"Unendliche Geschichte": Zoom-Bild sorgt für Begeisterung im Netz

·Freier Autor für Yahoo

Auf Twitter hat ein Künstler ein Bild veröffentlicht, in dem er eine "unendliche Geschichte" erzählt. Die Nutzer sind begeistert – grenzenlos.

zoom on a digital tablet
Symbolbild: Getty Images

Nicht nur Amerika ist es (oder war es), auch das Internet kann es sein: ein Ort der "unbegrenzten Möglichkeiten". Kaum ein anderes kreatives Erzeugnis, kaum eine andere Leistung im virtuellen Raum des Internets verdeutlicht das so eindrucksvoll wie ein digitales Gemälde, das dort gerade die Runde macht. Das jedenfalls meint die begeisterte Internetgemeinde.

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Veröffentlicht hat das Kunstwerk auf Twitter ein Nutzer mit Profilnamen Vaskange. Er ist zugleich der Urheber des Bildes, in dem er eine "unendliche Geschichte" erzählt haben will. Gelungen ist ihm das offenbar auf digitaler Grundlage und mit entsprechenden Mitteln: Er hat die "unendliche Geschichte" sozusagen in den Bildraum projiziert, dessen Tiefe scheinbar kein Ende nimmt.

Anfang der unendlichen Geschichte

Den Anfang macht eine Ansicht vom Arbeitszimmer eines Künstlers. Das schwarzweiße Bild zoomt der echte Künstler, Vaskange, an den Betrachter heran. Eine weitere "Geschichte", ein weiteres, diesmal ein farbiges Bild rückt in den Vordergrund: Ein Mann packt in einem Zimmer einen Koffer. Neben ihm befindet sich ein grüne, eine anthropomorphe, also vermenschlichte Frucht. Ist es ein Apfel?

Im Hintergrund dieses Bildes ist ein Fenster zu sehen, in dessen Rahmen – durch den nächsten Zoom – ein weiteres Bild zum Vorschein kommt: ein blauer Zug fährt durch die Landschaft. Zoom. In einem Wagon sitzen ein Mann und ein grüner Apfel. Es dürften dieselben Figuren sein. Beide schlafen. Zoom auf das Objektiv der Kamera, die auf dem Tisch vor dem Mann liegt. Im Objektiv das nächste Bild: eine Meeresansicht.

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Zoom. Auf einem Felsen der Bucht stehen der Mann und der Apfel. Sie schauen in die Ferne. Zoom. Aus der Ferne rückt ein monumentales Bauwerk heran. Zoom auf ein Zimmer dieses Gebäudes. Dort schlafen der Mann und der Apfel – diesmal in Betten. Zoom. Zoom. Zoom. Bis die "unendliche Geschichte" letztlich doch ein Ende findet. Zuletzt ist ein Emblem zu sehen, es liegt auf dem Meeresgrund und enthält ein Bild mit dem Mann und dem Apfel als Motiv.

"Wow", "wow", "wow"

Wie hat Vaskange das nur gemacht? Ist er ein Wiedergänger von M.C. Escher, dessen "unmögliche" Bilder er neu auflegt? Die Internetgemeinde rätselt und ist – grenzenlos – begeistert. "Einfach unglaublich", schreibt ein Nutzer. "Wow, der Wahnsinn", meint ein zweiter User. Er sei so "bewegt" von dem Werk, schreibt ein dritter. "Fantastisch", heißt es in einem vierten Kommentar. "Großartig", "sensationell", "perfekt" und "wow", "wow", "wow".

Sie alle können sich freuen. Von Vaskange werden sie nicht das letzte Mal ein Kunstwerk gesehen haben. Das hat der Künstler versprochen. Es werde weitere "unendliche Geschichten" von ihm zu entdecken geben, schreibt er auf Twitter. In der vorliegenden Geschichte will er übrigens seine Eindrücke im Urlaub verarbeitet haben. Das Bild handle von der "Aufregung des Aufbrechens", so Vaskange, und der "Entdeckung neuer Orte" und "großartiger Landschaften".

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