Zuckerspray fürs Haar: Was kann der Beauty-Hype?

Zuckerspray soll für mehr Volumen und gesund aussehende Haare sorgen. (Bild: Getty Images)

Bisher galten Salzsprays als Styling-Tipp Nummer 1, wenn es um natürliche Haartexturen und einen coolen Undone-Look ging. Der Nachteil: Salz strapaziert das Haar und lässt es irgendwann stumpf erscheinen. Zuckerspray hingegen soll die Haare sogar pflegen. Was ist dran an dem Hype?

Zuckerspray soll Volumen und Glanz in die Haare bringen und das ganz ohne Frizz-Effekt. Und so funktioniert der süße Geheimtipp: Nach der Anwendung verdampft das im Spray enthaltene Wasser durch Föhnen oder Lufttrocknen. Dabei schmelzen die Zuckermoleküle, verbinden sich und bilden einen Film um das Haar herum, der es geschmeidig macht.

Der Styling-Effekt ist dadurch aber ein anderer als bei Salzspray. Während Salzspray eine wilde Beach-Mähne verleihen soll, macht das Zuckerspray die Haare eher geschmeidig. Der Vorteil: Die Haarstruktur wird weniger beansprucht, sodass das Spray auch auf gefärbten und trockenen Haaren ohne Bedenken angewendet werden kann.

Besonders zur Aktivierung von Naturlocken soll sich das Zuckerspray super eignen. Locken können leichter geformt und geknetet werden und auch dünnem Haar wird mehr Fülle verliehen. Die Haare werden griffiger, ohne zu verkleben, wie es bei Salzspray der Fall ist. Zwar hat der salzhaltige Strubbel-Look auch seinen Charme, gesund für die Haare ist er aber eher nicht.

Zuckerspray lässt sich übrigens auch selbst herstellen – allerdings klebt die DIY-Variante aus Zucker und Wasser leider meist. Zuckersprays aus dem Handel sollen diesen ungewünschten Nebeneffekt nicht aufweisen.