Umeboshi-Paste aus Ume-Pflaumen: Das neue Superfood?

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Aus Ume-Pflaumen wie diesen wird die Umeboshi-Paste hergestellt. (Bild: Getty Images)

Vegane Ernährung muss nicht langweilig und schon gar nicht immer gleich sein. Auch dank Produkte wie diesem: Ein neues Superfood namens Umeboshi will die fleischlose und milchproduktfreie Ernährung jetzt auf ein neues Level heben.

Ume heißt die Frucht, die einer Pflaume ähnlich ist. Umeboshi nennt sich das fermentierte Produkt, auf das immer mehr Veganer schwören. Als Paste hält das als Superfood gepriesene Produkt Einzug in immer mehr vegane, aber auch andere Küchen. Und das, obwohl es Ume bzw. Umeboshi schon seit Jahrtausenden gibt.


„Umeboshi-Paste. Übersetzt ins Englische als ‚japanische Salzpflaumen‘ sind diese Ume-Früchte ziemlich sauer und schön salzig, was sie perfekt zum Snacken auf Reis, Früchten macht … Sucht es euch aus … Jetzt vorrätig. Wir würden gern hören, wie ihr Umeboshi zum Kochen nutzt. Kommentiert hier unten“

Vor 2.000 Jahren verbreiteten sich die Bäume mit den Früchten angeblich in China, rund 500 Jahre später kamen sie nach Japan. Seitdem wird Ume bzw. Umeboshi wegen seiner heilenden Wirkung genutzt. Superfood eben! Es soll eine Menge Eisen und Kalzium liefern, was den Sauerstofftransport im Blut fördert und die Knochen stärkt. Außerdem wird der Paste eine antioxidative Wirkung nachgesagt und damit ein gewisser Schutz vor freien Radikalen. Verschiedene Studien wollen zudem herausgefunden haben, dass durch den Verzehr von Umeboshi die Bildung von Krebszellen gehemmt und das Herz geschützt wird, schreibt „Independent“.

Aber wie schmeckt die Paste nun, abgesehen von diesen vielversprechenden Effekten? Und wie lässt sie sich in die vegane Küche einbauen? Umeboshi soll einen sehr salzigen Geschmack haben, schließlich wird es zur Fermentierung vorab wochenlang in Salz eingelegt. Es dient als Würzmittel von Suppen, Salaten und Reis. Auch als Käseersatz wird es genutzt, Umeboshi wird geschmacklich sogar mit Parmesan verglichen. Das lässt sich natürlich weit über die vegane Küche hinaus anwenden. Zu kaufen gibt es die Pflaumen übrigens in einigen Asialäden, im breit aufgestellten Bio-Shop und online.