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The Social Pulse: Gefährlicher TikTok-Trend aus Südkorea

Von Butter Board über Feta Pasta bis hin zu Girl Dinner – auf TikTok kursieren die unterschiedlichsten Food-Trends. Und nicht selten werden sie auch nachgeahmt. Sogar, wenn sie gesundheitliche Folgen haben können – wie eine Warnung aus Südkorea zeigt.

Eine Vielzahl von Zahnstochern aus Holz
Eine Runde Zahnstocher gefällig? Lieber nicht – warnt das Gesundheitsministerium (Symbolbild: Getty Images)

Menschen frittieren ihre Zahnstocher und essen sie dann – was wie ein schlechter Witz klingt, ist ein TikTok-Trend aus Südkorea, der offenbar von so vielen Usern umgesetzt wird, dass sich nun sogar das Ernährungsministerium des Landes eingeschaltet und vor dem Verzehr gewarnt hat. Es handelt sich zwar nicht um Zahnstocher aus Holz, die man hierzulande kennt, sondern um welche aus Speisestärke und Lebensmittelfarbe. Dennoch ist es nicht empfohlen, diese zu essen.

Frittierte Zahnstocher für mehr Reichweite?

Wie man an zahlreichen TikTok-Video sehen kann, scheint das den Usern aus Südkorea aber völlig egal zu sein. Brav frittieren sie weiter ihre Zahnstocher in den sozialen Medien und tunken sie in zahlreiche Dips und Käsesoßen, um die Clips dann mit ihren Followern zu teilen.

Gesundheitsministerium veröffentlicht Warnung für skurrilen Trend

"Sie sind sehr knusprig", schreibt ein TikTok-User. Ein anderer findet, die Zahnstocher würden wie Pommes schmecken.

Salt Chips: Warum die salzige Mutprobe so gefährlich ist

Das Ernährungsministerium aus Südkorea warnt in einem X-Beitrag: "Bitte esst sie nicht." Obwohl die Zahnstocher umweltfreundlich und biologisch abbaubar sind, handle es sich dabei um Hygieneprodukte, die keiner Lebensmittelprüfung unterliegen. "Daher ist es nicht ratsam, stärkehaltige Zahnstocher zu verzehren", heißt es weiter.

Nicht der einzige skurrile Food-Trend

Immer wieder kommen Food-Trends auf, die gefährlich werden können. So gab es letztes Jahr einen regelrechten "Dragon's Breath"-Boom in Indonesien. Dabei werden Snacks oder Süßigkeiten mit flüssigem Stickstoff bei minus 196 Grad Celsius übergossen. Wenn man diese dann isst, sorgt der Stickstoff dafür, dass unser Atem wie der eines Drachens aussieht.

Ein Trend, der schlimme Folge haben kann: Laut Regierungsangaben wurden in Indonesien 25 Kinder nach dem Verzehr von "Dragon's Breath" medizinisch behandelt, zwei mussten sogar ins Krankenhaus.

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