Dame.

Die letzte Etappe der Tour de France wird 2024 aber ausnahmsweise nicht hier enden. Denn wenige Tage später beginnen dort die Olympischen Sommerspiele.