Underboob extrem: Deswegen sollte dieser Trend ein Ende haben

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Viele irritiert er, Playmate Ana Braga liebt ihn: Die Rede ist vom Underboob-Trend. (Bild: Splash)

Es gibt Trends, die sollten ihren Weg besser nicht in den Alltag finden. Der sogenannte „Underboob“ ist dennoch gerade auf dem Vormarsch.

Erst kam das mittig ausgeschnittene Dekolleté, dann kam der Sideboob und jetzt ist der Underboob – zumindest in einschlägigen Instagram-Feeds – omnipräsent. Unter extrem kurzen T-Shirts und Tops schaut hierbei der untere Teil der Brust heraus. Dies sieht zuweilen, nicht immer ganz beabsichtigt, etwas merkwürdig aus. In den meisten Fällen ist der Underboob allerdings knallhart kalkuliert. Schließlich sorgt er für absolute Hingucker-Garantie.

Ana Braga kombiniert zum Mikro-Shirt eine zerrissene Jeans und den obligatorischen To-Go-Becher. (Bild: Splash News)

Ana Braga liebt den Underboob

Auch das brasilianische Playmate Ana Braga zeigte sich jetzt im Kalifonischen Calabasas beim Verlassen eines Starbucks mit dem eigenwilligen Halbbusen-Look. Diese immer öfter auftretende Gattung der Busenblitzer ist bei den Paparazzi begehrt und so ließen diese nicht lange auf sich warten. Sie lichteten die Bikini-Influencerin in perfekter Model-Pose ab. Die Haare zur Seite verweht und die Hand in die Höhe gehalten, wird eben genau dieses spezielle untere Dekolleté präsentiert. Ana ist echter Underboob-Fan – auf ihrem Instagram-Account präsentiert sie sich gern im ultrakurzen Shirt.

Der Underboob-Trend ist nicht neu

Ganz neu ist dieser Trend nicht. Bereits in den 90ern wurde der Underboob-Bikini zum modischen Statement. Einige der begehrtesten Models der Welt ließen das wieder aufleben. Von Kendall Jenner über Emily Ratajkowski bis Elsa Hosk haben sie alle schon den frechen Boob-Blitzer getestet. Und auf Instagram kommt der auch in der Tat ganz schön gut an. Jenners Mut zum Underboob-Selfie wurde mit über drei Millionen Like-Herzchen belohnt.

Abseits von Instagram und dem Promi-Zentrum Calabasas hat der Trend allerdings wohl noch keine Salonfähigkeit erlangt. Für den Alltagsgebrauch ist und bleibt dieser Nackt-Look einfach zu offensiv und unpraktisch. Bei einer falschen Bewegung liefert man schließlich Einblicke, die sicherlich nicht für das Gegenüber im Bus oder den Barista im Café gedacht waren. Unter dem hashtag #underboob lassen sich bei Instagram über 333.000 Einträge finden – aber man muss ja auch nicht jeden Trend mitmachen.