Ventilator an bei Nacht? Keine gute Idee!

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

Die Temperaturen steigen, auch nachts – zum Glück gibt es Ventilatoren! Doch leider bringen diese nicht nur Abkühlung, sondern im Ernstfall auch Schmutz und Krankheiten. Worauf man achten muss, wenn kein Ventilator auch keine Lösung ist.

Den Ventilator auch nachts laufen zu lassen, ist keine gute Idee (Symbolbild: Getty Images)

Es gab so einige “Jahrhundertsommer“ in den vergangenen Jahren – und jedes Mal, wenn die Temperaturen wieder steigen, hält die Freude darüber nur kurz an. Zu schnell kommen nach den heißen Tagen nämlich auch die heißen Nächte, die ohne ein kühles Lüftchen kaum auszuhalten sind. Zum Glück steht da doch noch ein Ventilator im Keller, den könnte man doch …

Ja, man könnte! Und man sollte auch, denn ein Ventilator bringt in heißen Nächten heilsame Abkühlung und damit auch erholsameren Schlaf. Allerdings wirbeln Ventilatoren nicht nur die Luft durcheinander, sondern auch allerhand Staub, Schmutz und Pollen – und können so besonders den positiven Effekt für Asthmatiker und Allergiker ganz schnell wieder umkehren. Besonders letztere sollten nachts nicht nur die Fenster geschlossen halten, sondern auch den Ventilator außer Betrieb lassen, um den Heuschnupfen nicht noch zu verschlimmern.

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Kein Ventilator ist auch keine Lösung?

Darauf sollten Fans des künstlichen Wirbelwinds achten: 

  • Ventilator nach dem Winterschlaf ausgiebig reinigen: Besonders wenn das Gerät lange unbenutzt im Keller stand, lohnt sich eine ausgiebige Reinigung. Sonst fliegt einem der Staub, der sich angesetzt hat, bei jedem Einschalten in die Nase.
  • Timerfunktionen nutzen: Der permanente kalte Luftstrom am Körper kann die Haut austrocknen. Gleiches gilt für die Nebenhöhlen, die austrocknen oder – noch schlimmer – extra viel Schleim produzieren, um die Trockenheit zu kompensieren. Wer dem vorbeugen will, lässt den Ventilator nur eine bestimmte Zeit laufen (es gibt schließlich Timerfunktionen).
  • Öfter mal eine neue Stellung ausprobieren (für den Ventilator natürlich): Steife oder schmerzende Muskeln kommen unter anderem vom dauernden Luftzug an die jeweilige Körperstelle. Wer sich nachts nicht im Schlaf selbst ständig wendet und dreht, muss diese Aufgabe dem Ventilator übertragen und ihn regelmäßig an einer anderen Stelle platzieren – je weiter von den meist unbedeckten Körperstellen Gesicht und Hals weg, umso besser.

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